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Umfrageergebnis anzeigen: Sitzt Beate Z. unschuldig im deutschen Gefängnis?

Teilnehmer
42. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, denn sie ist aller Wahrscheinlichkeit unschuldig!

    33 78,57%
  • Nein. Die rechte Nazi-Braut kann gar nicht unschuldig sein!

    4 9,52%
  • Ich weiß es nicht. Mir ist es auch egal.

    5 11,90%
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Thema: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

  1. #10311
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von Nereus Beitrag anzeigen
    Glaub ich nicht!
    Bis zur Erstellung des BKA-Infos und deren Präsentation am 29.11.11 und der BKA-Pressekonferenz mit BKA-Chef Ziercke (SPD), dem weisbehandschuhten BKA-Logen-Magier, wurde immer nur eine angesengte Ceska mit einem Fromms über dem Schalldämpfer-Pfallus, einem verdeckenden Lederüberzieher, Futural über einem vermutlichen Metallrohr oder Besenstiel gezeigt. Warum? Wurde damit ein Beschussgutachten angedeutet oder nur ein Magiermärchen präsentiert („Ihr müßt glauben, was Euch der Meister sagt!”)?
    Deshalb brauchen wir ja die Anklageschrift, denn dort wird stehen, ob es ein Gutachten gibt, und wenn ja, von wem.
    Ziercke tut so, jedenfalls in 2012, denn er spricht von 100% Sicherheit bezüglich der Tatwaffe.

    Die Nachricht über die absolute Sicherheit in bezug auf die Ceska kam jedoch schon sehr früh nach dem Auffinden. Verdächtig früh.

  2. #10312
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Welches Foto von der Schneiderei im "Bekennervideo" verwendet wurde, das beweist rein gar nichts, ob es aus 2001 oder 2010 stammt, das ist unwichtig.
    Sehr gut beobachtet, Hellangel, Kompliment dafür, aber was beweist das?
    Nix.

    Wichtig sind ganz andere Sachen, zum Beispiel die Glaubwürdigkeit der Aussage des BKA, dass die Ceska bei allen 9 Dönermorden die Tatwaffe war.

    Oder die Klärung der Anrufe aus dem Ministerium bei Zschäpe am 4.11.2011 schon kurz nach Auffinden der Leichen im Wohnmobil.
    Das wäre auch ein zentraler Punkt!

    Das alles ist schon seltsam genug, denn Beate Zschäpe lebte unter falschem Namen. Sie trat als »Susann Eminger« oder »Lisa« beziehungsweise »Susann Dienelt« auf. Wer aus welcher sächsischen Innenbehörde wollte also wen sprechen - und vor allem warum? Kannte womöglich doch jemand aus einer Innenbehörde die richtige Identität der Rechtsextremen?

    Die Mutmaßung liegt nahe. Denn es kommt noch dicker. Sachsens Innenbehörden müssen erklären, wieso die Polizei am 4. November bereits um 12. 11 Uhr auf Zschäpes Handy anrief und vermutlich der Mobilbox etwas erzählte. Die offizielle Version von Böhnhardts und Mundlos' »Selbsttötung« besagt, dass sich zwei Polizisten gegen 11:30 Uhr dem verdächtigen Wohnmobil näherten, zwei knallartige Geräusche vernahmen und in Deckung gingen. Die Eisenacher Feuerwehr musste kommen, das brennende Fahrzeug löschen. Erst danach wurden die zwei Toten aufgefunden. Das passt so gar nicht mit dem Anruf um 12.11 Uhr zusammen.
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Wenn das stimmt, dann kann man das nicht einfach übergehen.
    Macht man aber.
    Habe nichts dazu vom NSU-Ausschuss gehört...

    Am 4. November 2011 hatten zwei maskierte Männer in Eisenach eine Sparkasse überfallen. Wenige Stunden nach dem Überfall wurde in Eisenach-Stregda ein verdächtiges Wohnmobil entdeckt. Darin die mutmaßlichen Räuber, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt - tot.




    Am selben Tag, 180 Kilometer östlich davon in Zwickau. Um 15.37 Uhr fliegt ein Haus in der Frühlingsstraße 26 in die Luft. Beate Zschäpe, die Komplizin von Böhnhardt und Mundlos, soll versucht haben, so belastendes Material in dem gemeinsamen Quartier der »Zwickauer Zelle« des Nationalsozialistischen Widerstandes (NSU) zu vernichten. Zschäpe ist danach vier Tage quer durch Deutschland unterwegs bevor sie sich der Polizei stellt.

    Nach Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe war seit ihrem Untertauchen 1998 gefahndet worden. Vergebens. Angeblich fanden die Behörden keine Spur, die zu dem Trio führte. Neue Fakten verstärken den Zweifel an dieser offiziellen These. Hinweise gibt Zschäpes Handy. Für den 4. November sind insgesamt 72 Verbindungen registriert. Dies ergab eine so genannte Funkzellenabfrage.


    Unmittelbar bevor Zschäpe die Wohnung zerstörte, rief sie auf einem Handy an, das einer Frau aus Henningsdorf gehörte. Dessen damaliger Standort war in der Zwickauer Moseler Straße, rund zwei Kilometer von der Frühlingsstraße 26 entfernt. Über die Besitzerin, so sagen die Ermittler, liegen keine Erkenntnisse vor. Wohl aber über den Mann, dessen Handy unmittelbar danach an derselben Adresse läutete. Der heißt André Eminger und sitzt derzeit als Unterstützer des Terror-Trios in Untersuchungshaft. Er soll unter anderem das Bekennervideo für die NSU-Mörderbande produziert haben. Er war es auch, der die gesuchte Zschäpe aus Zwickau wegbrachte. Was besprach Zschäpe mit Eminger? Meldete sie dem »Kameraden«, dass die Lunte brannte? Die letzte Verbindung zwischen den beiden Handys ist um 15.34 Uhr registriert.


    Eine knappe Stunde später versuchte jemand per Handyanruf Kontakt mit Beate Zschäpe aufzunehmen. Die Nummer des Anrufers ist auf das Sächsische Staatsministerium des Innern, Wilhelm-Buck-Straße 2 registriert. Um 17.50 Uhr versuchte die Polizeidirektion Südwestsachsen aus Zwickau das von Zschäpe benutzte Handy zu erreichen. Ab 18.12 Uhr versuchte wieder jemand mit einer Nummer aus dem sächsischen Innenministerium zu Zschäpe durchzudringen, die da bereits auf der Flucht war. 18 (erfolglose) Anrufe in rascher Folge sind registriert. 18.13 Uhr wählte wieder jemand aus dem Lagezentrum der Polizeidirektion Südwestsachsen die Zschäpe-Nummer.
    Merke: Der NSU war untergetaucht, niemand wusste von ihm

  3. #10313
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Frage: Wer hat irgendwo gelesen, dass die Frühlingsstrasse in Zwickau DIREKT VOR dem 4.11.2011 über Wochen von der Polizei observiert wurde? Ich finde nix dazu, meine aber, es gelesen zu haben...


    Weiter im Text:

    Wenn es sächsische Behörden waren, die Beate Zschäpe am 4.11.2011 andauernd anriefen, dann ist der Thüringer VS aus dem Schneider. Es erklärt auch, warum sich Zschäpe nach Jena absetzte und sich dort samt Anwalt stellte. Das hatte nicht nur damit zu tun, dass sie aus Jena stammte, sondern eben auch damit, dass sie Todesangst hatte, vor denen, die ihre Telefonnummer kannten.
    Und das waren offensichtlich Mitarbeiter des sächsischen Innenministeriums etc.

    31. Dezember 2011: Offenbar waren zumindest Teile der "Verfassungsschutz"-Ämter Thüringens und Sachsens im Zeitraum zwischen dem Untertauchen von Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Z. im Januar 1998 und Ende 2001 detailliert über die Neonazi-Terrorbande informiert. Aus Geheimdienst-Unterlagen geht hervor, daß in den Ämtern Anfang 1999 verlässliche Informationen vorlagen, daß sich die Bande in Chemnitz versteckt hielt. Bemerkenswert ist zudem, daß BeamtInnen Kenntnis davon hatten, daß bewaffnete Überfälle zumindest geplant waren. Auch kannten FahnderInnen im Zeitraum 2000, 2001 eine Wohnung, in der zwei mutmaßliche Unterstützer wohnten, die Uwe Böhnhardt und Beate Z. gelegentlich besuchten.
    Januar 2012: Aufgedeckt wird, daß Beate Z. im Januar 2007 von der Polizei an der Tür der damaligen konspirativen Wohnung in Zwickau und im Polizei-Revier vernommen worden war.




    Februar 2012: Es wird bekannt, daß das Bundeskriminalamt (BKA) die Mobiltelefon-Daten einer Person im Umkreis der Neonazi-Terrorbande löschen ließ. BKA-Chef Jörg Ziercke bestätigte den Vorgang.
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Warum liess man diese Handy-Daten löschen?
    Ausgerechnet diese Daten einer Person?

    Waren das nicht die Daten vom Andre Eminger?
    Mit wem hatte der Kontakt, von dem niemand wissen durfte?

  4. #10314
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von Nereus Beitrag anzeigen
    ...
    Waffenspezialist Nereus, was sachste dazu?

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Der Link ist tot, und wenn Du den letzten Satz liest, dann weisst Du auch warum.

    Lies und staune:

    Explodiertes Wohnhaus – Ergebnis der gemeinsamen Pressekonferenz vom 9. November 2011, 14 Uhr in der Polizeidirektion


    Zwickau – (ow) Am Freitag, dem 4. November kam es kurz nach 15 Uhr zu einer Explosion in der Frühlingsstraße. Das betroffene Wohnhaus wurde dabei schwer beschädigt und es breitete sich ein Brand aus. Es ist nicht mehr bewohnbar, der Schaden liegt im sechsstelligen Eurobereich.
    Schnell richtete sich der Tatverdacht gegen eine Bewohnerin des Hauses, die 36-jährige Beate Z. Sie war durch Zeugen beobachtet worden, wie sie kurz vor der Explosion das Haus verließ. Seit diesem Zeitpunkt verlor sich ihre Spur.

    Gegen die Frau wurde ein europaweiter Haftbefehl wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung (Verbrechen gemäß § 306a StGB: Strafmaß – Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr) erlassen und ab dem Vormittag des 8. November die Öffentlichkeitsfahndung betrieben.
    Kurz nach 13 Uhr am 8. November stellte sich die gesuchte 36-Jährige im Beisein eines Rechtsanwalts der Polizei in Jena. Noch am gleichen Abend wurde sie zur Polizei nach Zwickau gebracht.

    Am Vormittag des 9. November erfolgte die Haftrichtervorführung von Beate Z. im Amtsgericht Zwickau. Dabei äußerte sie sich nur dahingehend, dass sie von Beruf Gärtnerin sei und derzeit keiner geregelten Arbeit nachgehe. Sonst schwieg sie. Die Untersuchungshaft wurde angeordnet und die Frau in eine JVA gebracht.
    Der Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit liegt derzeit immer noch bei der Untersuchung des Tatortes. So werden der gesamte Brandschutt und die Hausreste in der Frühlingsstraße nach Gegenständen sämtlicher Art durchsucht. Diese Arbeiten sind sehr umfänglich sowie zeit- und personalaufwendig und werden voraussichtlich bis einschließlich 10. November andauern. Die gefundenen Gegenstände wie bspw. Papiere, Kleidung, Datentechnik werden in den Räumen der Polizei zum Trocknen ausgelegt, katalogisiert, zur Spurensuche- und Sicherung vorbereitet sowie folgend ausgewertet. Auch dies wird noch geraume Zeit in Anspruch nehmen. Die derzeit von gesicherten Gegenständen belegte Grundfläche hat bereits ein Ausmaß von etwa 250 Quadratmetern.

    Am Tatort wurden außerdem bis zum Mittag des 9. November sieben Schusswaffen gefunden. Das sind ein Revolver, fünf Pistolen und ein Repetiergewehr. Auch diese Waffen, die aufgrund des Explosions- und Brandereignisses in Mitleidenschaft gezogen worden sind, müssen erst noch untersucht werden, weshalb sie bislang keinen konkreten Straftaten zugeordnet werden können.

    Nur die am Tatort gefundenen Handschellen ließen sich aufgrund der erkennbaren Individualnummer dem Polizistenmord vom 25. April 2007 in Heilbronn zuordnen, da sie der erschossenen Polizeibeamtin gehörten. Gleiches gilt für ein gefundenes Reizstoffsprühgerät.

    Außerdem sind kriminalpolizeiliche Betrachtungen dergestalt im Gange, dass drei ungeklärte Raubüberfälle in Zwickau aus den Jahren 2001, 2002 und 2006 dahingehend überprüft werden, ob die beiden vormals im explodierten Hause wohnhaften Männer als Täter in Frage kommen. Denn am Tatort Frühlingsstraße 26 gefundene Bekleidungsstücke weisen augenscheinlich Übereinstimmungen zu der Kleidung auf, welche durch die Täter der schweren Raubstraftaten zu den Taten getragen wurden. Dazu liegen den Ermittlern jeweils Fotos der Überwachungskameras der überfallenen Kreditinstitute vor.

    Nach Beendigung der Pressekonferenz sind am Tatort Frühlingsstraße 26 weitere Waffen gefunden worden. Mit diesen wird in gleicher Weise wie mit den o. g. Waffen verfahren.
    Habe ich hier gefunden:
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    Viele weitere früheste Berichte dort

  5. #10315
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Noch ein toter Link
    von [Links nur für registrierte Nutzer] » Fr Nov 04, 2011 22:43
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    Haus in Weißenborn explodiert

    Mehr als 100 Helfer bei Großeinsatz in der Frühlingsstraße - Gebäude ist nicht mehr zu retten

    Zwickau. Drei Menschen haben in der Doppelhaushälfte gewohnt, die am Freitag in die Luft geflogen ist. Von allen Dreien fehlte bis Freitagabend jede Spur. Zwar hatte die Polizei versucht, einen Kontakt herzustellen, aber das gelang nicht. Und dennoch wollte Polizeisprecher Alexander Koj nicht von Vermissten sprechen. Noch gibt es Hoffnung, dass alle drei zum Zeitpunkt des Unglücks nicht zuhause gewesen sind.

    Es war kurz nach 15 Uhr, als etwas in dem Haus explodierte, ein Teil der Fassade wurde weggesprengt. Mehr als 100 Rettungskräfte eilten zu Hilfe. Neben Feuerwehrleuten und Polizisten wurden auch Kameraden des Technischen Hilfswerks Zwickau und Chemnitz angefordert. Am späten Nachmittag glaubten Experten noch daran, das Haus abstützen zu können, um ins Innere zu gelangen und dort nach den drei Bewohnern zu suchen. Am Abend hatten sie sich von dieser Hoffnung verabschiedet. "Wir hatten einen Statiker da gehabt und haben jetzt einen 39-Tonnen-Bagger angefordert. Der wird das Haus Stück für Stück abtragen", sagte Lutz Michel vom Einsatzführungsdienst. "Reinschicken können wir niemanden. Wir wissen nicht, wie Wände und Decken beschaffen sind", sagte der Feuerwehrmann weiter.

    Das Doppelhaus ist auch als Siedlerheim bekannt. "Wir wissen von zwei Personen aus der nicht betroffenen Hälfte, dass sie sich unmittelbar nach der Explosion selbst in Sicherheit bringen konnten", sagte Polizeisprecher Oliver Wurdak am Nachmittag. Später wurde bekannt, dass auch eine Frau beobachtet worden war, die aus der anderen Hälfte gelaufen war. Allerdings weiß keiner, um wen es sich dabei handelte.

    Mehr als 20 Fahrzeuge drängten sich während des Einsatzes auf der Frühlingsstraße. Im Gefahrenbereich mussten Anwohner ihre Häuser verlassen. Der Energieversorger stellte eine Gasleitung ab, während die Brandbekämpfer unter der Einsatzleitung von Bert Heil nicht nur von den Seiten, sondern auch über einen ausfahrbaren Korb von oben herab gelöscht haben. Immer wieder stürzten geborstene Dachziegel herab, an den Dachbalken züngelten Flammen empor.

    Am Abend war der Brand gelöscht. Doch Brandermittler, Feuerwehrleute und Baggerfahrer sollten die ganze Nacht nicht zur Ruhe kommen. Lutz Michel schätzte am Freitagabend ein, dass die Arbeiten mindestens bis Samstagmittag dauern werden.
    Die haben den Mieter angerufen, der die Wohnung gemietet hatte.
    Der NSU war da nur Untermieter.

  6. #10316
    GESPERRT
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Noch ein toter Link:

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    [Links nur für registrierte Nutzer]von [Links nur für registrierte Nutzer] » Mo Nov 07, 2011 17:21
    Das scheint eine ziemlich verzwickte Sache zu sein...

    Am Freitag früh, etwa sechs Stunden, vor der Explosion in Zwickau, wurde in Eisenach eine Bank überfallen. Zwei Männer flohen, mit bislang einer unbekannten Menge an Geld. Als zwei Stunden später die Polizei ein verdächtiges Fahrzeug vorfindet und kontrollieren will, explodiert dieses. Die zwei Insassen sind tot.

    Nun ist bekannt geworden, dass eben jenes Wohnmobil schon seit Wochen vor dem Haus, welches sechs Stunden später explodierte, gestanden hat. Bei den zwei Männern handelt, welche im Caravan verstorben sind, handelt es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um die zwei männlichen Bewohner der Wohnung. Von der Frau fehlt noch immer jede Spur.

    Eine Möglichkeit ist es nun, dass die Frau, nach dem fehlgeschlagenen Banküberfall, Spuren in der Wohnung verwischen wollte. Dazu passt die Aussage, dass eine Frau, direkt nach der Explosion im Haus, aus eben jener Haushäfte gerannt kam und in der Menge der Schaulustigen verschwandt.


    Die [Links nur für registrierte Nutzer] hier überschlagen sich derzeit mit dem Thema.
    Diese Typ ist gut, er hat alles Volltext kopiert.
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Explodiertes Wohnhaus - Neue Erkenntnisse

    Zwickau: Am Freitag wurden kurz nach 15 Uhr die Feuerwehr und die Polizei zu einer Explosion im Wohnhaus Frühlingsstraße im Zwickauer Stadtteil Weißenborn gerufen.

    Das Wohnhaus wurde in einem Gebäudeteil durch die Explosion weitgehend zerstört bzw. massiv beschädigt. Nach Beendigung der Löscharbeiten und erfolgter Sicherung des Gebäudes für ein Betreten stellte die Polizei am Samstag fest, dass von einer Straftat
    auszugehen war.

    Die Explosion, bei welcher der Verdacht der schweren Brandstiftung besteht, hat keine Menschenleben gefordert. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei den Bewohnern um eine Frau und zwei Männer handelt. Bei den beiden männlichen Personen, welche am Freitag nach einem Sparkassenüberfall in einem Wohnmobil in Eisenach gefunden wurden, ist nach jetzigem Stand der Ermittlungen davon auszugehen, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Wohnungsnutzer der Frühlingsstraße handelt.

    Die Frau, die ihren Nachbarn als Susann (36) bekannt war, hat die Wohnung kurz vor der Explosion verlassen und ist unbekannten Aufenthalts. Nach ihr wird gefahndet.

    Die Polizei erreichten am Freitag auch Hinweise zu dem Auffinden von zwei toten männlichen Personen in einem Wohnmobil in Eisenach. Weißenborner Anwohner waren der Auffassung, dass es sich bei dem Wohnmobil in Eisenach um ein in der Frühlingsstraße bzw. den angrenzenden Straßen vorübergehend abgestelltes Wohnmobil handeln könnte.

    Am Sonntagnachmittag konnte ein erster Kontakt mit dem Mieter der Wohnung in der Zwickauer Frühlingsstraße aufgenommen werden. Er hatte die Wohnung an drei andere Personen überlassen.

    Auch den Anwohnern war bekannt, dass die Wohnung in der Frühlingsstraße durch zwei Männer und eine Frau genutzt wurde. Zur Identität der Wohnungsnutzer laufen die Ermittlungen.
    Erst hiess es, das Haus würde sofort abgerissen da unbegehbar, und dann war es doch anders?

  7. #10317
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von fatalist Beitrag anzeigen
    Welches Foto von der Schneiderei im "Bekennervideo" verwendet wurde, das beweist rein gar nichts, ob es aus 2001 oder 2010 stammt, das ist unwichtig.
    Sehr gut beobachtet, Hellangel, Kompliment dafür, aber was beweist das?
    Nix.

    Wichtig sind ganz andere Sachen, zum Beispiel die Glaubwürdigkeit der Aussage des BKA, dass die Ceska bei allen 9 Dönermorden die Tatwaffe war.

    Oder die Klärung der Anrufe aus dem Ministerium bei Zschäpe am 4.11.2011 schon kurz nach Auffinden der Leichen im Wohnmobil.
    Das wäre auch ein zentraler Punkt!
    Hebe diese Erkenntnisse nicht zu hoch. Sie sind doch auch nur ein Puzzelstück, welches nicht in das Gesamtbild passt.
    Das Bekennervideo ist ein wichtiges Instrument bei der Untermauerung der "terroristischen Vereinigung" des Trios, da
    hierfür ein Bekennerschreiben/Video zwingend notwendig ist. Nur so ist eine Verurteilung und Anklage Zschäpe derzeit überhaupt im vollem Umfang (Lebenslänglich mit Sicherverwahrung) möglich, wenn man nicht auf eine "gefährliche Brandstiftung mit Tötungsabsicht", auf der man 2-5 Jahre bekommen kann, sitzen
    bleiben möchte. Gerade Bilder, die man nur als Täter machen konnte, sind Belege für die Echtheit des Videos. Nun hat das Video aber ein Problem: Es besteht vorwiegend aus Fotos aus dem Polizeiarchiv und auf keiner Bildsekunde ist einer des Trios abgebildet. Eigentlich blödsinnig für ein Bekennervideo, welches man nach einem Auffliegen/Tod veröffentlicht werden sollte und nährt weiterhin den Gedanken, dass dieses Video NICHT vom Trio stammt, wie vom BKA behauptet.

    Wo wir natürlich auch bei dem Thema "Glaubwürdigkeit der Aussage des BKA" sind.

    fatalist, lass mich mal ruhig hier die Sachen zusammen suchen und hier festhalten. Ich lade auch schon die Bilder hier auf den Server, weil immermehr Quellen abgeschaltet werden und nicht mehr auffindbar sind. Bild auf kostenlosen Hoster werden auch leider schon nach einem Jahr gelöscht. Denn immer mehr kommt mir die Erkenntniss, dass die allerersten Berichterstattungen näher an der Wahrheit sind, als die späteren zusammengeschusterten Berichte in Spiegel & Co..

  8. #10318
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von fatalist Beitrag anzeigen
    Frage: Wer hat irgendwo gelesen, dass die Frühlingsstrasse in Zwickau DIREKT VOR dem 4.11.2011 über Wochen von der Polizei observiert wurde? Ich finde nix dazu, meine aber, es gelesen zu haben...
    Doch, das war mir schon bekannt. Angeblich sollte zuvor in der Wohngegend mehrere Einbrüche stattgefunden haben. Daher fuhr dort die Polizei öfters Streife.

    Spiegel, 12.11.11:

    Die Polizei patrouillierte vor dem Haus des Verbrecher-Trios


    Die Siedlung in Weißenborn, in der sie zuletzt lebten, gehört zu den besseren Vierteln Zwickaus. Im Frühjahr kam es dort zu einer Einbruchserie. Ein identifiziertes, aber bislang flüchtiges Duo aus Serbien kletterte durch gekippte Fenster oder knackte die Wohnungstüren, es erbeutete Wertgegenstände und Bargeld in Höhe von 11.600 Euro. In einem Fall kam ein 75 Jahre alter Mann ums Leben, als er durch den Vorfall einen Herzinfarkt erlitt - keine drei Minuten Fußweg vom Haus des rechtsextremen Trios in der Frühlingsstraße entfernt.

    Die Polizei verstärkte daraufhin die Kontrollen in Weißenborn. "Wir Anwohner wurden beruhigt, dass uns Zivilstreifen schützen", erinnert sich Jörg H. "Einer meiner Kollegen wurde daher auch einmal um 22 Uhr mit dem Auto angehalten und kontrolliert." Gerieten auch Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in eine solche Kontrolle? Hatten sie ihre echten und vor allem gültigen Ausweise bei sich?

    Die Präsenz der Fahnder sei spürbar gewesen, sagt auch der direkte Nachbar der mutmaßlich rechtsextremen Terroristen - "und zwar standen die hier teilweise exakt vor deren Haustür". Ein Polizeisprecher bestätigte, dass es wochenlang intensive Kontrollen in der unmittelbaren Umgebung des Hauses gegeben habe.



    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Schon eine "abgefahrende" Geschichte. Vorallem im Zusammenhang der Stichworte "Unerkannt - Untergrund".

  9. #10319
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von Hellangel Beitrag anzeigen
    Das Bekennervideo ist ein wichtiges Instrument bei der Untermauerung der "terroristischen Vereinigung" des Trios, da hierfür ein Bekennerschreiben/Video zwingend notwendig ist. Nur so ist eine Verurteilung und Anklage Zschäpe derzeit überhaupt im vollem Umfang (Lebenslänglich mit Sicherverwahrung) möglich, wenn man nicht auf eine "gefährliche Brandstiftung mit Tötungsabsicht", auf der man 2-5 Jahre bekommen kann, sitzen bleiben möchte. Gerade Bilder, die man nur als Täter machen konnte, sind Belege für die Echtheit des Videos. Nun hat das Video aber ein Problem: Es besteht vorwiegend aus Fotos aus dem Polizeiarchiv und auf keiner Bildsekunde ist einer des Trios abgebildet. Eigentlich blödsinnig für ein Bekennervideo, welches man nach einem Auffliegen/Tod veröffentlicht werden sollte und nährt weiterhin den Gedanken, dass dieses Video NICHT vom Trio stammt, wie vom BKA behauptet.
    Alles richtig, aber das Bekennervideo stammt eben nicht vom NSU, auch wenn einer der Angeklagten es hergestellt haben soll.
    Bekenenrvideo ohne Bekenntnis, und das posthum?
    Lächerlich.

    Die RAF hat meines Wissens auch niemals "selber gesprochen" oder sich selber fotographisch in Szene gesetzt.
    ABER es gibt einen Unterschied zum NSU: Zeitnah!!! tauchte alles auf.

    Das Bekennervideo wird hoffentlich im Prozess ebenso eine Rolle spielen wie die Telefonkontakte Staat-Zschäpe am 4.11.2011


    Wo wir natürlich auch bei dem Thema "Glaubwürdigkeit der Aussage des BKA" sind.
    Korrekt.

    fatalist, lass mich mal ruhig hier die Sachen zusammen suchen und hier festhalten. Ich lade auch schon die Bilder hier auf den Server, weil immermehr Quellen abgeschaltet werden und nicht mehr auffindbar sind. Bild auf kostenlosen Hoster werden auch leider schon nach einem Jahr gelöscht. Denn immer mehr kommt mir die Erkenntniss, dass die allerersten Berichterstattungen näher an der Wahrheit sind, als die späteren zusammengeschusterten Berichte in Spiegel & Co..
    Nee, davon will ich Dich keineswegs abhalten.
    Ich habe gerade HEUTE Texte von toten Links hier eingestellt.

    Denk immer an das Foto von IM Erika bei der Observation Robert Havemanns.
    Das findest Du heute nicht mehr...

  10. #10320
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von Hellangel Beitrag anzeigen
    Doch, das war mir schon bekannt. Angeblich sollte zuvor in der Wohngegend mehrere Einbrüche stattgefunden haben. Daher fuhr dort die Polizei öfters Streife.

    Spiegel, 12.11.11:
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Schon eine "abgefahrende" Geschichte. Vorallem im Zusammenhang der Stichworte "Unerkannt - Untergrund".
    Danke

    Ein Handwerker wochenlang im Haus, den niemand kennt, der Herr Rene Kaul, und dann das hier:

    Ein Polizeisprecher bestätigte, dass es wochenlang intensive Kontrollen in der unmittelbaren Umgebung des Hauses gegeben habe.
    Alles Zufall

    Und wenn nicht, dann mussten die Behörden ja wissen, dass der NSU sich absetzen wollte???

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