Selbstverständlich. Wie ich schon sagte: Woods und Malta haben mehr als vierzig dokumentierte Hinrichtungen 1944 an US Soldaten (für Mord, Vergewaltigung etc.) durchgeführt. Alle ohne Beanstandung durch die Zeugen. Der Long Drop ist ja nicht so schwer zu berechnen. Körpergewicht ist bekannt. Damit kann jedes Kind die Fallhöhe berechnen. Ebenso die Zahl der Windungen des Knoten, die Dicke des Strangs, der zum Genickbruch führen soll.
Merkwürdig ist nur die Anwesenheit eines deutschen Scharfrichters, der nach der österreichischen Strangulationsmethode henkte, in Nürnberg vor der Hinrichtung. Eigentlich sollte wohl Johann Reichart den Long Drop durchführen, den er 1942 dem Justizministerium als Alternative zur Strangulation präsentiert hatte. Der wollte wohl aber nicht und lernte Woods an. WAS er ihm beibrachte, wird für immer sein Geheimnis bleiben. Ob sie eine Mischung aus Strangulation und Long Drop ausprobieren wollten? Wenn ja - wozu? Beide für sich genommen führen zum Tod. Zusammen sind sie Quälerei.





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