Wirkung der Sanktionen Assad fleht Russland um Geld und Treibstoff an [Links nur für registrierte Nutzer] AFP
Verschmiertes Wandgemälde mit Assad-Porträt (r.) in Aleppo: Das Regime sucht Hilfe
Die Sanktionen bereiten dem syrischen Regime zunehmend Versorgungsprobleme. Eine Delegation reiste nun nach Moskau und bat Russland um einen Kredit und Treibstoff. Die Opposition schmiedet bereits Pläne für die Zeit nach dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad.
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Moskau/Damaskus - Angesichts des Widerstands der Rebellen gerät das syrische Regime stark unter Druck. Auch die wirtschaftlichen Sanktionen greifen offenbar, denn Präsident
[Links nur für registrierte Nutzer] sucht im Ausland nach Unterstützern. Er setzt dabei auf Hilfe aus Russland. Eine Delegation aus Syrien unter Leitung des stellvertretenden Ministerpräsidenten Kadri Dschamil bat in Moskau um finanzielle Hilfen sowie Treibstoff.
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Man habe um einen Kredit gebeten, um die syrischen Währungsreserven aufzufüllen, sagte Dschamil. Um welche Summe es dabei konkret ging, wollten er und sein Finanzminister Mohammed al Dschulajlati nicht sagen. Die Delegation war am Freitag in Moskau zu Gesprächen mit russischen Regierungsvertretern zusammengekommen. Das Treffen fand just an dem Tag statt,
[Links nur für registrierte Nutzer]. In der nicht bindenden Erklärung wird Präsident Assad dazu aufgefordert, seine Truppen zurückzurufen. Zudem wirft die Vollversammlung dem
[Links nur für registrierte Nutzer]-Sicherheitsrat Versagen vor. Russland kritisierte die Resolution scharf. Die Vorlage sei schädlich und "verberge eine offene Unterstützung für die bewaffnete Opposition", sagte der russische Uno-Botschafter Witali Tschurkin.
Aus russischen Militärkreisen hieß es, drei Kriegsschiffe des Landes wollten in den kommenden Tagen für einige Zeit im westsyrischen Hafen Tartus festmachen. Die Schiffe halten sich derzeit zu Manövern im Mittelmeer auf, die nach offiziellen russischen Angaben in keinen Zusammenhang mit dem Konflikt in Syrien stehen. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, derzeit sei nicht geplant, Tartus anzulaufen. Über die kommenden Tage machte es aber keine Angaben.