Ich kann mir nicht vorstellen, das Putin als ein mit allen Wassern gewaschener Geheimdienstler, diese Informationen nicht hatte. Gerade Putin weiß um die Abhängikeit Deutschlands von den USA und die wahren Beweggründe der EU-Politik waren den Russen bestimmt kein Buch mit sieben Siegeln.
So gesehen hast Du Recht. Andererseits hatte ich immer den Eindruck, dass Putin große Sympathien für Deutschland hatte. Vielleicht ist auch bei einem alten Geheimdienstler manchmal der Wunsch der Vater des Gedankens. Vielleicht täusche ich mich auch einfach, weil ich mir eine deutsch-russische Freundschaft wünsche.
„Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)
Russland hat auch immer wieder beklagt das "Europa" keine eigene Außenpolitik betreibt, sondern nur auf die Stimmer der USA hört.
Ich kann mich an ein Gespräch von Putin erinnern. "Wenn Europa immer die Außenpolitik der USA befolgt dann werden wir in Zukunft über europäische Außenpolitik mit den USA reden müssen"
Mir ist ein starkes Russland viel lieber als ein schwaches Russland... Hunde die in die Ecke gedrängt werden beisen ziemlich schnell.
Die Russen werden schon wissen welchen Herrschaften von Spekulanten und Finanzjongleuren sie die ganze Chose zu verdanken haben. Die Beliebtheit jewisser Herrschaften dürfte ins Unermässliche steigen...
Das ist mir zu pauschal ausgedrückt. Es gab und gibt viele Barrieren in den Köpfen der Menschen.
Zwei davon sind der natürliche Reichtum und die große Landmasse.
Neben der Korruption gibt es noch einige andere, kleine und große Probleme.
Man war halt ziemlich blauäugig. Putin hat auf Europa gesetzt und gehofft, dass sich Westeuropa selbst von den USA emanzipieren würde, aber das ist nicht passiert.
Wie willst du bescheidener agieren, wenn man dir im eigenen Vorgarten eine Bombe legen möchte?
Richtig, der Konflikt zwischen Panslawisten/Nationalisten und westlichen gesinnten Russen ist schon etwas älter.
Die Russen haben ihre Lage falsch eingeschätzt. Erst jetzt fällt vielen Russen die eigentlich offensichtliche Tatsache auf, dass Gorbis Politik im Kalten Krieg kein "Unentschieden", sondern eine Niederlage bedeutet.
Zu viele Russen sehen das eigene Land noch als Supermacht, was es schon lange nicht mehr ist.
Kann er nicht, aber ich würde nicht sagen, dass er in letzter Zeit oft verloren hat. Der gegenwärtige wirtschaftliche Niedergang Russlands, welcher durch die Sanktionen beschleunigt wird, ist eigentlich so ziemlich der erste große Verlust, den ich sehe.
Putin hatte vor allem große Symphatien im Osten. Die Russen hatten eigentlich immer große Symphatien, im Osten Deutschlands, trotz Vergewaltigung und Verschleppung in die "Taiga".
Aber es war immer das natürliche Begreifen der ostdeutschen Volkseele dabei, das es den Russen eigentlich immer schlechter ging, als einem selbst und das die Russen den Deutschen eigentlich seelenverwandter sind, als man es glauben mag. Die sprichwörtliche Kinderliebe auch des förtcherlichsten Rotarmisten war eine gelebte und erlebte Tatsache der Nachkriegsgeneration (Eltern und Verwandte erzählten oft davon) und die Russen, die ich selbst kennen lernte, die waren unverfälscht und wahrhaftig, entweder sie teilten mit das letzte Stück Brot (und den letzten Schluck Wodka), oder sie traten dir in den Arsch.
Wirkliche Falschheit habe ich bei den Russen seltenst erlebt.
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