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Thema: Russland in Not

  1. #1071
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Dr Mittendrin Beitrag anzeigen
    Komm, du solltest besser einen Aufsatz über das Watt schreiben. Liest sich wie ein orientalisches Märchen. Weisst du wie Anleihen funktionieren und Futures ?
    Na, du greiser Kreml-Ninja, dann wollen wir uns mal wieder der Finanzpolitik zuwenden, denn deine "finanzwirtschaftlichen" Kündungen hier, die jammern selbst die verkrätzeste Töle in den dunkel schmuddeligen Ecken des roten Platzes.

    Russlands Börse - Im Schwitzkasten des Rubel

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    daraus zitiert:

    Am Dienstag schwankte sie im Tagesverlauf um 36 Prozent zum Dollar. Die Notenbank konnte die Währung erst in den folgenden Tagen beruhigen, als ein Mix aus einer sehr markanten Leitzinserhöhung sowie der geringeren Bereitstellung von Rubel-Liquidität und einem größeren Angebot an Fremdwährungen ihre Wirkung taten. Der Staat versprach Hilfe zur Stützung der russischen Banken, sollte dies nötig werden. Jetzt steht der Rubel wieder etwa dort, wo er kurz vor der vergangenen Woche war – vor jenen verrückten Tagen, die in Russland kaum jemand für möglich gehalten hatte.

    Du wirst jetzt diesen Text in keinerlei logische Reihenfolge bringen können, also wie immer, aber du bist ja hier auch nur der ewig frierende Fußsoldat an den kalten Mauern des Kreml.

  2. #1072
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Russland in Not

    Auch einmal einen Blick wert:

    Putin bedient sich bei Devisen der Staatskonzerne

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    Neue Anweisung aus Moskau: Russlands Staatskonzerne sollen in den nächsten zwei Monaten eine Milliarde Dollar pro Tag in den Markt pumpen – indem sie einen Teil ihrer ausländischen Geldreserven verkaufen.

    Da fragt man sich dann, wenn der Westen weitere Sanktionen wahrmacht, was ja von gewissen Kreisen vehement gefordert wird und nun nicht mehr in weiter Ferne liegt, was dann noch so alles geschehen mag.

  3. #1073
    Mitglied Benutzerbild von Rabodo
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Die Schweiz schreibt seit Jahren kontinuierlich Leistungsbilanzüberschüsse und ist daher in keiner Weise vom Euro abhängig.
    Falsch.
    Die Schweiz kauft sogar ganz fleissig € damit ihr Franken nicht zu stark wird.
    Allein daran sieht man das es für ein Land nicht immer gut ist wenn seine Währung zu stark ist bzw. stark nachgefragt wird.

    Dazu kommt das die Schweiz nicht Mitglied der EU ist, aber durch die vielen Verträge mit der EU sich kaum noch von EU-Mitgliedern unterscheidet.
    Steh früh auf, steh fest auf, machs Maul auf
    ( Martin Luther )

  4. #1074
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Rabodo Beitrag anzeigen
    Falsch.
    Die Schweiz kauft sogar ganz fleissig € damit ihr Franken nicht zu stark wird.
    Allein daran sieht man das es für ein Land nicht immer gut ist wenn seine Währung zu stark ist bzw. stark nachgefragt wird.

    Dazu kommt das die Schweiz nicht Mitglied der EU ist, aber durch die vielen Verträge mit der EU sich kaum noch von EU-Mitgliedern unterscheidet.
    Die Schweiz kann jede beliebige Währung kaufen, weil der Franken begehrt ist. Und sie verdient daran, denn sie kann ohne nennenswerten Aufwand so viele Franken erzeugen, wie sie möchte. Es ist also Blödsinn, wenn Du sagst, es sei für das Land nicht gut, wenn seine Währung stark nachgefragt wird.
    „Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)

  5. #1075
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Towarish Beitrag anzeigen

    China wird Russland allein schon aus Eigennutz nicht absaufen lassen, Westeuropa hingegen ist nicht zuverlässig, weil stark us-hörig.
    Ich bin davon überzeugt, das die Chinesen alles unternehmen werden, damit Russland wirtschaftlich nicht vollends ruiniert wird.

    Allerdings bin ich immer mehr erstaunt, denn bevor die Sanktionsspirale in Gang gesetzt wurde, da hätte ich niemals vermutet, das die russische Wirtschaft dermaßen anfällig ist und die Russem finanziell so schwachbrüstig sind.

    Sehen wir im neuen Jahr, wie es weitergeht. Sollten allerdings neue Sanktionen folgen, dann wird es mehr als eng, für die Russen und irgendwann auch für die "westliche Allianz", oder wie immer die auch heißen.

  6. #1076
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Daggu Beitrag anzeigen
    Auch einmal einen Blick wert:

    Putin bedient sich bei Devisen der Staatskonzerne

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    Neue Anweisung aus Moskau: Russlands Staatskonzerne sollen in den nächsten zwei Monaten eine Milliarde Dollar pro Tag in den Markt pumpen – indem sie einen Teil ihrer ausländischen Geldreserven verkaufen.

    Da fragt man sich dann, wenn der Westen weitere Sanktionen wahrmacht, was ja von gewissen Kreisen vehement gefordert wird und nun nicht mehr in weiter Ferne liegt, was dann noch so alles geschehen mag.
    Es könnten beispielsweise ein paar Kredite fällig gestellt werden:
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    Insgesamt dreht sich das Thema zu sehr um Geld. Viel wichtiger ist eigentlich die Realwirtschaft: Ist der Westen in der Lage, Russland von wirklich lebensnotwendigen Importen abzuschneiden?

    Das Geld ist manipulierbar, das Fressen nicht.
    „Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)

  7. #1077
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Es könnten beispielsweise ein paar Kredite fällig gestellt werden:
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    Richtig.

    Die Ukraine ist für den Westen nur das Opferlamm, das man bedenkenlos über die Klinge springen lässt, wenn man es nicht mehr braucht, oder lästig wird, oder unfolgsam...

    Allerdings wenn der Westen seine Sanktionsnummer voll ausschöpft, auch und erst recht unter wohl einkalkulierten Opfern..., Russland hat schon einmal einen kalten Krieg verloren.

  8. #1078
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen

    Insgesamt dreht sich das Thema zu sehr um Geld. Viel wichtiger ist eigentlich die Realwirtschaft: Ist der Westen in der Lage, Russland von wirklich lebensnotwendigen Importen abzuschneiden?
    Ich glaube nicht, das der Westen das überhaupt in Erwägung zieht, denn das wäre ebenso unsinnig wie absolut unmöglich.

  9. #1079
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Daggu Beitrag anzeigen
    ... Allerdings bin ich immer mehr erstaunt, denn bevor die Sanktionsspirale in Gang gesetzt wurde, da hätte ich niemals vermutet, das die russische Wirtschaft dermaßen anfällig ist und die Russem finanziell so schwachbrüstig sind. ...
    Die Lehman-Pleite hat eine Weltwirtschaftskrise ausgelöst. Warum sollte Wallstreet nicht die Fähigkeit haben, die russische Währung unter Druck zu setzen?

    Das bedeutet noch lange nicht, dass die russische Wirtschaft insgesamt anfällig ist. Wenn wir das beurteilen wollten, müssten wir die realen Wirtschaftsgüter ermitteln, die Russland zwangsläufig aus dem Westen importieren muss, und die für die russische Wirtschaft überlebensnotwendig sind.
    „Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)

  10. #1080
    Mitglied Benutzerbild von Kurti
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Die Schweiz schreibt seit Jahren kontinuierlich Leistungsbilanzüberschüsse und ist daher in keiner Weise vom Euro abhängig.
    Ersteres mag sein - das aendert jedoch nichts an der Tatsache, dass geschaetzte 70% aller PKWs und LKWs in der Schweiz aus dem Euro-Raum stammen. Im Maschinenbau-Sektor duerfte der Anteil noch hoeher liegen - und die hierzu notwendigen Euros muessen erstmal erwirtschaftet werden, zumal die Schwarzgeld-Quelle allmaehlich zu versiegen scheint.
    Whatever you do, do no harm!

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