Nunja, man muss da schon auch die andere Seite sehen: die Wohnung ist i. d. R. nunmal der zentralste Lebensbereich eines Menschen. Soweit für den Vermieter und evtl. andere Mieter zumutbar, muss man einem Menschen schon zugestehen, dass er sich in diesem Bereich weitgehend nach seinem Bedarf und Lebensentwurf einrichten kann. Zudem ist die Rechtsnorm nicht uneingeschränkt. Der Mieter muss ein berechtigtes Interesse an der Gebrauchsüberlassung haben, der Vermieter kann gegen die Person des Dritten einen wichtigen Grund geltend machen und muss zudem eine übermäßige Belegung nicht hinnehmen.
Siehst du? Sowas meinte ich z. B. mit undifferenziert. Nur weil Sarrazin die Migrationszustände anprangert, ist das bei dir gleich Hetze gegen Ausländer, mit der sich Geld verdienen lässt.
Nun könnte man spitzfindig feststellen, dass solch eine Feststellung ebenfalls Hetze ist.
Nun ist es ja nicht so, dass es solch eine "Industrie" nicht gäbe und alles pure Menschenfreundlichkeit wäre, wie selbst Mainstreammedien einräumen:
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Falls das nicht genügt, kann ich dir gerne noch mehr Beispiele benennen.
Genau so, wie an Hatz-IV viele Maden ihren Speck gefunden haben und mit fragwürdigen "Maßnahme-Angeboten" den Jobcentern "menschenfreundlich" zur Hilfe bereitstehen, verhält es sich in Punkto Asyl nicht anders.
Einmal geöffnet, lassen sich solche Türen nicht mehr schließen, sondern weiten sich i. d. R. kontinuierlich aus.
Tja... man ist ja emsig dran, dieses geltende Recht so umzubauen, dass es letztlich mit der konsequenten Umsetzung wieder passt... z. B. was das Bleiberecht für Nicht-Anerkannte betrifft.
Das Risiko sehe ich nicht. Höchstens soweit, dass geneigte Kreise von Polizeistaatsmethoden sprechen würden, würden die Zügel angezogen.
Das geltende Recht ist nicht das Problem, das Problem ist die fehlende Umsetzung. Manchen wäre es das liebste, es gäbe gar kein Aufenthaltsrecht mehr, und jeder dürfte kommen und bleiben - und im Zweifel dem Sozialsystem zur Last fallen. Das wäre natürlich am leichtesten zu vollziehen, und man träfe nirgends auf laute Widerstände. Aber das - und alle Vorstufen auf dem Weg dort hin - kann ja nicht die Lösung sein.Tja... man ist ja emsig dran, dieses geltende Recht so umzubauen, dass es letztlich mit der konsequenten Umsetzung wieder passt... z. B. was das Bleiberecht für Nicht-Anerkannte betrifft.
Es ist in vielen Fällen gar nicht möglich, dass Leute Flüchtlinge privat aufnehmen, weil diese Leute gerade mal selbst so eben über die Runden kommen. Oder zur Miete wohnen oder wie auch immer.
Das ist aber auch gar nicht notwendig, wenn die Flüchtlinge in kommunalen Einrichtungen untergebracht und über Steuermittel versorgt werden. Denn dann muss jeder dazu beitragen und nicht nur einige wenige. Das ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft und nicht nur die Aufgabe Einzelner. Es handelt sich dabei nicht um einen Schüleraustausch.
Viele Leute sind aber aufgeschlossen und hilfsbereit den Flüchtlingen gegenüber. Das ist das Entscheidende. Dazu muss man nicht unbedingt Flüchtlinge privat bei sich aufnehmen. Man kann auch auf anderen Wegen hilfsbereit sein.
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