Hongkong war noch nie "wirklich" China. Dort weht immer noch der Hauch Britanniens. Zu betrachten beim 5 o`Clock Tea im "Penninsula" beispielsweise. Oder am Linksverkehr. Oder an den gelben EC Nummernschildern vorn und den weißen hinten (China hat Blaue, US-Größe Nummernschilder), an den britisch angehauchten Polizeiuniformen, an den Doppeldeckerbussen, an der allgemeinen Fähigkeit der HK Chinesen, mehr oder weniger Englisch zu sprechen. Hongkong strahlt aber auch auf das Festland mit seiner Glitzerfassade. Ich kenne nur eine Chinesin, die aufgrund ihrer herausgehobenen Position in einem Unternehmen mit Sitz in Hongkong UND Shenzhen (Festland) eine permanente Reiseerlaubnis nach HK hat. Man kann also nicht "mal einfach" als Festlandschinese nach Hongkong reisen. In China herrscht für Chinesen (!) weder Niederlassungs- noch Reisefreiheit. Hongkong oder Macau für Normalchinesen? Maximal ein feuchter Traum. Die Grenzkontrollen sind sehr streng - Einreise nach HK nur mit gültigem Visum. Illegale Einreise nur sehr schwer möglich. Bei Aufgriff droht Deportation und Haft.
Wer glaubt, Hongkong würde China "gehören", der täuscht sich. Hongkong gehört der HSBC und Konsorten.
Ich kenne mehrere "Davids". Einer davon besitzt, neben einer 40 m Jacht, tatsächlich die GESAMTE aktuelle Produktpalette von Porsche und ein Haus an der Repulse Bay. Sein Geschäft: Nein, keine Diamanten oder Wall-Street Gaunereien. Er läßt in einer riesigen Fabrik in Rotchina Sammelfiguren für Ferreros Überraschungseier von Hand bemalen. Außerdem ist der weltweit größte Anbieter für kupferkaschierte Leiterplatten, die er in einem zweiten Werk in Rotchina fertigt. Aber er ist Buddhist.![]()
Nein. Sie dürfen nicht einmal ohne Genehmigung in einen anderen Bezirk umziehen. Speziell die Küstenregionen mit ihren Sonderwirtschaftszonen sind für Otto-Normalchinese absolut tabu. Was würde sonst passieren? Tja, dann hätte Shanghai schnell 200 Millionen Einwohner....
Auslandsreisen bedürfen der Genehmigung der örtlichen Polizeibehörden, einer Bankauskunft und jede Menge Bakshish.
Die Grenze von Shenzhen nach HK ist streng bewacht. Die wenigen Grenzübergänge erinnern mich an die Grenze zwischen Mexiko und den USA. Erst kommt die obligatorische Kommunistentrulla (die den Pass Buchstabe für Buchstabe auswendig zu lernen scheint) - dann die eher lässigen Hongkonger Beamten. Bin schon oft mit dem Shuttle vom Kempinski in Shenzhen nach Lantau in HK gefahren.
Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.


Deine Aussage ist truegerisch und muss daher von mir ergaenzt
werden. Die Namensergaenzung ist nicht willkuerlich sondern ist
eine Bedingung bei Auslaendern die sich in Deutschland, Europa
oder z.B. in den USA einbuergern lassen.
Grund:
Anhand der Vorname und Nachnamen kann kein Beamter der einen
Pass kontrolliert genau des Geschlecht der Person bestimmen und
nicht zwischen Vornamen und Nachnamen unterscheiden.
Wenn ein Chinese z.B. He Ting Fan heisst weis keiner im Westen
was der Vorname und Nachname sind oder ob diese Person weiblichen
oder maennlichen Geschlechtes ist.
Im vorgenannten Beispiel ist He der Nachname und Ting Fan sind die
beiden Vornamen. Die Person ist weiblichen Geschlechts.
Bei der Einbuergerung muss sich die Chinesin einen deutschen
Vornamen waehlen und nennt sich dann z.B. Anna Ting Fan He
oder Lisa Ting Fan He! Diese Namensaenderung bzw. der Zusatz
wird in die Einbuergerungsurkunde, Personalausweis und Reisepass
eingetragen und ist der rechtsgueltige und rechtsverbindliche Name.
" Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)
Zur Eigenbelohnung meiner Selbstdisziplin habe ich mein freiwilliges Beitragsdeputat von 6 auf 12 Beitraege pro Tag erhoeht.
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