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Thema: Palästina

  1. #1101
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    Standard AW: Palästina

    Zitat Zitat von Dayan Beitrag anzeigen
    Wegen Hexerei werden keine Christen umgebracht aber wegen zugehörigkeit zum Christentum!Du kannst es versuchen zu verschönern aber es wird dir nicht gelingen!
    Kannst Du Deine Hetzereien mit einem Link bestätigen ? Das habe ich nirgeds gelesen. Hffentlich werdest Du nicht behaupten das auch Jesus Christus von Hamas "umgebracht" wurde. Maßlose Übrttreibung und Hetze sind hier fehl am Platz.

  2. #1102
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    Standard AW: Palästina

    Zitat Zitat von Amijodal Beitrag anzeigen
    Kannst Du Deine Hetzereien mit einem Link bestätigen ? Das habe ich nirgeds gelesen. Hffentlich werdest Du nicht behaupten das auch Jesus Christus von Hamas "umgebracht" wurde. Maßlose Übrttreibung und Hetze sind hier fehl am Platz.
    Kein Problem
    ***

    Um aufs neue wach werden zu können, musst Du ohne Frage vorher einmal eingeschlafen sein, und analog dazu, um geboren werden zu können, musst Du vorher schon einmal gestorben sein (Kabalah)

  3. #1103
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    Standard AW: Palästina

    Zitat Zitat von Amijodal Beitrag anzeigen
    Kannst Du Deine Hetzereien mit einem Link bestätigen ? Das habe ich nirgeds gelesen. Hffentlich werdest Du nicht behaupten das auch Jesus Christus von Hamas "umgebracht" wurde. Maßlose Übrttreibung und Hetze sind hier fehl am Platz.
    Hier du Vollpfosten![Links nur für registrierte Nutzer]zusammen. Daran könnten sich andere ein Beispiel nehmen.“

    Christen werden bedroht und ermordet

    Aber so harmonisch, wie es die beiden Geistlichen schildern, war das Zusammenleben mit manchen Muslimen in Gaza nicht immer. Im Jahr 2007, kurz nachdem die Hamas die Macht übernommen hatte, wurde zum Beispiel der Besitzer eines christlichen Buchladens entführt, misshandelt und ermordet. Dem Baptisten war vorgeworfen worden, er habe versucht, Muslime zu bekehren. Im selben Jahr wurde auch die Kirche von Pfarrer Musallam überfallen, Kreuze und Bibeln zerstört und größerer Sachschaden angerichtet. Angriffe gab es auch auf die Schule der Rosenkranz-Schwestern. Zu leiden hatten Christen zuvor auch während des Streits um die dänischen Mohammed-Karikaturen im Jahr 2006, als auch sie den Zorn empörter Muslime zu spüren bekamen.

    Seit Jahren ist immer wieder von Drohungen gegen Christen die Rede, von Freitagspredigten, in denen der Imam zum Mord an Christen aufrufe. Die Hamas scheint dem aber offenbar Grenzen zu setzen. Der ehemalige Ministerpräsident Ismail Hanija besuchte etwa die trauernde Familie des ermordeten christlichen Buchhändlers und suchte auch Pfarrer Musallam auf, um ihn seiner Unterstützung zu versichern. Sicherheitskräfte der Hamas gingen zum Teil mit Waffengewalt gegen kleinere den radikaleren Salfiten nahestehende Islamistengruppen vor, die auch andere in Gaza als die Urheber der jüngsten Gewalt gegen Christen sahen. Einige dieser Islamisten wurden in einer Schießerei getötet, die Gruppen gelten mittlerweile als besiegt.Weiter geht'sass Christen in Gaza über solche Vorfälle ungern reden und lieber die Gemeinsamkeiten mit ihren muslimischen Nachbarn hervorheben, ist kein Zufall - und ihre Lage gleicht dabei der Situation der Christen im Westjordanland, obwohl dort nicht die Hamas regiert. „Sie müssen sehr genau abwägen, was sie tun und sagen. Laut aufzuschreien und zu protestieren, wie es anderswo etwas bringen mag, kann für die kleine Minderheit einem Selbstmord nahekommen“, sagt Peter Rossing, der das Jerusalem-Zentrum für jüdisch-christliche Beziehungen leitet. Das gilt nach Ansicht des früheren Mitarbeiters des israelischen Religionsministeriums auch für den Papst, der seine Worte genau wägen müsse, wenn er nach Bethlehem in die palästinensischen Autonomiegebiete reise.

    Doch selbst die viele Jahre lang geübte Zurückhaltung vor allem der palästinensischen Kirchenführer birgt Gefahren. „Die christliche Minderheit hat sich zu lange geduckt und abhängig vom guten Willen der jeweils Herrschenden gemacht. Sie identifizierten sich zu sehr mit islamischen und palästinensischen Forderungen. Dadurch haben sie ihr eigenes Profil verloren und schaufeln sich letztlich ihr eigenes Grab“, befürchtet Petra Heldt, Generalsekretärin der „Ecumenical Theological Research Fraternity“ und Dozentin an der Hebräischen Universität. Dennoch hält sie den Papst-Besuch für die christliche Minderheit „als Zeichen für unerhört wichtig“, weil er ihre Position stärken wird. Minderheiten brauchten in dieser Region immer eine Schutzmacht, sagt sie
    ***

    Um aufs neue wach werden zu können, musst Du ohne Frage vorher einmal eingeschlafen sein, und analog dazu, um geboren werden zu können, musst Du vorher schon einmal gestorben sein (Kabalah)

  4. #1104
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    Standard AW: Palästina

    Böse Israel?[Links nur für registrierte Nutzer]Kommentar Konflikt um Gaza

    Böses, böses Israel

    Wenn drei Jugendliche ermordet werden und aus Gaza Raketen abgeschossen werden, dann hat Israel einen Krieg angefangen. Geht's noch?


    Abgefeuerte Täuschkörper über der israelischen Grenze im Gazastreifen. Bild: reuters

    Liebhaber der simplen Welterklärung hatten es in den letzten Tagen sehr schön. Aus Zeitung, Hörfunk und TV konnten die Landsleute erfahren, wie simpel der „Nahostkonflikt“ doch ist. Strippenzieher, Angreifer und agierendes Übel: Israel.

    Ein ganzes Land, das bombardiert, provoziert, tötet, droht. Von der Hamas oder „den Palästinensern“ auf der anderen Seite keine Spur. Stattdessen ist die Rede von Geschossen aus Gaza, von Raketenhagel und Bombenregen: eine Naturkatastrophe, die über Israel kommt.

    Anzeige

    Dabei kamen doch die ersten „Provokationen“, also die Raketen, ganz klar aus Gaza. Und vor dem bestialischen Mord an einem palästinensischen Teenager stand jener an drei israelischen Jugendlichen. Aber gegen diese Ereignisabfolge zeigten sich die hiesigen Medien renitent.

    Die Deutschen haben ein Herz für die Verlierer in dieser komplexen Welt, für die Opfer Israels und Amerikas als Agenten des bösen Kapitals. David, nein Siegfried gegen Goliath! Hüben die hochgerüstete Militärmaschine, die maßlose Moderne. Drüben die Steinschleudern, ungezügelte Natur.

    Arme Hamas, sie bleibt chronisch unterschätzt. Weil nicht sein kann, was nicht sein soll. Und so geht in den deutschen Medien weiter die Legende von den „Rebellen“, bewaffnet mit Zwillen oder ein paar rumpligen Raketen, die sich keine Bunker für Gaza leisten können, keine politische Agenda haben. Dass die Raketen der Hamas mittlerweile 150 Kilometer bis nach Haifa reichen? Scheiß der Hund drauf. Die Milliarden, die die EU der Autonomiebehörde überwies? Wurscht. Dass die Raketen aus Wohngebieten starten, um deren Beschuss zu provozieren? Halb so wild. Und dass es nach Hamas-Charta auf israelischem Gebiet keine Juden mehr geben soll? Nicht so gemeint.

    Bekanntermaßen trafen schon am Dienstag mehrere Geschosse das Kreuzfahrtschiff „Aida“ im Hafen von Ashdod. So konnten sich dann ein paar deutsche Urlauber von der Harmlosigkeit der Raketen aus Gaza überzeugen. Zumindest wenn sie den deutschen Schlagzeilen wirklich mehr glauben als ihren fünf Sinnen.
    Geändert von Dayan (28.08.2014 um 09:29 Uhr)
    ***

    Um aufs neue wach werden zu können, musst Du ohne Frage vorher einmal eingeschlafen sein, und analog dazu, um geboren werden zu können, musst Du vorher schon einmal gestorben sein (Kabalah)

  5. #1105
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    Standard Sowas wartet auf Europa

    Gut durchlesen und nachdenken:[Links nur für registrierte Nutzer] Christliche Schülerinnen im Gazastreifen müssen Kopftuch tragen


    Gaza/Jerusalem (KNA) Im Gazastreifen müssen seit Beginn dieses Schuljahres an staatlichen Schulen auch christliche Mädchen das muslimische Gewand mit dem Schleier tragen. Nach Auskunft des katholischen Pfarrers Jorge Hernandez betrifft ein entsprechendes neues Gesetz alle Mädchen ab dem Kindergartenalter, ohne Rücksicht auf deren Religionszugehörigkeit. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) protestierte am Freitag gegen die Order, die die islamistische Hamas-Regierung an alle staatlichen Schulen in dem Krisengebiet geschickt hatte. Nach Angaben des Pfarrers gilt der Beschluss „bislang nicht“ für die katholischen Schulen. Diese seien jedoch zu klein, um allen christlichen Kindern Platz zu bieten, sagte er der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Im Gazastreifen leben knapp 3.000 Christen unter 1,5 Millionen Muslimen. Sowohl die katholische Pfarrei als auch die Rosenkranz-Schwestern unterhalten eigene Bildungseinrichtungen, die jedoch überwiegend von Muslimen besucht werden. Für die christlichen Mädchen bedeute das Tragen des langen Mantels und des Schleiers ein ernsthaftes Problem, sagte Hernandez. Vor der Einschreibung in eine staatliche Schule müssten sie sich mit ihrer Kleidung vorstellen, damit diese auf Korrektheit geprüft werde. Erst dann werde ein christliches Mädchen zum Unterricht zugelassen. HRW berichtet von Fällen, in denen christliche Mädchen wegen mangelhafter Kleidung von Schulen verwiesen worden seien. Eine Schülerin sei vor ihren Mitschülern von einem Erzieher geohrfeigt
    ***

    Um aufs neue wach werden zu können, musst Du ohne Frage vorher einmal eingeschlafen sein, und analog dazu, um geboren werden zu können, musst Du vorher schon einmal gestorben sein (Kabalah)

  6. #1106
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    Standard AW: Sowas wartet auf Europa

    Zitat Zitat von Dayan Beitrag anzeigen
    Gut durchlesen und nachdenken:[Links nur für registrierte Nutzer] Christliche Schülerinnen im Gazastreifen müssen Kopftuch tragen


    Gaza/Jerusalem (KNA) Im Gazastreifen müssen seit Beginn dieses Schuljahres an staatlichen Schulen auch christliche Mädchen das muslimische Gewand mit dem Schleier tragen. Nach Auskunft des katholischen Pfarrers Jorge Hernandez betrifft ein entsprechendes neues Gesetz alle Mädchen ab dem Kindergartenalter, ohne Rücksicht auf deren Religionszugehörigkeit. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) protestierte am Freitag gegen die Order, die die islamistische Hamas-Regierung an alle staatlichen Schulen in dem Krisengebiet geschickt hatte. Nach Angaben des Pfarrers gilt der Beschluss „bislang nicht“ für die katholischen Schulen. Diese seien jedoch zu klein, um allen christlichen Kindern Platz zu bieten, sagte er der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Im Gazastreifen leben knapp 3.000 Christen unter 1,5 Millionen Muslimen. Sowohl die katholische Pfarrei als auch die Rosenkranz-Schwestern unterhalten eigene Bildungseinrichtungen, die jedoch überwiegend von Muslimen besucht werden. Für die christlichen Mädchen bedeute das Tragen des langen Mantels und des Schleiers ein ernsthaftes Problem, sagte Hernandez. Vor der Einschreibung in eine staatliche Schule müssten sie sich mit ihrer Kleidung vorstellen, damit diese auf Korrektheit geprüft werde. Erst dann werde ein christliches Mädchen zum Unterricht zugelassen. HRW berichtet von Fällen, in denen christliche Mädchen wegen mangelhafter Kleidung von Schulen verwiesen worden seien. Eine Schülerin sei vor ihren Mitschülern von einem Erzieher geohrfeigt
    In Gazastreifen wird auf der"Moral" viel wert gelegt, andere Länder andere Sitten. Gaza ist nicht Tel Aviv.

  7. #1107
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    Standard AW: Sowas wartet auf Europa

    Zitat Zitat von Amijodal Beitrag anzeigen
    In Gazastreifen wird auf der"Moral" viel wert gelegt, andere Länder andere Sitten. Gaza ist nicht Tel Aviv.
    Wenn Moral heisst Andersgläubigen und sexuell anders orientierent um zu bringen dann hast du Recht!Allerdings wir akzeptieren die Sharia nicht und auf Gewalt rearagieren wir mit Gewalt!Alte Testament!Im Übrigen das machen alle egal was die verzapfen!Gruss!Oder Merhaba?
    ***

    Um aufs neue wach werden zu können, musst Du ohne Frage vorher einmal eingeschlafen sein, und analog dazu, um geboren werden zu können, musst Du vorher schon einmal gestorben sein (Kabalah)

  8. #1108
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    Standard AW: Sowas wartet auf Europa

    Zitat Zitat von Amijodal Beitrag anzeigen
    In Gazastreifen wird auf der"Moral" viel wert gelegt, andere Länder andere Sitten. Gaza ist nicht Tel Aviv.
    In Deutschland wird auf der"Moral" auch viel Wert gelegt, hier aber dürfen Juden und Muslime Babies verstümmeln und bestialisch Tiere schächten.
    Andere Länder andere Sitten.
    Ignoriert: ABAS amendment Anhalter autochthon Chronos Drache Dude Hakim Lykurg Mittendrin Navy Olliver pixel Politikqualle purple Ramjet Rikimer Shehara
    Quadrokopter in der Bibel:
    https://www.politikforen.net/showthread.php?186118


  9. #1109
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    Standard AW: Sowas wartet auf Europa

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    In Deutschland wird auf der"Moral" auch viel Wert gelegt, hier aber dürfen Juden und Muslime Babies verstümmeln und bestialisch Tiere schächten.
    Andere Länder andere Sitten.
    Und Geisteskranken wie du dürfen im Netz ihr geistigen Diarhoe verbreiten!
    ***

    Um aufs neue wach werden zu können, musst Du ohne Frage vorher einmal eingeschlafen sein, und analog dazu, um geboren werden zu können, musst Du vorher schon einmal gestorben sein (Kabalah)

  10. #1110
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    Standard AW: Sowas wartet auf Europa

    Zitat Zitat von Dayan Beitrag anzeigen
    Böse Israel?[Links nur für registrierte Nutzer]Kommentar Konflikt um Gaza

    Böses, böses Israel

    Wenn drei Jugendliche ermordet werden und aus Gaza Raketen abgeschossen werden, dann hat Israel einen Krieg angefangen. Geht's noch?


    Abgefeuerte Täuschkörper über der israelischen Grenze im Gazastreifen. Bild: reuters

    Liebhaber der simplen Welterklärung hatten es in den letzten Tagen sehr schön. Aus Zeitung, Hörfunk und TV konnten die Landsleute erfahren, wie simpel der „Nahostkonflikt“ doch ist. Strippenzieher, Angreifer und agierendes Übel: Israel.

    Ein ganzes Land, das bombardiert, provoziert, tötet, droht. Von der Hamas oder „den Palästinensern“ auf der anderen Seite keine Spur. Stattdessen ist die Rede von Geschossen aus Gaza, von Raketenhagel und Bombenregen: eine Naturkatastrophe, die über Israel kommt.

    Anzeige

    Dabei kamen doch die ersten „Provokationen“, also die Raketen, ganz klar aus Gaza. Und vor dem bestialischen Mord an einem palästinensischen Teenager stand jener an drei israelischen Jugendlichen. Aber gegen diese Ereignisabfolge zeigten sich die hiesigen Medien renitent.

    Die Deutschen haben ein Herz für die Verlierer in dieser komplexen Welt, für die Opfer Israels und Amerikas als Agenten des bösen Kapitals. David, nein Siegfried gegen Goliath! Hüben die hochgerüstete Militärmaschine, die maßlose Moderne. Drüben die Steinschleudern, ungezügelte Natur.

    Arme Hamas, sie bleibt chronisch unterschätzt. Weil nicht sein kann, was nicht sein soll. Und so geht in den deutschen Medien weiter die Legende von den „Rebellen“, bewaffnet mit Zwillen oder ein paar rumpligen Raketen, die sich keine Bunker für Gaza leisten können, keine politische Agenda haben. Dass die Raketen der Hamas mittlerweile 150 Kilometer bis nach Haifa reichen? Scheiß der Hund drauf. Die Milliarden, die die EU der Autonomiebehörde überwies? Wurscht. Dass die Raketen aus Wohngebieten starten, um deren Beschuss zu provozieren? Halb so wild. Und dass es nach Hamas-Charta auf israelischem Gebiet keine Juden mehr geben soll? Nicht so gemeint.

    Bekanntermaßen trafen schon am Dienstag mehrere Geschosse das Kreuzfahrtschiff „Aida“ im Hafen von Ashdod. So konnten sich dann ein paar deutsche Urlauber von der Harmlosigkeit der Raketen aus Gaza überzeugen. Zumindest wenn sie den deutschen Schlagzeilen wirklich mehr glauben als ihren fünf Sinnen.

    Laß Dir mal von einem ehrbaren Juden erklären, um was es ging:

    Der Krieg um nichts
    Von Uri Avnery | Veröffentlicht: 30. August 2014



    NACH 50 TAGEN ist der Krieg vorbei. Halleluja.

    Auf der palästinensischen Seite: 2.143 Tote, mehr als 577 von ihnen Kinder, 263 Frauen und 102 Alte. 11.230 Verletzte. 10.800 Gebäude zerstört. 8.000 Gebäude teilweise zerstört. Etwa 40.000 beschädigte Wohnungen. Unter den beschädigten Gebäuden: 277 Schulen, 10 Krankenhäuser, 70 Moscheen und 2 Kirchen. Auch 12 Demonstranten aus dem Westjordangebiet, die meisten von ihnen Kinder, wurden erschossen.

    Auf israelischer Seite: 71 Tote, darunter 64 Soldaten und ein Kind.

    Worum ging es eigentlich?

    Die ehrliche Antwort ist: um nichts.

    Keine der beiden Seiten wollte das. Keine der beiden Seiten hat angefangen. Es ist einfach so passiert......



    Die palästinensische Seite erlebte ein schreckliches Martyrium. Etwa 400.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Ganze Familien fanden Unterschlupf in UN-Gebäuden, einige Familien in einem Raum oder in einem Winkel des Hofes. Elektrizität gab es nicht und nur sehr wenig Wasser, es waren Mütter mit 6, 7 oder 8 Kindern.

    (Man stelle sich vor, was das bedeutet: Eine Familie, gleich ob arm oder reich, muss ihr Haus innerhalb von Minuten verlassen, sie kann nichts mitnehmen, keine Kleider, kein Geld, kein Familienalbum, sie können nur gerade noch ihre Kinder einsammeln und rennen, während hinter ihnen ihr Haus zusammenbricht. Arbeit und Erinnerungen eines ganzen Lebens sind in Sekunden vernichtet. Die jungen Männer waren längst weg, lebten in verborgenen Tunneln unter der Erde und bereiteten sich auf den entscheidenden Kampf vor.).......


    [Links nur für registrierte Nutzer]
    kd
    Literaturnobelpreisträger Peter Handke:
    "Ich kann das Wort Demokratie nicht mehr ausstehen"
    (derstandard 16. April 2025)

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