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Thema: Der erste unsichtbare Flieger

  1. #171
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der erste unsichtbare Flieger

    Diese Beschreibung ist wohl sehr genau,und vornehm ausgedrückt dieses Flugzeug war vor 1945 überhaupt nicht einsatzfähig.

    Beschreibung: Die Gloster Meteor war das erste britische strahlgetriebene Jagdflugzeug, das Einsatzreife erlangte und in die Kämpfe eingriff. Der Erstflug des Prototyps war am 5. März 1943. Die Meteor Mk.1 wurde ab dem 12. Juli 1944 bei der Royal Air Force in Dienst gestellt.

    Die Gloster Meteor litt im Zweiten Weltkrieg unter Gierschwingungen bei Mach-Zahlen von 0,74 und höher, die ihre Eignung als Jagdflugzeug stark einschränkten. Dieses Problem trat bei allen im Zweiten Weltkrieg gefertigten Strahljägern auf, war bei der Meteor aber besonders stark ausgeprägt. Es wurde erst nach Kriegsende gelöst, als man die Bedeutung von gepfeilten Tragflächen erkannte.

    Die eher konventionell gebaute Meteor hatte die ungepfeilten Tragflächen etwa in der Mitte des in Ganzmetall-Schalenbauweise gefertigten Rumpfes, - kann also ein “Mitteldecker” bezeichnet werden. In diesen waren die Triebwerksgondeln integriert. Das Bugradfahrwerk war normal einziehbar und die Haupträder wurden in die Triebwerksgondeln noch oben gezogen. Ein T-Leitwerk wurde verwendet, weil dies außerhalb des Abgasstrahls lag. Bei den ersten Triebwerken konnte man noch nicht abrupt Vollgas geben, weil ansonsten die Düsen erloschen wären. Erst mit zunehmender Geschwindigkeit konnte der Gashebel langsam nach vorne gedrückt werden. Dies führte dazu, dass man beim Start hätte nebenher laufen können

    Ich glaube ich habe hier die Daten gefunden der Meteor vor 1945,wo bei die Meteor Probleme bekam wenn sie über 700 Km flog.

    Typ:Gloster Meteor G.41
    Herkunftsland:Großbritannien
    Verwendung:Jagd-jagdbombenflugzeug
    Spannweite:13.11m
    Länge:12,57m
    Antrieb: 2 Rolls-Royce W.2B mit je 7,6 kN(770Kp schub)
    Max.Startmasse:6257kg
    Höchstgeschwindigkeit:668-760km/h
    Reichweite:2156km
    Gipfelhöhe:12 190m
    Bewaffnung:4 Hispano mk´s 20mm
    Geändert von herberger (11.10.2014 um 11:00 Uhr)
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  2. #172
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    Standard AW: Der erste unsichtbare Flieger

    Nur mal so am Rande,etwa nach dem 6.V2 Einschlag ahnte man in London das es sich nicht um explodierte Gasleitungen handelte.
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  3. #173
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    Standard AW: Der erste unsichtbare Flieger

    Das ist ein Modell der Messerschmidt P111 und das Modell zeigt das die deutsche Düsenflugzeug Technik ausgereift war,die allierten brauchten nur noch kopieren.





    Geändert von herberger (11.10.2014 um 12:21 Uhr)
    Der FC Bayern München halten sich nicht für etwas besseres, sie sind es!

  4. #174
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    Standard AW: Der erste unsichtbare Flieger

    Heute Unvorstellbar! Die Heinkel He 162, der sogenannte "Volksjäger" wurde in nur knapp 70 Tagen aus dem Boden gestampft und...........................flog!

    Nach ersten Entwürfen als Projekt P 1073[Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer] bekam [Links nur für registrierte Nutzer] am 15. September den Bauauftrag, und am 6. Dezember 1944 – genau 69 Tage später – fand auf dem [Links nur für registrierte Nutzer] der [Links nur für registrierte Nutzer] statt, bei dem der Testpilot, Flugkapitän Gotthold Peter, bereits eine Geschwindigkeit von mehr als 800 km/h erzielte.



    [Links nur für registrierte Nutzer]


    Über Sinn und Unsinn des Projektes kann man sicher streiten, aber die Ingenieurtechnische Leistung und deren Umsetzung zeugt vom Potenzial über welches die Deutschen verfügten.

  5. #175
    Mitglied Benutzerbild von Kreuzbube
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    Standard AW: Der erste unsichtbare Flieger

    Zitat Zitat von Bolle Beitrag anzeigen
    Heute Unvorstellbar! Die Heinkel He 162, der sogenannte "Volksjäger" wurde in nur knapp 70 Tagen aus dem Boden gestampft und...........................flog!

    Über Sinn und Unsinn des Projektes kann man sicher streiten, aber die Ingenieurtechnische Leistung und deren Umsetzung zeugt vom Potenzial über welches die Deutschen verfügten.

    Nur paßte und paßt diese mit der allgemeinen Gesamtstrategie nicht zusammen. Wenn Hochentwickelte mehrmals den Primitiven unterliegen, haben die Hochentwickelten irgendwas verkehrt gemacht.

    "Lieber entdeckte ich einen Satz der Geometrie, als daß ich den Thron von Persien gewänne!"
    Thales von Milet (Philosoph, Staatsmann und Mathematiker 624 v.u.Z. - 546 v.u.Z.)

  6. #176
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    Standard AW: Der erste unsichtbare Flieger

    Zitat Zitat von Kreuzbube Beitrag anzeigen
    Nur paßte und paßt diese mit der allgemeinen Gesamtstrategie nicht zusammen. Wenn Hochentwickelte mehrmals den Primitiven unterliegen, haben die Hochentwickelten irgendwas verkehrt gemacht.
    Völlig richtig! Die Ursache lag aber in der Politik und der Führung der Luftwaffe bzw. dem Beschaffungsamt wo solche Leute wie Göring, Udet und andere Fehlbesetzungen saßen. Des weiteren war Vetternwirtschaft und Konkurrenzdenken vorherrschend. Anstatt die Kräfte zu bündeln, verzettelte man sich in konkurrierende Entwicklungen von denen dann auch noch oft die falschen, auf Grund von persönlichen Beziehungen, gefördert wurden.

  7. #177
    Mitglied Benutzerbild von Kreuzbube
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    Standard AW: Der erste unsichtbare Flieger

    Zitat Zitat von Bolle Beitrag anzeigen
    Völlig richtig! Die Ursache lag aber in der Politik und der Führung der Luftwaffe bzw. dem Beschaffungsamt wo solche Leute wie Göring, Udet und andere Fehlbesetzungen saßen. Des weiteren war Vetternwirtschaft und Konkurrenzdenken vorherrschend. Anstatt die Kräfte zu bündeln, verzettelte man sich in konkurrierende Entwicklungen von denen dann auch noch oft die falschen, auf Grund von persönlichen Beziehungen, gefördert wurden.
    Das spiegelte perfekt die Grundmentalität dieses Idiotenvolkes wieder. Jeder will besser sein, als der andere. Neid, Mißgunst und Unfähigkeit waren immer schon Garanten für den Untergang. Kann jeder jeden Tag im pers. Umfeld erleben.

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  8. #178
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    Standard AW: Der erste unsichtbare Flieger

    Die He 162 entstand im Rahmen des Jägernotprogramms und wie der Name es schon sagt,es sollte einfach und schnell gehen,unter Zeitdruck war das Ergebnis schon beachtlich.
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  9. #179
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    Standard AW: Der erste unsichtbare Flieger

    Zitat Zitat von Don Beitrag anzeigen
    Ich sehe daß ihr beide keinen Schimmer von der Funktionsweise von Turbinen habt.
    Könnt ihr auch nicht, Strömungsmechanik ist ein äußerst verzwicktes Fachgebiet. Ich weiß wovon ich rede, es bereitete mir seinerzeit mehr als eine schlaflose Nacht.
    Ich mag deinen Charme ...

  10. #180
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    Standard AW: Der erste unsichtbare Flieger

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Diese Beschreibung ist wohl sehr genau,und vornehm ausgedrückt dieses Flugzeug war vor 1945 überhaupt nicht einsatzfähig.




    Ich glaube ich habe hier die Daten gefunden der Meteor vor 1945,wo bei die Meteor Probleme bekam wenn sie über 700 Km flog.

    Typ:Gloster Meteor G.41
    Herkunftsland:Großbritannien
    Verwendung:Jagd-jagdbombenflugzeug
    Spannweite:13.11m
    Länge:12,57m
    Antrieb: 2 Rolls-Royce W.2B mit je 7,6 kN(770Kp schub)
    Max.Startmasse:6257kg
    Höchstgeschwindigkeit:668-760km/h
    Reichweite:2156km
    Gipfelhöhe:12 190m
    Bewaffnung:4 Hispano mk´s 20mm
    Da lasse ich es mir doch nicht nehmen , ein paar kleine Anmerkungen zu bringen , da du ja scheinbar nicht im Stande bist die Mach Zahlen in
    Stundenkilometer umzuwandeln .

    Du streichst die Stabilitätsprobleme oberhalb Mach 0,74 heraus , witziger Weise ist das auch genau die Geschwindigkeit , bei der die
    Me-262 ebenfalls anfing instabil zu werden .

    Mach 0,74 = 251,8146 m/s =906,53256 km/h nicht 700 km/h und damit reden wir bei beiden Mustern von Geschwindigkeiten ,
    die annähernd nur im Sturzflug zu erreichen waren . Die Piloten mussten im Luftkampf also den Geschwindigkeitsmesser im
    Auge behalten .

    Dein zweiter Punkt wäre die Triebwerksgeschichte , du bezeichnest die britischen Triebwerke da als Embrio , nur komisch das die
    Embrios zwei Geschwindigkeitsweltrekorde zu Stande brachten und bis 1954 die Meteor allein 3900 Mal gebaut wurde und
    an etliche Länder weiter verkauft wurde .

    Punkt drei ist auch ein Punkt , der bei der Me-262 in exakt der gleichen Problematik auftauchte , nämlich die Triebwerksausfälle beim
    apprupten Vollgas geben .

    "Wenn ein Pilot zur Landung ansetzte und dabei zu kurz oder zu weit über die Landeschwelle hinauskam und dadurch
    ein Durchstarten zu einem neuen Landeanflug notwendig machte (die Me-262 brauchte eine mindestens 1300 m lange
    befestigte Start und Landebahn) , dann saß er in einer gewaltigen Klemme .
    Er musste den Leistungshebel wieder sehr langsam nach vorne schieben , um eine Überhitzung im heißen Teil
    des Triebwerkes und im Schubrohr zu verhindern und gleichzeitig einen Kompressorstillstand zu vermeiden ,
    dann mußte der Pilot nervenaufreibende 15 bis 25 Sekunden lang warten , bis das Triebwerk volle Leistung
    abgab . Bei einer Geschwindigkeit von 176 bis 216 km/h wurde dabei eine große Entfernung in sehr geringer
    Höhe zurückgelegt . Das ausgefahrene Fahrwerk verringerte die Geschwindigkeit weiter und erhöhte
    den allgemeinen aerodynamischen Widerstand des Flugzeuges .
    Dies bedeutete , daß der Abreißpunkt der Strömung sehr schnell näher kam , während das Triebwerk
    durch die schwierigen Phasen der Beschleunigung lief . Dabei befand man sich in einer sehr gefährlichen
    Lage. Es kam zu zahlreichen Abstürzen "

    Quelle : Das waren die deutschen Jagdfliegerasse 1939-1945

    und weiter

    "Der Leistungs- und Bewaffnungsvorteil , der uns durch die Me-262 geboten wurde ,
    war im Jägerkampf ausschlaggebend. Vorausgesetzt das die Me-262 mit beiden
    Triebwerken einwnadfrei funktionierte . In den Düsenjägern waren wir aber in echten
    Schwierigkeiten , wenn ein Triebwerk ausfiel ."

    Zitat aus gleicher Quelle von Oberstleutnant Heinrich Bär , dem Piloten der mit
    der Me-262 die meisten bestätigten Abschüsse erzielte .

    Als Fazit kann man sagen , die Probleme waren erheblich schlimmer als die welche die Bundeswehr Jahre später
    mit der Lockheed F-104 G hatte , zu Friedenszeiten wäre eine Me-262 wohl ebenso wenig an die Truppe
    ausgeliefert worden , wie eine Gloster Meteor in ihren ersten Versionen .

    Die grundlegenden Probleme der Flugzeugmuster waren aber durchweg identisch , im Ursprung hatte Deutschland 1939
    schon tatsächlich einen enormen Entwicklungsvorsprung vor jedem anderen Land in Bezug auf die Düsenflugzeuge ,
    dieser wurde aber durch die Kurzsichtigkeit der Führung bis 1945 fast völlig verspielt .

    Und genau da liegt auch der Unsinn dieser Doku , sie malt ein Szenario , als ob die Deutschen wenn sie nur mehr Zeit gehabt
    hätten , den Kriegsverlauf hätten ändern können , es wird dabei aber duchweg negiert , daß Entwicklung eben ÜBERALL
    voranschreitet .

    Und dabei sollte man nicht vergessen , wenn man schon diese was wäre wenn Spielchen treibt , daß im Herbst 1945 ,
    wenn Deutschland diese Zeit gehabt hätte , der Düsenjäger ziemlich latte gewesen wäre , weil dann statt Hiroshima
    und Nagasaki , Berlin und eine weitere deutsche Großstadt zu strahlenden Ruinen geworden wären .

    Daran hätten auch Flugzeuge wie die Me-262 nichts mehr geändert , weil die deutsche Infrastruktur durch die Versäumnisse
    der Führung im Bezug auf die Luftabwehr über dem Reich komplett zerstört war .
    Und es bringen halt keine noch so tollen Konstruktionen mehr was , wenn ich davon nicht die ausreichende Anzahl fertigen kann,
    geschweige denn genügend Treibstoff vorhanden ist , um die Maschinen in die Luft zu bringen .

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