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Die Rolle Englands

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Gegen 17 Uhr desselben Tages traf aus London die Nachricht ein, dass England sogar für den Fall einer Auseinandersetzung mit Frankreich bereit wäre, neutral zu bleiben, doch nur ganze sechs Stunden später widerrief Wilhelms Botschafter Lichnoswky das Angebot, dass Außenminister Grey ihm gemacht habe (Vgl. Ebd. 282). Einen Tag später brach der Erste Weltkrieg aus.
Steht dies nicht im falschen Absatz? Hier wird beschrieben das Wilhelms Botschafter Lichnoswky das Britische Angebot ablehnt. Also kann man das denn als " Die Rolle Englands " Betiteln? Oder wäre dies nicht eher im Bereich des Hintergehens durch die eigenen Leute anzusiedeln?

Und wie sollte sich Britannien angesichts des vom Kaiserreich abgelehnten Bündnis-Angebotes gegen Frankreichs Hegemonialbestrebungen des Jahres 1898, im Rahmen der [Links nur für registrierte Nutzer], und der Aufrüstung der Kaiserlichen Marine durch den Staatssekretär im Reichsmarineamt und späteren Großadmiral Alfred von Tirpitz, verhalten.?

Denn eine Folge der Ablehnung dieses Angebotes war ja die Gründung der " [Links nur für registrierte Nutzer] " deren Ziel war eine Lösung des Interessenkonflikts beider Länder in den Kolonien Afrikas. Das Kaiserreich hat also Brittanien quasi an die Seite Frankreichs gedrängt. Warum aber diese Haltung?

Kann man daraufhin, unter der Beachtung dieser Aspekte, also dem Ablehnen eines Bündnisangebotes gegen Frankreich und der 1898*vom Reichstag beschlossenen Aufrüstung der Marine, dies Angebot einfach als " dreckiges Spiel " Bezeichnen?



* = 28. März: Der deutsche Reichstag beschließt im Flottengesetz den Aufbau einer Schlachtschiffflotte und löst damit ein Wettrüsten zur See mit England aus.