Die Angriffe der Alliierten sind notwendig, um das Regime von Gaddafi zu stürzen und eine Demokratisierung des Landes zu ermöglichen.
Die USA, Großbritannien, Frankreich und die übrigen an den Luftschlägen beteiligten Staaten wissen nicht, worauf sie sich einlassen.
Laut Angaben der Alliierten geht es nicht darum, Gaddafi zu stürzen, sondern um den Schutz der Zivilbevölkerung.
Die Vorgabe idealistischer Ziele ist scheinheilig. Es geht den Alliierten nur darum Macht, Einfluss und den Zugang zu Ölreserven in der Region zu sichern.
Ich bin anderer Meinung.
Das sehe ich ganz anders!
Ich denke, das Brutus niemals in einer Sackgasse landet, nicht Brutus! Und jeder der sich etwas mit seinen Beiträgen beschäftigt, kann ersehen das er sehr gebildet ist! Ob man nun sympathien für ihn hat oder nicht, aber er ist ein intelligenter und gebildeter User mit einem breitem Spektrum am Wissen!
Überzeugen ist unfruchtbar.
Walter Benjamin
(1892 - 1940)
Wobei ich allerdings geneigt bin zu behaupten, die wirklich Bedauernden sind keineswegs hier federführend.
Gaddafis Tod was unbestreitbar grausam und sicherlich unnötig grausam. Unbegreiflich finde ich ihn aber nicht. Ich glaube, aus Sicht der Rebellen war dieser Tod unbedingt nötig, um ein für allemal sicherzustellen, daß die Aera Gaddafi beendet ist. Jetzt weiß Freund und Feind, daß es kein zurück geben wird.
Eine bloße Gefangennahme hätte diesen Effekt nicht gehabt. Der Krieg wäre weitergegangen in der Hoffnung, ihn doch noch irgendwie befreien zu können. Selbst wenn seine Leute die Waffen niedergelegt hätten, hätte man sich nicht restlos sicher sein können, daß er nicht doch zurückkommt und diese Unsicherheit hätte weitreichende Folgen dafür gehabt, wie man weitermachen kann. Ich glaube nicht, daß es für die Rebellen eine Alternative zu seinem Tod gab.
"Moments later, Quanah wheeled his horse in the direction of an unfortunate private named Seander Gregg and, as Carter and his men watched, blew Gregg's brains out."
S.C. Gwynne
"Moments later, Quanah wheeled his horse in the direction of an unfortunate private named Seander Gregg and, as Carter and his men watched, blew Gregg's brains out."
S.C. Gwynne
Überzeugen ist unfruchtbar.
Walter Benjamin
(1892 - 1940)
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