„Way of hope“: die interkulturellen christlichen Bereicherungsförderer
Als am Freitag dem 12. Dezember im ORF über die angeblich von „Rechtsextremen“ (siehe dazu dies Tavernendiskussion [Links nur für registrierte Nutzer]) verübten Brandanschläge und Schmieraktionen gegen drei Asylantenquartiere in der bayerischen Ortschaft Vorra berichtet wurde, hieß es da, die Dorfbewohner selbst seien gar nicht gegen die Asylanten und hätten sich sogar auf sie gefreut und bereits eine Willkommensfeier für sie geplant. Und auch als in weiterer Folge PEGIDA-Demonstranten gezeigt (das erste Mal, daß ich in den österreichischen Medien etwas von dieser Bewegung gesehen habe) und als besorgniserregend hingestellt wurden, fügte man hinzu, daß dies nicht über das große Maß an Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge in Deutschland hinwegtäuschen dürfe, für die als Beispiel auch Willkommensfeiern genannt wurden, „wie auch in Vorra eine geplant war“.
Ich dachte mir da noch: „Willkommensfeiern?! Für Asylanten?! In Österreich gäbe es so etwas sicher nicht!“ Aber schon am nächsten Tag darauf mußte ich in der „Kronen-Zeitung“ diesen Artikel einer Barbara Winkler lesen:
Welle der Hilfsbereitschaft in Weiz für Flüchtlinge aus Syrien
Weiz. – Kurz vor Weihnachten, dem Fest der Liebe, eine schöne Aktion: In Weiz werden auf Initiative der „Way of hope“-Bewegung Flüchtlingen aus Syrien Herzen und Türen geöffnet. Wohnungen, Dolmetscher, Psychotherapeuten, Lebensmittel und vieles mehr wurden innerhalb kürzester Zeit – von der Bevölkerung – organisiert. Man möchte damit Vorbild für ganz Österreich sein.