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Quadrokopter in der Bibel: https://www.politikforen.net/showthread.php?186118
Das ganze Spektakel um Griechenland und seine Verschuldung kotzt mich als Bürger einer Stadt von 36.000 Einwohnern in Deutschland, die wegen ihrer enormhohen Verschuldung noch nicht einmal mehr in der Lage ist, ihre Straßen nach dem anhaltenden Frost zu erneuern. langsam an.
Die von den Bürgern gewählten politischen Vertreter haben es im Laufe der letzten Zeit geschafft, unsere Stadt so zu verschulden, dass sie ohne Dispokredite ihrer Banken zahlungsunfähig wäre. Aber damit noch nicht genug. Allein um ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen benötigt sie jährlich weitere Millionen, welche die Schulden permanent erhöhen. Haften tun dafür wie selbstverständlich ihre Bürger. Nach dem Haushaltsplan dieser Stadt stellt sich das wie folgt dar:
Gesamtbetrag der Erträge 66.998.000 €
Gesamtbetrag der Aufwendungen 81.669.000 €
im Finanzplan mit
Gesamtbetrag der Einzahlungen 63.571.350 €
laufender Verwaltungstätigkeit
Gesamtbetrag der Auszahlungen 75.651.500 €
laufender Verwaltungstätigkeit
Verbindlichkeiten aus Krediten 63.000.000 €
Der Höchstbetrag der Kredite, die zur
Liquiditätssicherung in Anspruch genommen
werden dürfen, wurde für das
Haushaltsjahr 2011 am 14.12.2010 mit
Kassenkreditsatzung auf 71.580.000 €
festgesetzt.
Ähnlich sieht es verhältnismäßig bei allen Städten und Gemeinden in Deutschland aus - ganz abgesehen von den Schulden von Bund und Ländern. Selbst zum bezahlen der Zinsen für ihre Kredite müssen diese Bankrotteure sich weiter verschulden.
Das glauben sie nicht, dann fragen sie doch mal selber bei ihrer Heimatgemeinde nach. Oder geben sie nur Haushaltsplan und Namen der Stadt in ihrer Explorer ein und sie werden auf ähnliche Ergebnisse stoßen wie ich. Haushaltspläne und ihre Anlagen müssen nämlich öffentlich bekannt gemacht werden. Und dann vergleichen sie mal die Verschuldung ihrer Stadt mit der Griechenlands.
Bankraub: das Werk von Dilettanten.
Wahre Profis gründen eine Bank.
Berthold Brecht
In meiner Heimatstadt mit ca. 100.000 EW sind es:
Einnahmen: 320.300.000 €
Ausgaben: 353.531.000 €
Warum macht sich denn keiner die Mühe das Geldsystem zu hinterfragen? Die Schulden müssen sein. Alles Geld entsteht aus Schuld. Und es ist in diesem System niemals möglich die Schulden ab zu zahlen. Man kann Schulden nur dann abzahlen wenn man neue Schulden macht.
Und ja, das kann nicht funktionieren. Siehe meinen Anhang
"Die erste Lektion der Ökonomie ist die Knappheit: Es gibt niemals genug von irgend etwas, um alle befriedigen zu können, die es haben wollen. Die erste Lektion der Politik ist die Nichtbeachtung der ersten Lektion der Ökonomie." Thomas Sowell, amerikan. Ökonom
Diese Stadt gibt also im Jahr 53 Millionen Euro mehr aus, als sie einnimmt. Und diese Schere geht Jahr für Jahr weiter auseinander. Sie überzieht also in jedem weiteren Jahr ihren Dispokredit um Millionen Euro.
Diesen Überziehungskredit bezeichnet man bei den Kommunen als Kassenkredit. Frage also bei deiner Stadt nach, wie hoch ihr Kassenkredit ist. Es würde mich nicht wundern, wenn er die hundert Millionen Grenze überschreitet und vielleicht sogar die Summe der gesamten Jahreseinnahmen erreicht. Deine Heimatgemeinde lebt also von dem Geld der Banken, das sie aus dem nichts schöpfen.
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Bei deiner Stadt regieren demnach die Banken auch noch indirekt über dein Wohl und Wehe.
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Ein nicht durch Gold oder Silber gedecktes Geldsystem, also ein FIAT-Money-System hat in der Geschichte immer nur seinen totalen Zusammenbruch erfahren. Das ist nicht verwunderlich, da exponentielles Wachstum in einer an Ressourcen limitierten Welt nicht möglich ist. Genau dasselbe gilt auch für die Erzeugung von Kredit, die Schöpfung von Geld und insbesondere für den Grad der Verschuldung eines Landes, eines Unternehmens oder einer Privatperson. Ist die maximale Schuldengrenze erreicht, bricht das Kreditsystem wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
Genau an diesem Punkt stehen wir jetzt.Wenn alle Schulden zurückbezahlt werden würden, gäbe es kein Geld mehr, aber immer noch Schulden, da das Geld für die Zinsen nicht erzeugt wird bei der Kreditvergabe.
[Links nur für registrierte Nutzer]Ich halte meinen dagegen.
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In ihrer Arroganz und Vermessenheit sagt uns dazu die Bundeskanzlerin
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In Wahrheit ist unser
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Das exponentiell angelegte Geldmengenwachstum aufgrund des darauf erhobenen Zinses ergibt automatisch eine Umverteilung der Geldvermögen von unten nach oben und eine immer größere Zinslast auf die Wirtschaft.
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Das ist ein typischer Beweis für die Ausbeutung der Massen. In diesem Fall sind es die Grundstückseigentümer, die gezwungen werden, falls sie die Kosten nicht aus eigener Tasche bestreiten können, ihre Grundstücke zu belasten, also Schulden aufzunehmen, um damit Frondienste gegenüber der Stadt zu entrichten. Daran verdienen außerdem noch die Banken. Die Schulden kosten nämlich eine Menge an Zinsen. Das ist anscheinend so gewollt.
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Das stimmt doch so nicht. Die wachsende Geldmenge wird durch zu niedrigen (!) Zins erzeugt, jedoch v.a. durch die Staatsschulden, weil diese Schuld kaum mehr dem Geldkreislauf entnommen werden kann, weil der Staat keine Güter produziert sondern nur konsumtiv verplempert. Private Kredite werden in der Regel abgezahlt, indem Waren und Dienstleistungen produziert werden. Ist der Zins auf die Schuld höher muß mehr gearbeitet werden und somit wird dem Geldkreislauf mehr Geld entzogen.
Bsp.: Du möchtest Dir ein KFZ kaufen und gehst zur Bank. Liegt der Zins bei 0 wirst Du wahrscheinlich eher einen Kredit aufnehmen (d.h. neues Geld wird durch Deine bank geschöpft), als wenn Dich der Spaß zusätzlich 10% kosten würde. Da tuts dann die alte Karre noch. Im gros bedeutet das eine rückläufige Kreditnachfrage und somit geringere Geldmengensteigerung bzw. - rückgang.
Der Staat schiebt dieses Problem auf die Banken, daß er selbst fein raus ist, wobei er über zu billiges Geld und Staatsschulden die Probleme ja erst auslöste.
Beweist sich u.a. dadurch, daß nach Hochzinsphasen die Geldmenge kurz rückläufig wird, dann jedoch mit neuem billigen Geld und Staatsschulden wieder geflutet wird.
p.s. auch das - wohl staatlich geförderte - Märchen der Umverteilung zu den riesigen Geldvermögen aufgrund des Zinses sind reine Rechtfertigungen des Staates für seine Niedrigzinspolitik und für seine maßlosen Staatsschulden zum Konsum. Denn entscheidend sind nicht die Nullen auf den Scheinchen, sondern was man tatsächlich dafür kaufen kann --> Preisinflation aufgrund kreditfinanzierter Nachfrage, v.a. durch Staatsschulden.
Geändert von Heinrich_Kraemer (12.03.2012 um 13:13 Uhr) Grund: p.s.
Heizerist in Ben Ephraims Gemeinde.
Das Geld für die Schulden des Staates wird von den Banken, allen voran die Landeszentralbanken, die in den USA sogar eine Privatbank ist, aus dem nichts geschöpft. Das ist u. a. ein Grund für die wachsende Geldmenge. Die wirft der Staat je nach Lust und Laune seiner Politiker auf den Markt, ohne dass es meist selber keinerlei Gegenwerte schafft, sondern oftmals nur einer Interessentenklientel dient, die es oftmals selber wiederum sinnlos ausgibt.
Im Grunde ist das richtig. Aber über den Zins, der oftmals bis zur Zahlung der letzten Rate, den gesamten Schuldbetrag übersteigt, wird wiederum neues Geld geschöpft, das keine realen Werte schafft.
Bei deiner Schuldaufnahme gehst Du also von 10 % Zinsen aus. Diese Zinsen schaffen keine Werte. Sie übersteigen je nach Ratenhöhe manchmal sogar den Kaufwert. und erhöhen den Geldumlauf, machen den kleinen Mann ärmer und die Banken reichen. Oftmals bereichern sich die Unternehmer selber, indem sie die Waren vor finanzieren.
Genau das ist das Dilemma. Der Staat sollte das Geldsystem selber in die Hand nehmen und die Banken enteignen. Ohne die Diktatur der Banken zu brechen, kann kein einziges gesellschaftliches Problem gelöst werden.
Billiges Geld bekommen nur die Banken. Alle anderen müssen für dieses billige Geld, wenn sie etwas davon abbekommen wollen, Zinsen zahlen. Überziehe man doch nur mal sein eigenes Konto, dessen Geld die Bank vordem für null Zinsen verwahrt hat. Es könnten je nach Raffgier der jeweiligen Bank bis zu 20 % Zinsen anfallen.
Der Staat wird in der westlichen Welt nur zur Kasse gebeten. Er macht weder Geld noch Zinspolitik. Er traut sich ja noch nicht einmal, die virtuellen Kasinospielchen der Banken, wobei es nur Gewinner zu Lasten der Allgemeinheit gibt, zu besteuern, geschweige denn zu verbieten.
Für den kleinen Mann wird das immer weniger, derweil er immer mehr von den Bankstern und ihren Heuschrecken durch deren kriminelle Derivatengeschäfte zur Kasse gebeten wird.
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Berthold Brecht
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