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Thema: Steuern sind Raub

  1. #41
    DR 2.0 statt DDR 2.0 Benutzerbild von Registrierter
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    Standard AW: Steuern sind Raub

    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Im Leben gibt der Bürger ca 80% seines Einkommens an den Staat ab. Gefragt wird er dabei nicht. Und nach dem Tod darf man sein gespartes Vermögen nichtmal einfach so den Kindern vererben. Denn da will der Staat auch nochmal ne Erbschaftssteuer. Also wirst du sogar nach dem Tod beklaut!!!

    Und weil die Inflation, die ungerechteste Steuer von allen, demnächst wohl ins unermessliche steigen wird, sind die 80% wohl bald geschichte!
    Wodurch soll denn die Inflation steigen?
    Wo bekommt sie ihr Futter her?
    Der GROSSE AUSTAUSCH ist der moderne Völkermord:
    Stufe 1: Geburtenreduzierung
    Stufe 2: Besiedlung per Massenmigration


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  2. #42
    Verloren Benutzerbild von Brathering
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    Standard AW: Steuern sind Raub

    Der Raub rechtfertigt dabei den Raub, denn wir zahlen für das Gewaltmonopol und dafür, dass der Staat uns vom Nächsten beschützt und er uns lieber als dieser ausraubt. Da er es halbwegs transparent macht.
    Verschwindet das Gewaltmonopol, braucht und muss man nicht blechen, doch es kommt sofort ein neues angerannt.
    Das mit der höheren Organisationsform wird dabei siegen, das ist das repressivere.

    Ich bin vielleicht ein gewaltliebender asozialer Chaot aber Freiheit sehe ich nur im Kampf und Chaos, der es uns erlaubt von einem Machtmonopol nach unseren wünschen zum nächsten zu flüchten.
    Das ist aber auch der unsicherste Zustand für den Menschen.
    Der sicherste ist die Gummizelle.

    Marktanarchisten glauben durch "wirtschaftlichen Wettbewerb" dieses chaotisch kämpferische Element der Freiheit bändigen bzw zivilisieren zu können. Das ist der Punkt an dem ich nicht mehr libertär bin, da wird es für mich genauso utopisch wie Kommunismus.
    Gehst du zum Griechen, vergiss die Peitsche nicht!

  3. #43
    Mitglied Benutzerbild von Kringel
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    Standard AW: Steuern sind Raub

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Die Frage stellt sich dann durchaus, ja.
    Und es ist mir auch keine politische Richtung bekannt, die Steuern rundheraus ablehnt, aber umfangreiche staatliche Monopole odgl. nicht, insofern ist das, was wir hier treiben, eigentlich mehr Denksport denn was anderes.

    Zum konkreten Problem fällt mir ein: Man könnte innerhalb des Staatsmonopols Unternehmungen in einem geregelten Wettbewerb gegeneinander antreten lassen.


    Ein military-industrial complex, der militärindustrielle Komplex insbesondere der Vereinigten Staaten, wo Industrie, Kapital und Verteidigungsministerium eng verknüpft sind, was Geldströme, Forschung und Personal angeht.


    Nicht wirklich, nein.
    Lies dich doch mal ins Programm der pdv ein. Die pdv will zwar die Steuer nicht komplett abschaffen* aber alle staatlichen Monopole.



    *vorerst ne Flattax und dann stück für Stück zurückschrauben bis nur noch ne Mehrwertsteuer von 10% übrig bleibt. Diese 10% reichen aus um die Kosten für inner und äußere Sicherheit sowie Infrastrucktur zu decken. Der absolute libertäre Anarchismus würde auch die Infrastruktur und Militär/ Polizei privatisieren aber das ist zu schwer den Bürgern zu vermitteln.
    Im Bundeshaushalt kann man leicht nachvollziehen das derzeit 10%MwSt locker ausreichen um die Ausgaben zu decken.
    "Die erste Lektion der Ökonomie ist die Knappheit: Es gibt niemals genug von irgend etwas, um alle befriedigen zu können, die es haben wollen. Die erste Lektion der Politik ist die Nichtbeachtung der ersten Lektion der Ökonomie." Thomas Sowell, amerikan. Ökonom

  4. #44
    Mitglied Benutzerbild von Kringel
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    Standard AW: Steuern sind Raub

    Zitat Zitat von Registrierter Beitrag anzeigen
    Wodurch soll denn die Inflation steigen?
    Wo bekommt sie ihr Futter her?
    Die Inflation muss ja nicht steigen, allein durch ihre existenz werden wir Enteignet.

    Wodurch sie stegen könnte werden wir ende der Woche sehen wenn die EZB den Leitzins nochweiter gesenkt hat.
    "Die erste Lektion der Ökonomie ist die Knappheit: Es gibt niemals genug von irgend etwas, um alle befriedigen zu können, die es haben wollen. Die erste Lektion der Politik ist die Nichtbeachtung der ersten Lektion der Ökonomie." Thomas Sowell, amerikan. Ökonom

  5. #45
    statt BILD Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Steuern sind Raub

    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Lies dich doch mal ins Programm der pdv ein. Die pdv will zwar die Steuer nicht komplett abschaffen* aber alle staatlichen Monopole.
    Ich kenne das Programm, ich mag die Partei, trotzdem sie mir vom Leitmotiv her zu gesellschaftsliberal ist, meint: Liberale Inhalte in liberalen Strukturen will, wofür ich zu rechts bin, ich will nur die liberalen Strukturen.
    Trotzdem überlege ich einen Beitritt.
    Wird letztlich von den Personen hier in SH abhängen.
    Sind die doof, bleib ich draussen.

    *vorerst ne Flattax und dann stück für Stück zurückschrauben bis nur noch ne Mehrwertsteuer von 10% übrig bleibt. Diese 10% reichen aus um die Kosten für inner und äußere Sicherheit sowie Infrastrucktur zu decken. Der absolute libertäre Anarchismus würde auch die Infrastruktur und Militär/ Polizei privatisieren aber das ist zu schwer den Bürgern zu vermitteln.
    Im Bundeshaushalt kann man leicht nachvollziehen das derzeit 10%MwSt locker ausreichen um die Ausgaben zu decken.
    Gibt's nicht ein Urteil des BVerfG, welches einen progressive EkSt als Teil der Sozialstaatlichkeit bestimmt?
    Muss ich mal nachgucken...

    Nachtrag: Vergleiche [Links nur für registrierte Nutzer] Punkt IV.2, der da lautet

    2. Im Gegensatz hierzu würde im Bereich des Steuerrechts eine formale Gleichbehandlung von Reich und Arm durch Anwendung desselben Steuersatzes dem Gleichheitssatz widersprechen. Hier verlangt die Gerechtigkeit, daß im Sinne der verhältnismäßigen Gleichheit der wirtschaftlich Leistungsfähigere einen höheren Prozentsatz seines Einkommens als Steuer zu zahlen hat als der wirtschaftlich Schwächere (vgl. schon Art. 134 WRV).
    Geändert von -jmw- (04.06.2012 um 23:04 Uhr)
    Aktueller Kalenderspruch, KW 2: Bless with a hard heart those who surround me... (Jethro Tull, Broadsword)

  6. #46
    Anarchokapitalist Benutzerbild von Gottfried
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    Standard AW: Steuern sind Raub

    Zitat Zitat von Brathering Beitrag anzeigen
    Der Raub rechtfertigt dabei den Raub, denn wir zahlen für das Gewaltmonopol und dafür, dass der Staat uns vom Nächsten beschützt und er uns lieber als dieser ausraubt. Da er es halbwegs transparent macht.
    Verschwindet das Gewaltmonopol, braucht und muss man nicht blechen, doch es kommt sofort ein neues angerannt.
    Das mit der höheren Organisationsform wird dabei siegen, das ist das repressivere.
    Von den Steuern, die man zahlt, gehen vielleicht 5 % in die innere Sicherheit. Mit dem Großteil der Steuern werden die Leute mit ihrem eigenen Geld vom Staat abhängig gemacht.

    Der Staat geht dabei räuberischer und komplizierter als die Mafia vor, weil die Steuern höher sind als die Schutzgelderpressung der Mafia, welche je nach Quelle bei ca. 5-15 % liegt.

    Zudem legt der Staat tausende Gesetze und Aufzeichnungspflichten auf, mit denen die Steuerlast errechnet wird. Die Mafia hält einfach die Hand auf.

    Der Staat will möglichst alles wissen. Der Mafia ist es egal, was Du in Deinen eigenen vier Wänden machst.

    Jetzt kannst Du ja selber entscheiden, was besser ist. Staat oder Mafia.

    Marktanarchisten glauben durch "wirtschaftlichen Wettbewerb" dieses chaotisch kämpferische Element der Freiheit bändigen bzw zivilisieren zu können. Das ist der Punkt an dem ich nicht mehr libertär bin, da wird es für mich genauso utopisch wie Kommunismus.
    Auch hier ist ein Mafiakrieg dem Krieg zwischen Staaten vorzuziehen. Es kommt zwar hin und wieder zu Bandenkriegen bei der Mafia, aber meist beschränken sie sich auf einen bestimmten Teilnehmerkreis. Und die Öffentlichkeit nimmt davon nur durch die Medien Notiz, wenn irgendwo eine Leiche gefunden wurde. Es kommt nicht zu solch hohen Kollateralschäden an Zivilisten, wie wenn der Staat Krieg führt.

    Die Mafia ist also nicht nur günstiger und unkomplizierter als der Staat, sie ist auch der bessere Sicherheitsdienstleister.
    Deutschland ist scheiße - und ihr seid die Beweise.


  7. #47
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    Standard AW: Steuern sind Raub

    Zitat Zitat von Brathering Beitrag anzeigen
    Marktanarchisten glauben durch "wirtschaftlichen Wettbewerb" dieses chaotisch kämpferische Element der Freiheit bändigen bzw zivilisieren zu können. Das ist der Punkt an dem ich nicht mehr libertär bin, da wird es für mich genauso utopisch wie Kommunismus.
    Wir glauben v.a., dass "Marktanarchismus" sowohl eine kritische Masse an "Marktanarchisten" braucht, um zu entstehen, als auch eine Masse kritischer "Marktanarchisten", um zu funktionieren.
    Analog zu einer Demokratie, die ja, siehe Weimar, auch nicht nur durch ihre formaldemokratische Struktur gehalten wird.
    Aktueller Kalenderspruch, KW 2: Bless with a hard heart those who surround me... (Jethro Tull, Broadsword)

  8. #48
    Mitglied Benutzerbild von Arnold
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    Standard AW: Steuern sind Raub

    Zitat Zitat von Felix Krull Beitrag anzeigen
    Steuern beschneiden das Naturrecht auf Eigenbestimmtheit und freies Leben. Der Staat ist ein Konstrukt dem niemand zugestimmt hat, der gerade geboren wurde, dessen Muttermilch aber sogar schon der Steuer unterliegt. Steuern und ihre Bürokratie sind Monster, die niemand gerufen oder bestellt hat.

    Steuern sind Raub, und Steuern verstoßen gegen die Menschenrechte.

    Steuern sind notwendig.

    Steuern finanzieren den Staat, der uns Deutschen und anderen Völkern ermöglicht, ein eigenbestimmtes und freies Leben in äußerer und innerer Sicherheit zu führen.
    "Wenn wir irgendetwas beim Nationalsozialismus anerkennen, dann ist es die Tatsache, daß ihm zum erstenmal in der Politik die restlose Mobilisierung der menschlichen Dummheit gelungen ist."

    Kurt Schumacher (1895-1952), deutscher Politiker und Patriot

  9. #49
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    Standard AW: Steuern sind Raub

    Zitat Zitat von Gottfried Beitrag anzeigen
    Die Investoren und Kunden.
    Das klappt nicht, sobald sich keine Investoren und Kunden finden zerfällt die Infrastruktur...

  10. #50
    Verloren Benutzerbild von Brathering
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    Standard AW: Steuern sind Raub

    Zitat Zitat von Gottfried Beitrag anzeigen
    Von den Steuern, die man zahlt, gehen vielleicht 5 % in die innere Sicherheit. Mit dem Großteil der Steuern werden die Leute mit ihrem eigenen Geld vom Staat abhängig gemacht.

    Der Staat geht dabei räuberischer und komplizierter als die Mafia vor, weil die Steuern höher sind als die Schutzgelderpressung der Mafia, welche je nach Quelle bei ca. 5-15 % liegt.

    Zudem legt der Staat tausende Gesetze und Aufzeichnungspflichten auf, mit denen die Steuerlast errechnet wird. Die Mafia hält einfach die Hand auf.

    Der Staat will möglichst alles wissen. Der Mafia ist es egal, was Du in Deinen eigenen vier Wänden machst.

    Jetzt kannst Du ja selber entscheiden, was besser ist. Staat oder Mafia.



    Auch hier ist ein Mafiakrieg dem Krieg zwischen Staaten vorzuziehen. Es kommt zwar hin und wieder zu Bandenkriegen bei der Mafia, aber meist beschränken sie sich auf einen bestimmten Teilnehmerkreis. Und die Öffentlichkeit nimmt davon nur durch die Medien Notiz, wenn irgendwo eine Leiche gefunden wurde. Es kommt nicht zu solch hohen Kollateralschäden an Zivilisten, wie wenn der Staat Krieg führt.

    Die Mafia ist also nicht nur günstiger und unkomplizierter als der Staat, sie ist auch der bessere Sicherheitsdienstleister.
    Den einzigen Grund für die Nettigkeit der Mafia sehe ich in ihrer durch den Staat eingeschränkten Macht, von einem 80% Besteuerten wird sie kaum nochmal so stark plündern können und all zu brutal wird sie nicht vorgehen können. Wir sollten vllt nach Südamerika blicken, wenn wir Staat und Mafia vergleichen wollen, dort geht es und die wenigsten Fähigen Personen geben sich dort mit einem Leben in einem Slum/Favela zufrieden, sondern sehnen sich nach klaren und durchsichtigen Strukturen, ziehen aus, sobald sie es zu etwas bringen.
    Gehst du zum Griechen, vergiss die Peitsche nicht!

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