Ein Militäreinsatz in Mali mit Sicherheitsinteressen zu begründen ist schon deshalb zynisch, weil seit Monaten in Syrien die Zivilbevölkerung unter dem Beschuss von Assads Armee auf der einen sowie von unterschiedlichen islamistischen Terrorgruppen unterstützten Rebellen auf der anderen Seite leidet.
Mali ist eine leichte und lohnenswerte Beute
Kommt es in Syrien zu einem Umsturz ohne die ordnende Hand des Westens, besteht die Gefahr, dass Syrien zum Aufmarschgebiet für gut ausgebildete und kampferprobte islamistische Terroristen wird.
Das rohstoffreiche Mali ist für Hollande dagegen eine leichtere und lohnenswertere Beute. Außerdem lässt sich so von den massiven wirtschaftlichen Problemen im eigenen Land ablenken.
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