Zitat Zitat von Rolf1973 Beitrag anzeigen
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Wenn Priebke des Mordes unschuldig war, warum berief er sich bei seiner Verteidigung
auf "Befehlsnotstand"? So etwas macht doch nur, wer etwas rechtfertigen will, was
nach normalmenschlichen Maßstäben nicht zu rechtfertigen ist! Priebke war ein Mörder,
Punkt. Wie so viele andere auch, die "nichts getan haben" und trotzdem Leichenberge
hinterlassen haben. (Und das trifft auf alle Kriegsbeteiligten zu, Dresden und Hiroshima
sind auch außerhalb dessen, was man vergeben könnte.)

Und hier wäre auch noch in größerem Maßstab etwas zu sagen: die Landser, die bei
Stalingrad verhungerten, erfroren, ihre eigene Totenrede (Göring) hörten und zu
zehntausenden in sowjetischer Gefangenschaft verreckten, würden den Hitler-Fans
des Forums in die Fresse hauen, wenn sie es noch könnten. Dem "Größten Feldherrn
aller Zeiten" war zum Schluss nichts zu jämmerlich, um sein eigenes erbärmliches
Leben zu verlängern und sei es nur um Tage. Kinder mit Karabinern und Panzerfäusten
in den fast sicheren Tod zu schicken, um die unvermeidbare Niederlage zu verzögern,
ist nicht nur verwerflich. Es ist eines der niedrigsten Dinge, die je ein "Mensch" tat!

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Etwas OT, aber andererseits gehört es doch dazu.
ganz einfach, weil man ihn anklagte! Das nennt man Verteidigung.............