Die Ausweitung des Niedriglohnsektors in Deutschland
wird zu mehr Altersarmut führen und könnte am Ende alle Sozialsysteme untergraben. Klare Worte von DRV-Chef Herbert Rische.
Der Präsident des Deutschen Rentenversicherungs Bund, Herbert Rische, hat vor den Folgen von Niedriglöhnen gewarnt. "
Wenn der Niedriglohnsektor weiter so wächst, können Sie jedes lohnbezogene Sozialsystem in die Tonne treten", sagte Rische den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe.
"Mindeststundenlohn 8,50 EUR
führt nicht zu ausreichenden Renten"
Niedriglöhne führten dazu, "dass immer mehr Menschen immer weniger Rente haben". Auch ein Mindestlohn von 8,50 EUR führe zu keiner ausreichenden Rente.
Rische sieht die Tarifparteien in der Pflicht, Löhne zu vereinbaren, von denen Vollzeit-Beschäftigte leben können. Sonst landeten die Betroffenen in Altersarmut. "Ob man dann eine Mindestrente macht oder alles übers Sozialamt - in beiden Fällen stellt sich die Frage, wer das bezahlen soll." Rische forderte erneut eine Versicherungspflicht für Selbstständige.
Private Altersvorsorge - die einzige Pauschalantwort der Politiker?
Wird die Politik Risches Vorschläge umsetzen? Die Bundesregierung will im April 2011 jedenfalls eine Kommission zur Bekämpfung der Altersarmut einsetzen. Die Regierungskoalition wird also bald Farbe bekennen müssen. Wird sie die gesetzliche Rentenversicherung stärken?
Bislang reagierte man in Berlin stets nur sehr einseitig: Eingeführt und ausgebaut wurde die staatliche Förderung der umstrittenen
Altersvorsorgeprodukte der Finanzindustrie, basierend auf den schwankenden weltweiten Kapitalmärkten. Diese Instrumente werden von den Bürgern bekanntlich nur sehr zögerlich angenommen. Kritische Fernsehberichte über die Zukunftssicherheit und Seriosität der von der Politik forcierten privaten Altersvorsorgeprodukte und deren Vertriebswege haben dieses Vertrauen nicht gerade nachhaltig gestärkt.
Einige Kritiker unterstellen gar, die meisten der heutigen Politiker seien den Lobbyisten der Finanzindustrie blind ergeben, weshalb sie nicht den Interessen der Bürger dienen würden.
Quelle:
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Richtig, die Löhne müssen erhöht werden, die Leiharbeit muss weg!
Den Arbeitgeber wieder in die Pflicht nehmen, Sozialabgaben
zu zahlen, durch die Leiharbeit entziehen sie sich dessen.
Leiharbeit wird Massiv von Arbeitgeberseite aus, missbraucht!
Überhaupt, der ganze Niedriglohnsektor gehört weg.
Es muss Schluss sein, schmarotzende Arbeitgeber zu subventionieren,
man muss sie mit Gesetzen dazu zwingen sich an den Kosten
dieses Staates zu beteiligen.
Deutsche die im Ausland leben,
besonders unsere wohlhabenden Steuerhinterzieher,
müssen in Deutschland Steuerpflichtig werden, wenn sie nicht möchten, Deutsche Staatsangehörigkeit entziehen.
So wie es z.B. die USA auch machen
Der ausschweifende Lobbyismus, gehört bekämpft,
er schädigt diesen Staat.
Da denke ich an all die, Politiker, Gewerkschafter, stimmt`s
Herr Sommer vom DGB, wie kann man Löhne in der Leiharbeit
von 7,59 Euro Brutto aushandeln und das als Arbeitnehmervertreter!
Herr Sommer sie müssen sich mal fragen lassen,
warum sie in der Leiharbeit
überhaupt Tariflöhne aushandeln,
würden sie es nicht tun, würde Equal Pay (gleiche Arbeit, gleicher Lohn)gelten,
so steht es im Gesetz Herr Sommer.
Dank ihnen Herr Sommer wird es Millionen Altersarme geben,
schämen sie sich nicht?
Sind sie auch nur eine Lobbyhure?
In Deutschland werden jedes Jahr über 300 Milliarden Euro
Steuern hinterzogen.
CDU und FDP machen es möglich, ja sie verhindern regelrecht
das diese Steuern eingenommen werden, zum schaden
aller Bürger hier im Land.
Soviel mal zu Thema Finanzierung des Sozialstaates.
mfg
rutt