Deutsche Arbeitslose bekommen ihr Geld von der EU?Dann lies mal hier einen Auszug aus dem heutigen Cicero:[Links nur für registrierte Nutzer]
Wer Flüchtlinge ablehnt, sollte Strafe zahlen
Es gibt eine Pflicht zu sozialer Verantwortung
„Corporate Social Responsibility“ (CSR) heißt das bei Firmen. Seit der Nachkriegszeit gilt dieser Begriff Managementtheoretikern als unabdingbar für Unternehmen. CSR beschreibt die Rolle von Betrieben in der Gesellschaft: vom Betriebskindergarten über den fairen Handel bis hin zur Unterstützung von Sportvereinen. Eine genaue Definition gibt es nicht – doch die Verpflichtung zu sozialer Verantwortung.
Inzwischen ist dazu sogar eine EU-Richtlinie verabschiedet, was bedeutet, dass CSR binnen der kommenden zwei Jahre in nationales Recht umgesetzt werden muss. Es soll dann vor allem für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern gelten. Sie müssen Zeugnis ablegen über ihren sozialen Einsatz
Strukturschwache Orte wie Tröglitz leben auch von EU-Geld. Nicht nur die Arbeitslosen dort bekommen öffentliche Hilfe und Fördermittel. Gäbe es auch hier eine Art CSR-Verpflichtung, so müsste nun den Bewohnern verkündet werden: Nicht nur jedwede Unterstützung steht vor dem Aus, sondern es drohen der klammen Gemeindekasse Strafzahlungen.
Dies umso mehr, da die Flüchtlingsunterbringung nicht nur eine freiwillige, sondern eine gesetzliche Aufgabe ist. Bund und Länder stellen den Gemeinden dafür sogar Gelder zur Verfügung. Weigern diese sich jedoch, ihrem Auftrag nachzukommen, muss das Konsequenzen haben. Statt Strafzahlungen zu verhängen, könnten Bund und Länder notfalls auch an anderer Stelle Mittel kürzen.
Was für Unternehmen Pflicht wird, sollte für jeden Bürger längst Verpflichtung sein. Die Tröglitzer haben diese Chance noch immer – sofern die Flüchtlinge im Mai tatsächlich kommen
Diesem Wulf Schmiese könnte ich stundenlang was aufs Maul hauen.




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„Kein Mensch der Welt übertrifft die Germanen an Treue.“ 

