Igno-Mülleimer: Frei-denker, politisch Verfolgter, Willi Nicke, iglaubnix+2fel, tosh, monrol, Buella, Löwe, Widder58, Piedra, idistaviso, Pythia, Freelance, navy, SLNK
Mitglied der Fraktion der Liberalen



Hoffnungslos, das haben meine Lehre vor vielen Jahrzehnten schon vergeblich versucht. Aber ich Entschuldige mich bei dir hiermit schon mal persönliche, für mein ach so schlechtes Geschreibsel, ob Rechtschreibung oder Grammatik, welches du mit Sicherheit in Zukunft ab und an von mir erblicken wirst, ich kann es verstehen wenn du mich deshalb nicht Lesen willst, dann darfst du mich auch gerne auf deine Ignorliste setzen um dir diesen üblen Anblick zu ersparen.![]()
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Ob es da nun MC Donald gibt oder nicht, egal. Wegen mir bräuchte es die auch in Russland nicht zu geben. Aber das ist der Geschmack der Freiheit, da kann man wohl nichts ändern. Besonders die Jugend will es, obwohl ich da auch einige Osteuropäer kenne, die noch nie einen Burger verdrückt haben.
Die Krim und die Bewohner haben mit dem Beitritt zur Förderation mit weitaus wichtegeren Dingen zu kämpfen, die das Leben nicht gerade einfacher machen werden. Nach der Euphorie kommt der Alltag:
[Links nur für registrierte Nutzer]Anfang dieser Woche waren zwei Drittel der Halbinsel ohne Strom. Wer daran schuld ist, ist noch unklar, aber die Versorgung mit Strom vom Festland wurde erheblich reduziert. Beamte warnen, dass die Separatisten bald deutlich höhere Stromrechnungen erhalten.
Die Versprechen an Rentner stellte sich auch als Mythos heraus. Die Renten wurden nicht verdoppelt sondern einfach nur in Rubel umgerechnet, berichtet TSN .
Preischaos. Leere Banken und Geldautomaten. Mehrmals am Tag lange Schlangen.
Dies sind die ersten Ergebnisse der "Verbesserungen" im Krim-Stil. All die Freuden der Zivilisation, die zuvor zur Hand waren, funktionieren nicht mehr. Strom kann jederzeit abgeschaltet werden. Im Reisepass steht eine Adresse, die nicht existiert. Gehaltskarten sind eine leeres Stück Plastik. Die Schlangen für die Lohnauszahlung sind genau wie in alten sowjetischen Filmen. Für die Krim-Bewohner sind diese alten Filme Wirklichkeit geworden.
Viele ethnische Russen - haben davon geträumt, unmittelbar nach der sogenannten Volksabstimmung reich zu werden. Sie wollten ihre Staatsbürgerschaft für höhere Renten verkaufen. Aber der einzige Anstieg bestand in ihrer Enttäuschung.
"Wir haben genau die gleichen [Renten] gekriegt, nur in russischen Rubeln," erklären die Rentner. Und die Münzen zieht Russland aus dem Verkehr. Mit dem Rubel begann das Chaos auf den Märkten und bei den Preisen.
Jetzt können Sie nur bei der Post Bargeld erhalten und müssen dafür in langen Schlangen stehen, um etwas zu bekommen, nicht so frei wie an Geldautomaten oder in Bankfilialen. Wer Glück hat, bekommt sein Geld. Tetjana Fedoriwna gelang es, ihr Guthaben in Rubeln zu erhalten. Aber das Pech schlug wieder zu. Jetzt sagt sie, muss sie die Rubel wieder in Hrywnja tauschen, um die Rechnungen für ihre Wohnung bezahlen, und sie verliert ihre Rente durch Wechselkursverluste.
Die Rentner sind nicht die einzigen, die mit unangenehmen Überraschungen konfrontiert wurden. Ein echter Schlag auf die Taschen erwartet die jungen Mütter der Halbinsel. Der ukrainische Staat hat auch in der Krise jede junge Mutter mit über 40.000 Hrywnja unterstützt. Jetzt aber erhält eine schwangere Frau mit einem russischen Pass weniger als 1.500 Hrywnja. Und das nur, wenn sie für mindestens 5 Monate vor ihrem Mutterschaftsurlaub arbeitete. Für arbeitslose Menschen in Russland ist es im allgemeinen sehr riskant, Kinder zu haben: die Regierung zahlt ihnen nichts. Für Arbeitnehmer mit einem Arbeitsverhältnis von über 6 Monaten hängt die Höhe der Kinderzulagen ganz von der Höhe des Gehalts ab. Nach ukrainischem Recht muss ein Arbeitgeber einen Arbeitsplatz für drei Jahre frei halten. In Russland - für weniger als drei Monate. In Russland gibt es zwei Arten von Mutterschaftsurlaub: der kurze von 84 Tagen und der sehr kurze von 70 Tagen. Diese Nachricht wurde bereits durch die lokalen Medien zu verbreiten.
Unterdessen gibt es massenweise verärgerte Postings von Russen aus dem russischen Kernland in den sozialen Netzwerken. Offen werden ihre neuen Landsleute als “Krim- Trittbrettfahrer” bezeichnet.
"Ihr Krimer verhaltet euch wie Prostituierte! Hier in Russland haben wir auch viele Rentner und Invaliden und unsere eigenen Probleme. Was habt ihr für Russland getan? Oder habt nur ein paar Fahnen geschwenkt, Wodka bei einigen Konzerten getrunken, und wir sollen jetzt eure Taschen füllen mit Geld?"
In einem Online-Forum kratzen sich die Krim-Bewohner ihre Köpfe darüber, wie sie Schengen-Visa bekommen können. Die EU hat bereits gewarnt: Die Krim gehört zur Ukraine, und sie werden nur Visa ausstellen auf der Grundlage von ukrainischen Pässen. Allerdings fragt niemand mehr die Einheimischen auf der Halbinsel, ob sie Russen werden wollen oder nicht.
Rechtsanwälte beraten die Bürger dahingehend, ihre Pässe oder ukrainische Staatsbürgerschaft nicht aufzugeben. "Das einzige gültige Dokument, das beweist, wer Sie sind, ist der ukrainische Reisepass. Dort stehen die vollständigen Vor- und Nachnamen in Russisch und Ukrainisch. Im Falle einer Ablehnung des Dokuments, verlieren Sie diesen Nachweis," sagt ein Anwalt.
Nach Angaben von Juristen befindet sich die Halbinsel in einem Zustand des Zusammenbruchs des Rechts, der nicht enden wird, bis der endgültige Status der Krim in internationalen Gerichten geklärt ist. Diese Fälle können über Jahre gehen.
Allerdings wird eine De-facto-Trennung von Russland nicht einfach sein. Dort [in Russland] sind lokale Referenden verboten. Ebenso wie Kundgebungen gegen die Regierung. Dort wird halt auch anders gedacht.
Sozialismus und Freiheit schließen einander definitionsgemäß aus. - Friedrich Hayek
Sprüche 1:7
Des HERRN Furcht ist Anfang der Erkenntnis. Die Ruchlosen verachten Weisheit und Zucht.
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