Zitat Zitat von Candymaker Beitrag anzeigen
Hongkong ist für Rotchina genauso ein Ärgernis, wie Westberlin für die DDR. Man scheint versuchen zu wollen, die politischen Verhältnisse Stück für Stück an Festlandchina anpassen zu wollen, sprich beschneiden. Da die Hong Kong'er allerdings seit vielen Jahrzehnten an Freiheit gewohnt sind, war der Ärger vorprogrammiert. Ob mit oder ohne CIA.
Nein, Hongkong ist für China absolut kein Ärgernis, denn sonst hätte man nach der britischen Rückgabe an China nicht lange gefackelt und ganz einfach die Briten mit einem Fußtritt aus Hongkong befördert.

Weshalb denkt hier eigentlich kein Mensch darüber nach, warum man sich seitens China derart viel Mühe bei den Verhandlungen mit den Briten machte und vor allem die Bevölkerung von Hongkong so sehr zu beruhigen versuchte, indem man Hongkong für eine Zeitspanne von 50 Jahren nach Rückgabe eine weitgehende Autonomie vertraglich zugesichert hat.

In die Rückgabeverhandlungen an China war auch das Hongkonger Legislative Council samt dem damaligen britischen Gouverneur der Kronkolonie, Chris Patten, involviert, allen voran der "Demokrat" Martin Lee, und die Pekinger Verhandlungsführer waren sehr, sehr besorgt, alle Bedenken der Hongkonger zu entkräften.

Wenn Peking gewollt hätte, wäre Hongkong ganz einfach nach China eingegliedert worden und der ganze Demokratie-Spuk wäre zu Ende gewesen.

Vielleicht sollten die geneigten Leser auch einmal über diesen Aspekt nachdenken.