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Thema: Die Angst der Juden in Europa

  1. #1241
    Neutraler Unparteiischer Benutzerbild von Nachbar
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    Standard AW: Die Angst der Juden in Europa

    Zitat Zitat von Cetric Beitrag anzeigen
    Da 'es' gerade auf diesem Gebiet so rege tätig ist,
    ist deine Dauerpropaganda mit diesem einen Satz bereits entwertet und ich brauche mich damit nicht weiter zu beschäftigen.
    Du solltest Deine Augen aufreissen und genau erkennen, was ich dazu gepostet habe.
    Der lange Dialog ist von einem Deiner Sektenbrüder, der dem Juden die Kultur abspricht.

    Persönlich freue ich mich jedes Mal, wenn sich Menschen zivilisieren.
    Bei den Juden hätte es schon zur Zeit des Antiochos möglich sein können, vor ca. 2000 Jahren.
    (gemeint: die semitischen Juden, nicht eure Turko-Khazaren)

    Aber das habe ich auch zufällig gefunden:

    Ich will die Juden,
    die ich geschaffen habe,
    vertilgen von der Erde,
    denn es reut mich,
    daß ich sie gemacht habe
    .

    (l. Moses 6,7)

    Also, wenn Moses schon bittet, dann darf ihm die Hilfestellung nicht versagt werden.
    Yahwe wird bald aktiv.
    Antwort bei Anstand und nicht Duzen für: amendment, Minimalphilosoph, Zack1, Stanley_Beamish, Larry Plotter, Hitman, XARRION, SingSing, ABAS, Nathan, mabf, Le Bon, Würfelqualle, witcher, Flaschengeist.Ötzi, Götz, GSch, tosh, Empirist, Ruprecht, Pommes, Mäcki. Hay, Kotzfisch
    Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (hellenische Mysterien, Dionysos, später als Plagiat im Christentum)

  2. #1242
    linksliberal Benutzerbild von blues
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    Standard AW: Die Angst der Juden in Europa

    Zitat Zitat von umananda Beitrag anzeigen
    Deshalb haben die Judenfeinde allesamt keinen Zugang zur Kultur. Sie glauben ein Vers von Goethe wäre der Höhepunkt jeglicher Dichtung und scheitern erbärmlich an einer Ode von Hölderlin ...

    Servus umananda
    Das stimmt ! Mir ist da eine Hölderlin Werkausgabe aus den 40ern (Propyläen Verlag) bekannt ... aus deren Vorwort ein unsagbar grässlicher Versuch hervorgeht Hölderlin als "völkisch" zu bezeichnen ... man könnte lachen wenn man nicht weinen müsste ... ein entsetzlich dummer versuch Hölderlin in den Wahn der Nazibarbarenideologie zu pressen ...

  3. #1243
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Die Angst der Juden in Europa

    Eine weiterer Textauszug aus der Abhandlung:

    Liebe und Hass oder Eros versus Thanatos


    ....Da Jung sich seit seiner Ablösung von Freud sehr im mysthischen Bereich
    bewegte und sich der eine oder andere nun fragt wie er Anima und Animus für
    sich einordnen kann, möchte ich wieder zu einem Analogismus aus der
    Tierwelt, dem Wolf, greifen.

    Bevor Sie sich jetzt fragen was das denn nun mit Liebe und Hass zu tun hat,
    bitte ich Sie sich einen Moment zu gedulden. Es geht jetzt erst einmal um die
    Auswirkungen der archetypischen Bilder von Anima und Animus auf die Liebe
    bzw. den Menschen und seine Persönlichkeit. Wer kennt von Ihnen nicht das
    Märchen vom "Rotkäppchen und dem bösen Wolf" oder das Märchen "von den
    sieben Geißlein"? Anzunehmen wohl jeder.

    Es geht also um den bösen Wolf. Es gibt viele Märchen von einem Wolf, doch
    in keinem ist der Wolf ein gutes Wesen. Bevor wir beginnen möchte ich Ihnen
    zwei Fragen Stellen.

    Frage 1: Stellen sie sich bitte vor, Sie sind in einem verschneiten Wald und vor
    ihnen steht, in einiger Entfernung, ein Wolf. Die Leftzen nach oben gezogen,
    die Zähne zeigend. Sie haben keine Waffe. Was würden Sie tun? Wie sich
    fühlen?

    Frage 2: Gleiche Situation, nur diesmal haben Sie ein Gewehr. Was würden sie
    tun? Was würden sie fühlen?

    In der ersten Situation würden Sie sich wahrscheinlich in die Hose machen,
    denn ein Wolf sieht keineswegs aus wie ein Hund (zumindest nicht die Wölfe
    Nordamerikas). Starr vor Angst würden Sie glauben er will Sie töten, fressen
    denn als Kind hörten sie ja die Geschichten des bösen Wolfes. Nun, vielleicht
    würden Sie auch wie ein angestochenes Spanferkel, Hilfe schreiend, durch den
    Wald laufen und der Wolf lacht nur.

    Im zweiten Fall würden sie sich groß, stark fühlen. Angst hätten Sie trotzdem,
    denn ansonsten würden Sie nicht anlegen und abdrücken. Sie hören, kurz nach
    Ihrem Fingerabzug, einen Schrei, dann ein Winseln, ein Winseln welches Ihnen
    so tief ins Herz geht, daß Sie alles dafür tun würden dieses Tier wieder zum
    Leben erwecken zu können, doch es ist zu spät. Nun schaltet Ihr Gewissen ein
    und das sagt " ein Wolf ist böse" das beruhigt und entspricht den Dingen die
    Sie gelernt haben.

    Nun kommt die 3. Frage: Warum haben Sie geschossen?

    Die Antwort ist weil Sie Angst hatten. Angst die Ihnen, auch wenn Sie nie die
    Geschichte vom "bösen Wolf" oder "Rotkäppchen und den sieben Geißlein"
    gehört hätten, implantiert wurde und zwar in Form der archaischen Bilder.
    Später komme ich noch einmal auf diesen Angst zurück und werde Sie mit
    einer Annahme konfrontieren.

    Nun zum archaischen Bild (an gegengeschlechtlichen Personen, aus meist
    verdrängten gegengeschlechtlichen Eigenschaften und aus Erfahrungen,
    welche die gesamte Menschheit je mit dem anderen Geschlecht gemacht hat,
    also dem Archetyp) von Animus und Anima in der Form des Analogismus.
    Der eine oder andere von Ihnen wird wissen das der Wolf in seinem sozialem
    Miteinander eines der höchstentwickelten Rudeltiere (auch der Mensch ist ein
    Rudeltier-, so mancher Mensch könnte sich da eine Scheibe abschneiden)
    überhaupt ist, welches vorwiegend nachtaktiv ist. Bis vor nicht allzu langer Zeit
    allerdings, noch ca. vor 1700 Jahren war der Wolf ein rein tagaktives Tier. Mit
    Beginn und Ausbreitung der christlichen Religion, um genau zu sein der
    katholischen Kirche, in deren Namen und mit deren Unterstützung grausamste
    Verfolgungsfeldzüge, nicht nur gegen Menschen, geführt wurden, Änderte sich
    für den Wolf alles. Dem Wolf wurde als Sinnbild für den Teufel (Luzifers rechte
    Hand, Mephisto, erscheint dem Menschen als Wolf), von höchster auf Erden
    existierenden "göttlicher" Stelle, dem Papst, die bezahlte, organisierte und
    völlige Vernichtung angesagt.

    Es ist eine Ironie, daß diese Vernichtungsfeldzug sein Ursprung in einer Stadt
    Namens Rom hat, deren Sitz die katholische Kirche ist, und deren Gründer,
    Romulus mit seinem Bruder Remus, von einer Wölfin gestillt und aufgezogen
    wurden. Es grenzt an Perversion, das gleichzeitig, und das bis zum heutigen
    Tage, das Wahrzeichen Roms die stehende Wölfin mit Romulus und Remus
    unter ihren Zitzen ist. Aber zurück zum, per Dekret abgezeichnetem,
    Vernichtungsfeldzug gegen den Wolf.


    Bis zu diesem Zeitpunkt war der Wolf am Tag aktiv und hatte nur seine, wenn
    überhaupt, natürlichen Feinde. Wo immer er nun gesehen wurde, wurde er
    gejagt und abgeschlachtet. Die Annahme oder viel verbreitete Meinung man
    hätte ihn gejagt weil er des Bauern Ziegen und Schafe riss, ist eine von der
    Kirche selbst ins Leben gerufen Lüge. Da der Mensch Nachts Angst hat,
    denn auch die Nacht stand mit dem Teufel im Bunde, wurde der Wolf Nachts
    nicht gejagt. Dem Wolf blieb nichts anderes übrig als sich über die laufe der
    Jahrhunderte anzupassen und Nachts auf die Jagd zu gehen. Er wurde also
    in der Nacht aktiv.

    Da die Nachtjagd eine unweigerliche Einschränkung seines Jagderfolges zur
    Folge hatte, mußte er wohl oder übel vermehrt auf des Bauers Schafe
    zurückgreifen. Je weiter sich die Kirche ausgebreitete, desto mehr und
    schonungsloser wurde er ausgerottet. Das Wissen darum, daß der Tag
    Gefahr bedeutet und er gejagt wird, wurde unter den Wölfen, innerhalb
    des Rudels, von Generation zu Generation weitergegeben bzw. vererbt,
    denn dies führte letztendlich dazu das sie nur noch Nachts unterwegs
    waren. Der Wechsel vom Tag zum Nachtaktiven Tier war vollzogen.

    Dieses Wissen ist der Archetypus des Wolfes gegenüber dem Menschen.
    Es sind Die ererbten kollektiven Bilder welche im kollektiven Unterbewusstsein
    liegen. Bis ca. Mitte / Ende des 17. Jahrhundert wurde der Wolf in Europa fast
    vollständig ausgerottet. Dort wohin der Arm der Kirche nicht reichte blieb
    er verschont. Dies waren einige wenige Stellen in den Karpaten und weit
    entfernte Gebiete, wie Sibirien. Doch bis zu diesen Gebieten blieben die
    kollektiven Bilder (Archetypus) im Unterbewusstsein der Wölfe unauslöschbar
    verankert.


    So trägt auch jeder Mensch archtypische Bilder von Anima und Animus in sich.
    Diese Archetyp hat einen enormen Einfluss auf die Persönlichkeit und somit auf
    das menschliche Liebesverhalten. Nun wird klar, was Platon meinte. Die Liebe
    versetzt uns in die Lage und gibt uns den Anreiz Anima und Animus in uns
    selbst zu erkennen.


    Hier liegt eine weitere Erklärung, warum Sie glaub(t)en, so geliebt zu haben
    und es mit Sicherheit auch getan haben. Gerade die Borderlinepersönlichkeit
    ist in der Lage, durch ihre nahtlose Andockung als perfekte Leinwand, nicht nur
    im Sinne der Projektion, uns Anima oder Animus im gesamten Spektrum zu
    offenbaren. Weiterhin ist es ein Grund, warum Sie, als Sie die
    Borderlinepersönlichkeit kennenlernten, das Gefühl hatten, diese schon ewig
    gekannt zu haben, dieses unerklärliche Gefühl tiefer alter Vertrautheit und
    heute in der Trennung sich fühlen, als ob etwas im Innersten stirbt. In der Tat,
    der Spiegel in Ihrer versteckten, verdrängten Seelenanteile ist nicht mehr und
    so versinken diese wieder in den Tiefen der Seele.

    Doch zurück zu den alten Griechen. Denn weiter geht es ja in der Liebe um
    Heilung. Solange wir gespalten / getrennt sind, sind wir krank und nur durch
    die Ganzwerdung können wir Heilung empfangen. Nun geht das hellenistisch-
    philosophische Weltbild ja von einer Polarität aus und behauptet, daß das
    Gegenteil von Liebe Hass ist.

    Was eigentlich auch ganz logisch klingt. Nordpol- Südpol, Plus- Minus, Sonne-
    Regen, Tag- Nacht, Gesundheit- Krankheit, Freude- Kummer usw. Jeweils die
    absolut gegenseitigen Pole. Doch kein Mensch lebt in der absoluten Polarität.
    Betrachten wir uns die Erdkugel, so lebt der Mensch nicht auf dem Südpol oder
    Nordpol. Wir leben dazwischen und da ist es nicht nur heiß oder kalt, schwarz
    oder weiß, hell oder dunkel und es scheint nicht nur die Sonne, sondern es
    regnet auch.

    Wenn wir aber nun die Liebe, der alten Griechen, mit "starkes Gefühl" und Hass
    mit "kein Gefühl" übersetzen würden, dann ist die altgriechische Logik bzw.
    Philosophie wieder richtig. Sie sagt, daß das erste, was die Liebe nach gewisser
    Zeit hervorbringt, der Hass ist.

    Warum? Weil er im platonischen Doppelmenschen vorhanden ist. Frage.
    Können wir lieben, ohne zu hassen? Im Umkehrschluß können wir hassen,
    ohne zu lieben? Wohl kaum. Wenn wir sagen: "ohne geliebt zu haben", dann
    sind wir wieder bei dem Getrenntsein von Platon oder bei "enttäuschter Liebe".

    So ist der Hass das Ausgleichsgewicht der Liebe? Doch wir wiederum sagen,
    wenn wir hassen, lieben wir nicht. Ist dem so? Jetzt würde der Dualismus in
    einem Widerspruch kommen, denn er sagt ja, daß Hass das Gegenteil von
    Liebe ist. Nach Platon, daß der andere, der abgetrennte Teil von uns den
    Hass in sich birgt. Aber das er schon in uns ist, da wir nur durch die Liebe
    den abgetrennten Teil in uns, Anima und Animus, erkennen.

    Also, indem ich liebe, hasse ich. Hass ist Teil des Menschsein. Wenn Hass
    enttäuschte Liebe ist, ist er immer eine Aufforderung:
    "Mach mich zu deinem Freund, bitte lehne mich nicht ab, verstoße mich nicht".
    Ist Hass nun doch das Gegenteil von Liebe? Denn wenn Liebe Erkenntnis,
    dann ist Hass Verblendung. "Blind vor Wut und Hass".

    Ganz schön kompliziert, die Philosophie der Liebe, zumal Liebe ja auch blind
    machen soll. Versuchen wir kurz in der westlichen Religion die Antwort zu
    finden. So ist auch in dieser Religion die Liebe das Göttliche und das Göttliche
    die Erkenntnis.

    Hass wiederum ist des Teufels Blendwerk. Liebe ist eine Gottesgabe und Hass
    eine Teufelssünde. Denn der Teufel kann nicht lieben und der allmächtige, alles
    vergebende Gott nicht hassen.


    Und nun, haben wir die Antwort?

    Sie sehen, in einer linearen Denk- und Betrachtungsweise können wir diese
    Frage nicht lösen. Es bleibt uns also nur die holistische Betrachtungsweise, wie
    in dem Rätsel: "was ist vorne, wenn es gleichzeitig hinten ist"?
    Hass ist genau so viel oder genau so wenig das Gegenteil von Liebe, wie der
    Teufel das Gegenteil von Gott ist. Und einmal ganz spartanisch gefragt. Für
    was wird Gott benötigt, wenn es keinen Teufel gäbe?

    Gefühle sind die Bewertung einer Situation. Die Liebe ist ein starkes, positives
    Gefühl. Das heißt, die Situation wird positiv bewertet. Liebe dringt somit nicht
    auf Veränderung der Situation. Auch Hass ist ein starkes Gefühl, nur mit einem
    negativen Vorzeichen. Das heißt, die Situation wird negativ bewertet. Hass
    dringt demnach auf Veränderung der Situation, des Zustandes und ist als Folge
    zielgerichtet, nicht übertragbar. Das Gegenteil von viel Gefühl ist kein Gefühl,
    also Gleichgültigkeit. Insofern ist das Gegenteil von Liebe nicht der Hass, weil
    er ein negatives Vorzeichen hat, sondern die Gleichgültigkeit. Das heißt aber
    auch, daß sie, die Gleichgültigkeit, das Gegenteil von Hass ist. Hass ist ein
    Bewertungsgrad, der Bewertungsgrad der Verletzung bzw. der Verletzungen.
    Was macht aber nun den Hass so hässlich?

    Nun, zum Ersten hat man uns beigebracht das der Hass etwas Böses ist, zum
    Zweiten hassen ja nicht wir, sondern der Andere (der wiedergefundene,
    abgetrennte Teil). Wir schieben ihn somit der anderen Person zu, die wir "lieben".
    Und in Beziehungen hat er überhaupt nichts zu suchen, da er ja etwas Böses, weil
    "Gegenteil" von Liebe, ist. Wir akzeptieren ihn nicht als Teil von uns, als Teil des
    Menschen. Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, sind wir ganz schnell
    mit der Schuldzuweisung:

    "Ich hasse dich" "Warum?" "weil du angefangen hast damit (mit deinem Hass)".
    Nicht der Hass ist also hässlich, sondern seine Ausdrucksformen, deren es ja
    bekanntlich verschiedene gibt. Wie nah allerdings Hass und Liebe beieinander
    liegen, sehen wir nicht nur am Beispiel einer Borderline-Beziehung, in der ja
    der Hass Grundlage die für neue Vereinigung und Symbiose ist. Zwei Menschen
    trennen sich und in ihren Herzen tragen sie Hass. Sie treffen sich wieder und
    jeder der beiden hat das Ziel, seinen Hass über den anderen zu ergießen.

    Was passiert? Sie schauen sich in die Augen, der Puls rast, die Knie zittern
    und stellen fest: "verdammt, ich hasse dich, weil ich dich liebe". Kurze Zeit
    später finden sie sich in den Daunen des nächsten Hotelzimmers wieder.

    Warum passieren solche Dinge?

    Zum Einen, weil Hass die Aufforderung zur Wiedervereinigung enthält, eine
    Zustandsänderung wünscht und weil Hass und Liebe ganz tief, in den letzten
    Winkeln der Seele auf einer Linie liegen, die geschlossen ist.

    Sie erinnern sich an das Rätsel: "Was ist vorne, wenn es zugleich hinten ist?"
    Es ist der Kreis. Wenn wir in der Liebe, im Eros, wie in der Agape (ausgenommen
    die christliche Liebe) das Maß der "Wiedervereinigung", der "Ganzwerdung" sehen,
    so kšnnen wir den Hass als Maß (Bewertung) des "Getrenntseins", vom
    wiedergefundenen Teil, dem anderen, verstehen. Jetzt verstehen wir auch, ich
    hatte es am Anfang des Kapitels erwähnt, daß wir nicht hassen können, ohne
    geliebt zu haben, b.z.w. geliebt worden sein. Auch verstehen wir jetzt, daß die
    Liebe sehr wohl, im Gegensatz zum Hass, übertragbar ist. Liebe steht in
    Wechselbeziehung, Hass dagegen nicht. Der Hass richtet sich immer wieder
    gegen die Person, welche die "Wiedervereinigung" aufhob oder sie zunichte
    macht.

    Anders im pathologischen Hass, der an dieser Stelle nicht Thema ist, wie z.B.
    in der "narzisstischen Perversion", in der sich der Hass auch gegen
    Ersatzobjekte richten kann. Doch letztlich sind es dort nicht Ersatzobjekte des
    Hasses, sondern der "enttäuschten, versagten" Liebe. Durch die obige
    Ausführung können wir auch den Hass des Borderliners verstehen. Durch die
    Symbiose, die Verschmelzung mit Ideal, erfährt er eine Art Urzustand und
    genau dieser wird ihm immer wieder durch Sie genommen. Bedenken Sie, er
    ist ja emotional das kleine Kind, welches nur in der Symbiose überleben kann.


    Versuchen Sie sich bitte mal in die Situation hineinzuversetzen, an die Stelle
    der Borderlinepersšnlichkeit. Ihr Partner nimmt Ihnen die Symbiose, hebt die
    "Wiedervereinigung" auf. Es sei jetzt einmal egal, wie und ob es stimmt.
    Sie sehen es so. Das Sie es als Liebesentzug sehen, versteht sich von selbst.
    Nun ist es aber für Sie nicht nur einfach Liebesentzug, sondern der Entzug
    von etwas eszentiellen, wichtigen Lebensnotwendigen. Ergo empfinden Sie
    Hass. Diese Gefühl ist so stark, da es mit Todesangst besetzt ist, daß Sie zu
    sterben drohen. Und in der Tat, ein Teil ist ja weg, durch die Aufhebung der
    Symbiose.

    Gegen wen richtet sich Ihr Hass? Richtig, gegen den, der die Symbiose aufhob,
    den Partner. Gleichzeitig fliegt Ihnen gerade Ihr "ICH" um die Ohren, ansonsten
    hätten sie ja nicht das Gefühl zu sterben. Sie müssen es also schützen.

    Wie, wenn Ihnen nur primitive Abwehrmechanismen zur Verfügung stehen?
    Natürlich, Sie haben nur zwei Möglichkeiten. Zu spalten oder zu erdulden in
    Form des Masochismus. Nehmen wir an, Sie spalten, dann haben Sie zwar
    das "ICH" geschützt, aber noch nicht die Situation dahingehend verändert,
    daß Sie wieder zu einer erneuten Symbiose gelangen. Das hätten Sie über
    den Masochismus erreichen können.

    Nun haben Sie gespalten und damit erst einmal den Weg selbst verbaut.
    Solange also keine neue Symbiose stattfindet, müssen Sie die Spaltung
    aufrechterhalten. Da Hass kein Gefühl ist, welches kontinuierlich auf
    "high Level" gehalten werden kann, das geht schon rein biochemisch
    nicht, müssen Sie nachtriggern. Dabei hilft Ihnen Ihre Phantasie und
    die Projektion. Das Gefühl, der Hass, bleibt somit wellenartig.


    So, jetzt stehen Sie erst einmal ganz schön im Regen. "ICH" geschützt
    über Spaltung, neue Symbiose (überleben) nicht vorhanden oder in
    Aussicht und Hass in der Seele. Der Hass, den Sie verspüren, können
    Sie aber nicht voll ausleben, denn Ihr altes/ neues Symbioseobjekt
    darf nicht, noch nicht, ganz vernichtet werden. Ein Dilemma.....


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    Geändert von ABAS (13.11.2013 um 00:17 Uhr)
    " Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
    Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)

  4. #1244
    linksliberal Benutzerbild von blues
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    Standard AW: Die Angst der Juden in Europa

    Zitat Zitat von umananda Beitrag anzeigen
    Die Ungarn die man in Wien trifft sind interessante Menschen. Die Besten von ihnen verlassen das Land. Ich hoffe nur für eine kurze Zeit. Ich liebe Budapest ... es wäre schade, wenn diese Stadt wieder zur geistigen Wüste werden würde.

    Servus umananda
    Und ich meine gelesen zu haben das es eine halbe Million sind (das ist bei 9 Millionen Einwohnern eine Menge) und es sind eine Menge interessanter Leute - man trifft sie auch bei uns ... wie gut das es Europa gibt ...

  5. #1245
    Ridiculist Benutzerbild von Cetric
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    Standard AW: Die Angst der Juden in Europa

    Zitat Zitat von Nachbar Beitrag anzeigen
    Dieses Verhalten irritiert uns nicht,
    als Europäer uind Kulturträger stehen wir über den Dingen.
    Wir wissen um den Foristen, der den roten Punkt vergab, und verzeihen ihm.


    (es muß doch weitere Turko-Khazaren geben, die mir rot geben wollen.)
    Ach, deine Beschreibung trifft exakt auf 'Strandwanderer' zu... Noch einer von den Turko-Khazaren, sie sind überall, ich wußte es! Und hat die Stirn sich als einen Kulturträger auszugeben! Grmmpff!


    Eurasischer Faschismus wird gestoppt von Wachsamkeit, Widerstand, Einigkeit der Demokratien.

  6. #1246
    linksliberal Benutzerbild von blues
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    Standard AW: Die Angst der Juden in Europa

    Zitat Zitat von Nachbar Beitrag anzeigen
    diese Zahl ist doch gelogen.
    Warum zeigst Du Dich als Lügner.
    Ist die Lüge ein fester Bestandteil des jüdischen Elementes?

    Analysiere uns mal die Zahl.
    Schau mal in den Kalender ...

  7. #1247
    Neutraler Unparteiischer Benutzerbild von Nachbar
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    Standard AW: Die Angst der Juden in Europa

    Zitat Zitat von Cetric Beitrag anzeigen
    Ach, deine Beschreibung trifft exakt auf 'Strandwanderer' zu... Noch einer von den Turko-Khazaren, sie sind überall, ich wußte es! Und hat die Stirn sich als einen Kulturträger auszugeben! Grmmpff!
    Cetric. wohl zu schnell gegen den Schrank gelaufen, oder?
    Antwort bei Anstand und nicht Duzen für: amendment, Minimalphilosoph, Zack1, Stanley_Beamish, Larry Plotter, Hitman, XARRION, SingSing, ABAS, Nathan, mabf, Le Bon, Würfelqualle, witcher, Flaschengeist.Ötzi, Götz, GSch, tosh, Empirist, Ruprecht, Pommes, Mäcki. Hay, Kotzfisch
    Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (hellenische Mysterien, Dionysos, später als Plagiat im Christentum)

  8. #1248
    Neutraler Unparteiischer Benutzerbild von Nachbar
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    Standard AW: Die Angst der Juden in Europa

    Zitat Zitat von blues Beitrag anzeigen
    Schau mal in den Kalender ...
    Nö. analysiere Deine Lüge.
    Antwort bei Anstand und nicht Duzen für: amendment, Minimalphilosoph, Zack1, Stanley_Beamish, Larry Plotter, Hitman, XARRION, SingSing, ABAS, Nathan, mabf, Le Bon, Würfelqualle, witcher, Flaschengeist.Ötzi, Götz, GSch, tosh, Empirist, Ruprecht, Pommes, Mäcki. Hay, Kotzfisch
    Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (hellenische Mysterien, Dionysos, später als Plagiat im Christentum)

  9. #1249
    nouvelles à la main Benutzerbild von umananda
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    Standard AW: Die Angst der Juden in Europa

    Zitat Zitat von blues Beitrag anzeigen
    Das stimmt ! Mir ist da eine Hölderlin Werkausgabe aus den 40ern (Propyläen Verlag) bekannt ... aus deren Vorwort ein unsagbar grässlicher Versuch hervorgeht Hölderlin als "völkisch" zu bezeichnen ... man könnte lachen wenn man nicht weinen müsste ... ein entsetzlich dummer versuch Hölderlin in den Wahn der Nazibarbarenideologie zu pressen ...
    Ich habe die Stuttgarter sowie die Frankfurter Ausgabe ... aber zum Lesen benutze ich immer die dreibändige Ausgabe von Michael Knaupp aus dem Hanser Verlag. Hölderlin ist auch so ein Beweis dafür wie es auch Nietzsche war ... die Nazis verehrten Dichter, die in vielen Zeilen ihren Widerwillen gegen die Deutschtümelei zum Ausdruck gegeben haben. Sie haben diese Dichter niemals gelesen.

    Servus umananda


    Überzeugen ist unfruchtbar.

    Walter Benjamin
    (1892 - 1940)

  10. #1250
    linksliberal Benutzerbild von blues
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    Standard AW: Die Angst der Juden in Europa

    Zitat Zitat von Seligman Beitrag anzeigen
    Nix Unsinn, diese Beschreibung trifft genauso bei Juden zu.


    Nach meinen Vorstellungen? Meinesgleichen? DU SPinner! Sobald du anfaengst mit deinen persoenlichen Feindbild Visionen zu diskutieren kann ich nicht mehr mitreden.


    Empfiehlst du mir dem Judentum beizutreten? Und glaubst du das selbst das nur Juden an der kommenden Welt Aneil haben werden?
    Lass mal das Persönliche beiseite und lies doch mal, was da steht:

    "nach den noachidischen Geboten wird jeder Mensch der diese befolgt Anteil an der kommenden Welt haben"

    jeder Mensch !

    lies doch mal über die noachidischen Gebote:

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    und da dir das zu schwierig werden wird hier ein Auszug aus o.g. link:

    "Die Noachidischen Gebote[Bearbeiten]
    Nach rabbinischer Auffassung gelten alle Bestimmungen der Tora ausschließlich für Angehörige des jüdischen Volkes – in diesem Zusammenhang wird auch vom „Joch der Tora“ gesprochen. Alle anderen Menschen hätten nur eine geringe Anzahl grundsätzlicher Regeln zu befolgen, die menschliches Zusammenleben ermöglichen. Gemäß dem Talmud gelten die Noachidischen Gebote als allgemeines religiöses und ethisches Recht für alle Menschen, unabhängig von jeder Religion oder staatlichen Ordnung.
    Eine Liste der sieben Noachidischen Gebote findet sich im Talmudtraktat Sanhedrin 13, aber auch in der Tora werden sie teils genannt und teils angedeutet (Gen 9,1–13 EU).
    Im Talmudtraktat Sanhedrin 56a/b werden die folgenden sieben noachidischen Gebote definiert:[3]
    Verbot von Mord
    Verbot von Diebstahl
    Verbot von Götzenanbetung
    Verbot von Ehebruch
    Verbot der Brutalität gegen Tiere
    Verbot von Gotteslästerung
    Einführung von Gerichten als Ausdruck der Wahrung des Rechtsprinzips
    Im Judentum wird jeder, der diese sieben Noachidischen Gebote akzeptiert und sich an sie hält, als Zaddik (Gerechter/Rechtschaffener) angesehen – es bedarf dazu keines besonderen Rituals. "

    Die kommende Welt[Bearbeiten]
    Der Glaube an eine Kommende Welt (Olam ha-Bah) bzw. an eine Welt des ewigen Lebens, ist ein Grundprinzip des Judentums. Dieser jüdische Glaube ist von dem christlichen Glauben an das Ewige Leben fundamental unterschieden. Niemandem wird nach jüdischer Lehre das Heil dieser kommenden Welt abgesprochen. Juden glauben schlicht, dass allen Menschen ein Anteil der kommenden Welt zuteilwerden kann. Es gibt zwar viele Vorstellungen der kommenden Welt, aber keine kanonische Festlegung ihrer Beschaffenheit; d.h., das Judentum kennt keine eindeutige Antwort darauf, was nach dem Tod mit uns geschieht. Die Frage nach dem Leben nach dem Tod wird auch als weniger wesentlich angesehen, als Fragen, die das Leben des Menschen auf Erden und in der Gesellschaft betreffen."

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