Eklat bei Jauch: So arbeitet die deutsche Lügenpresse
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Nach der Talkshow gestern gerieten sich der Moderator und der Nemzow-Freund Alfred Koch hinter den Kulissen kräftig in die Haare. „Sie wollten mich diskreditieren und fertig machen“, warf Koch, früher Vize-Premier von Russland, Jauch vor. Der Anlass: Der Moderator hatte Koch in der Sendung nach Korruptionsvorwürfen gegen ihn befragt.
„Ich habe selbst Fernsehen gemacht, ich weiß, wie es funktioniert, wie das Medium wirkt, wie leicht man da Leute diskreditieren kann“, sagte der sichtlich erregte Koch zu Jauch. Der antwortete, er werde doch noch Fragen stellen dürfen. Darauf Koch: „Sie stellen so einen Vorwurf in den Raum, und das Motto ist, es bleibt immer etwas hängen. Es war auch ein Versuch, einen aus dem Gleichgewicht zu bringen, unglaubwürdig zu machen. Warum haben Sie das getan?“ Jauch wies die Vorwürfe zurück.
Koch weiter: „Wenn Sie mich nach Korruptionsvorwürfen fragen, warum dann nicht Herrn Platzeck?“ Jauch zeigte sich verwundert: „Mir ist da nichts bekannt!“ Koch: „In Russland hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Herr Platzeck für seine Tätigkeit Geld erhält, dafür, dass er für Putin wirbt.“ Dazu Jauch: „Haben Sie da Beweise? Wenn ja, dann ist es ein großes Thema!“ Koch: „Haben Sie bei mir Beweise? Bei mir hat Ihnen ausgereicht, dass es Gerüchte gibt, um versuchen, mich bloßzustellen, bei Herrn Platzeck sagen Sie, sie können die Vorwürfe nicht beweisen, und deswegen sprechen Sie sie nicht an. Das passt doch nicht. Sie waren nicht neutral!“
Tja, für einen wie Jauch ist das tägliches Brot: Tendenziöse Berichterstattungen, hinterfotzige Kommentare am Rande, so nebenbei. Und irgendwas bleibt immer hängen. Unseriös sind aber immer die anderen, Regime sind immer die anderen.
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