Es wird schlimm enden:
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Die Währungsunion ist in einer existenziellen Krise. Denn sie basierte bislang auf der Annahme einer strikten Finanzdisziplin. Doch die Maastricht-Kriterien erfüllt kaum noch ein Staat: Würden die Maastricht-Kriterien heute konsequent umgesetzt werden, dann sähe die Währungsunion ganz anders aus. Vor 20 Jahren wurde der Maastricht-Vertrag geschlossen, um die Stabilität der Euro-Zone zu sichern. Es entstanden harte Regeln, an die sich jedes Land halten sollte. Nur so wurde der Euro-Beitritt möglich. Schon damals konnte etwa Griechenland diese Kriterien nicht erüllen.
Ein Jahrzehnt nach der Einführung des Euro würde es fast keiner der Mitgliedstaaten moch in die Euro-Zone schaffen. Eine der wichtigsten Bestimmungen ist etwa, dass die jährliche Neuverschuldung nicht mehr als drei Prozent sein darf und die staatliche Gesamtverschuldung 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nicht überschreiten darf. Heute schaffen es lediglich Finnland, Estland und Luxemburg, sich an diese Kriterien zu halten. Jetzt, wo Griechenland pleite ist, gibt es einen Kurswechsel. Die EU bleibt zwar eine Gemeinschaft von unabhängigen Staaten, die für ihre Haushalte selbst verantwortlich sind. Doch es geht in die Richtung einer Transferunion



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