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Thema: Thilo Sarrazin und " Deutschland schafft sich ab " /Sammelstrang

  1. #14701
    Mitglied Benutzerbild von Durkheim
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    Standard AW: Noch mal Sarrazin

    Zitat Zitat von bernhard44 Beitrag anzeigen
    Richtig! Und das sollte man den hier tätigen türkischen Agitatoren und Geschichtsklitterern immer wieder mal klar machen! Blank lehnte es sogar ab!

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    Erpressung nennt man das wohl Umgangssprachlich!
    Die Geschichtsklitterung besteht wohl eher darin, dass einige Diskutanten behauptet haben, die Türkei hätte grossen Druck ausgeübt und hätte gar Deutschland bedroht, damit türkische Gastarbeiter nach Deutschland kommen. Als ich kritische Argumente dazu brachte, dass die Türkei garnicht in der Lage gewesen sei, so eine Position einzunehmen oder gar durchzusetzen, wurde es bereits kurz danach relativiert, nach dem Motto, die USA hätten Deutschland aus geostrategischen Gründen unter Druck gesetzt. Auch Dein Posting geht nun in diese Richtung und ist daher etwas komplett anderes als die zuvorigen Behauptungen.

    Vielleicht kann jemand interessehalber den Handelsaustausch zwischen Deutschland und Türkei aus jener Zeit posten, da ich mit gutem Grund annehmen kann, dass es in den 60er/70er Jahren kaum eine relevante Grösse gewesen sein kann.

    Zu all den Thesen und Verschwörungstheorien wird ein einziges Buch präsentiert, das, soweit ich das erkennen kann, schon seit langem nicht mehr erhältlich ist. Im übrigen basieren die Recherchen auf Regierungsdokumente, wo keiner davon ausgehen kann, dass dabei eine selbstkritische Dokumentation erfolgt sein kann. Insbesondere im Hinblick auf die Rolle der deutschen Politik im Schatten der deutschen Industrielobbyisten. Alleine auf dieses Buch zu verweisen, wo quasi sich der eigentliche Verantwortliche (Politiker, Regierung) vom Bock zum Gärtner macht, wird hier als einzig glaubwürdige Quelle für Schuldabweisungen und Reinwaschung von Verantwortlichen Politikern herangezogen.

    Im übrigen gibt es dabei einen grossen Widerspruch. Die Türkei soll also mit Hilfe der USA die deutsche Innenpolitik bestimmt haben. Wenn dem so ist, wieso hatte die Türkei ab der 80er Jahre insbesondere bei den illegalen Einwanderern, insbesondere den Kriminellen, Terroristen und Staatsfeinden, die zu hundertausenden nach Deutschland strömten keine Handhabe bei Auslieferungsersuchen? Wieso musste sich die Türkei höhnische Kommentare von deutschen Behörden und Justiz anhören, wo der Türkei stets klar gemacht wurde, dass Deutschland selbst entscheiden würde, ob sie Auslieferungsersuchen von Kriminellen nachkommen oder nicht.
    Das ging so weiter bis Ende der 90er Jahre.

    Dieses Problem hat die Türkei nicht nur mit Deutschland, sondern auch anderen EU-Staaten.

    Also ich finde es äusserst merkwürdig, dass die Türkei angeblich Zuwanderung von türkischen Gastarbeitern, laut euren Behauptungen, ENTGEGEN der deutschen Regierung durchsetzen konnte, aber gleichzeitig konnte die türkische Regierung bei keinem anderen Thema, unter anderem auch Auslieferung von Kriminellen und Terroristen nicht durchsetzen.

    Insgesamt ein grosser Widerspruch wie man sich präsentieren möchte und die schlussendlichen Realitäten.

    Es gibt noch ein weiteres, etwas aktuelleres Buch zu dieser Thematik als die Quelle aus Wikipedia:
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    30 Jahre gescheiterte Einwanderungspolitik
    ...
    Kaum jemand weiß, dass die Anwerbung der Gastarbeiter 1955 - als es in Deutschland noch eine Million Arbeitslose gab - auch auf Betreiben des türkischen Staates zustande kam. "Die Türkei", so schreibt Luft, "hatte ein erhebliches Interesse daran, einen Teil der rasch anwachsenden Bevölkerung befristet als Gastarbeiter ins Ausland zu schicken. Neben der Entlastung des eigenen Arbeitsmarktes versprach sie sich zu Recht dringend benötigte Deviseneinnahmen sowie einen Modernisierungsschub durch zurückkehrende Gastarbeiter, die sich entsprechende Qualifikationen angeeignet haben würden."
    Aus der Sicht der Türkei, die ihre eigenen Interessen vertritt absolut legitim. Entscheidend ist nicht, welche Interessen die Türkei vertreten hat, sondern was deutsche Politiker taten!

    Und hier wird es nun interessant. Luft ist übrigens der Buchautor, dessen Name nachfolgend mit einem Fazit genannt wird:
    ...
    Alle Anzeichen, dass man damit einen dauerhaften Aufenthalt in der Bundesrepublik einläutete, wurden übersehen. "Damals", so schrieb der frühere Chef der Bundesanstalt für Arbeit, Josef Stingl (CSU) 1983, "haben Herr Schleyer und mit ihm die meisten Arbeitgeber eine solche Politik der der Rotation aber abgelehnt, weil er sagte, das kostet uns viel Geld, da müssen wir alle fünf Jahre neue Leute anlernen. Ich habe das für einen Fehler gehalten, und es zeigt sich jetzt, dass es ein Fehler war".

    Die Gewinne wurden privatisiert, die Kosten verstaatlicht - auf diese Formel bringt Luft den völligen Verzicht auf eine echte Ausländerpolitik. Der Familiennachzug - ganz eindeutig die Einwanderung in die Sozialsysteme - wurde von den Arbeitgebern als "in deutschem Interesse" dargestellt, "je mehr der ausländische Arbeitnehmer von der Last und den Sorgen der Familientrennung befreit ist, desto mehr wird er sich im Betrieb und in der Gesellschaft wohlfühlen", so eine Verbandspublikation 1976. Auf Sprachförderung verzichtete man hingegen; schließlich würden die Gastarbeiter ja irgendwann einmal wieder gehen.

    Sehr bemerkenswert ist es vor diesem Hintergrund, wenn heute Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt anmerkt: "Deutschland hat eine falsche Einwanderungspolitik betrieben, die nicht an den Interessen unseres Landes orientiert war."
    Somit kommen wir am Ende wieder auf dasselbe hinaus, was ich zuvor schrieb. Die Gewinne der Unternehmen bzw. Industrie wurden privatisiert und die Kosten verstaatlicht. Dabei waren es die Unternehmerverbände, die mit ihrem Lobbyismus das entscheidende Zünglein an der Waage gewesen sind.

    Auch an den Asylanten haben Unternehmer eine goldene Nase verdient, die schliesslich im Staatshaushalt als grosser "Kosten"block gelistet werden. Alleine hier die Einkünfte von deutschen Privatunternehmen zu den Asylbewerberunterkünften:
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    Mit solchen Wucherpreisen wie im Artikel beschrieben haben deutsche Unternehmer den deutschen Staat ausgenommen wie eine Weihnachtsgans.

    Zwei Tage nach der Buchveröffentlichung von Sarrazin gab es diese Nachricht in den Medien:
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    Nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) benötigt Deutschland angesichts der Überalterung der Gesellschaft "dringend Arbeitskräfte und Zuwanderer aus dem Ausland". Das sagte DIW-Präsident Klaus Zimmermann dem Hamburger Abendblatt. Nötig seien "mindestens netto 500.000 mehr Menschen pro Jahr, um unsere Wirtschaftskraft dauerhaft zu sichern".

    Ab 2015 verliere die deutsche Wirtschaft "jedes Jahr rund 250.000 Mitarbeiter", sagte Zimmermann. "Dann fehlen aber bereits drei Millionen Arbeitskräfte am Markt - insbesondere Fachkräfte." Ohne Zuwanderung werde der Wohlstand sinken und die Lebensarbeitszeit müsse in Deutschland auf rund 70 Jahre verlängert werden.
    Wer steckt nun wieder dahinter? Türkei? USrael? Welche Ausreden hat man jetzt wieder parat?

    Die Antwort ist ganz einfach, die Industrielobbyisten und Vertreter machen das was sie schon seit Jahrzehnten tun. Durch Migration auf dem Arbeitsmarkt eine künstliche Konkurrenzsituation zu schaffen, um am Ende das allgemeine Lohnniveau zu drücken.

    100.000 von Deutschland ausgebildete Fachkräfte verlassen regelmässig das Land. Diese sind für die Industrielobbyisten uninteressant, finden keine Erwähnung, da sie höhere Löhne bedeuten als die forcierte Zuwanderung, die diese Abwanderung nun auf niedrigerem Lohnniveau ersetzen soll. Bereits jetzt plädiert man den Mindestlohn für Fachkräfte zu senken bzw. ganz abzuschaffen, da dies angeblich ein Grund sei, weswegen kaum einer von ihnen nach Deutschland kommen mag. Auf den Unsinn muss man erst einmal kommen. Klar, Fachkräfte, die es sich international aussuchen können in Zeiten des Globalismus und Mobilität, suchen sich natürlich die Länder aus, wo sie am wenigsten verdienen. Klingt logisch! Die reinste Volksverdummung.

    Mit Niedriglöhnen kriegt man nicht die besten, sondern eher den Rest, die sonstwo keine Chancen haben. Aber um Qualität geht es bekanntlich der Industrie nicht, sondern Quantität, nur so kann man künstlichen Druck auf den Arbeitsmarkt ausüben (die Gewerkschaften somit Matt setzen), eine entsprechende Konkurrenzsituation auf dem Arbeitsmarkt und niedrige Löhne als Endziel schaffen.
    Geändert von Durkheim (20.01.2011 um 15:07 Uhr)

  2. #14702
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    Standard AW: Thilo Sarrazin: "Deutschland schafft sich ab." - Neue Entwicklungen

    Deutschland ist Thilo Sarrazin nicht genug!


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  3. #14703
    Mitglied Benutzerbild von romeo1
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    Standard AW: Thilo Sarrazin: "Deutschland schafft sich ab." - Neue Entwicklungen

    Zitat Zitat von Conger71 Beitrag anzeigen
    Deutschland ist Thilo Sarrazin nicht genug!


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    Der Schmierfink, der diesen Artikel in die WELT erbrochen hat, hat wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank. Das war ein erbärmlicher Versuch jemanden zu diffamieren. Kein Wunder, daß die kommentarfunktion bereits wieder abgeschaltet wurde.

  4. #14704
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    Standard AW: Noch mal Sarrazin

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Du hast ja völlig recht, aber seit Jahren geistert dieser Blödsinn durch alle Foren und die Forumstürken lassen nichts unversucht, sich als die Wiederaufbauer Deutschlands nach dem WK hochzustilisieren. Und jedesmal, wenn ich diesen Quatsch sehe, greifen meine Finger schon ganz automatisch in die Tastatur...

    Diesen Mist darf man nicht zur Legende werden lassen...
    Dann solltest du aber mit Textbausteinen arbeiten. Diesen Mist zu kommentieren macht zu viel Arbeit!

  5. #14705
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    Standard AW: Noch mal Sarrazin

    Zitat Zitat von Durkheim Beitrag anzeigen
    Wer steckt nun wieder dahinter? Türkei? USrael? Welche Ausreden hat man jetzt wieder parat?

    Die Antwort ist ganz einfach, die Industrielobbyisten und Vertreter machen das was sie schon seit Jahrzehnten tun. Durch Migration auf dem Arbeitsmarkt eine künstliche Konkurrenzsituation zu schaffen, um am Ende das allgemeine Lohnniveau zu drücken.

    Klingt logisch! Die reinste Volksverdummung.
    Vieles ist richtig ... aber die Frage stellt sich doch: "Was ist jetzt zu tun?"

    Inzwischen haben wir dadurch den Islam (ungewollt) in unsere Land geholt, der unsere Gesellschaft zerstören wird, und können nichts machen, oder doch ?

    Denn wieder kochen die einzelnen Gruppen "ihre Süppchen":

    die Linken im Gleichheitswahn und chronische Angst vor imaginären Rechten
    die Gutmenschen (nach dem Sinn ihrer eigenen lächerlichen Lebens)
    die Grünen im MulitKulti-Rausch
    die pc-Politiker (um nur keine Wählerstimme zu verlieren)
    die Mächtigen (um weiter Geld zu scheffeln)
    und "Schlagbarer", als 5. Kolonne

    und der Bürger (deutsche Michel) steht da, versteht nichts, muß alles bezahlen und hat auch noch die Probleme (Gewalt, Betrug, Sozialabbau) zu bewältigen.

    Schade ist nur, daß es den o.g. Gruppen immer wieder gelingt, vernünftige Bürger ob deutsch oder mit türkischen Hintergrund sich aufeinander hetzen zu lassen, damit es keine vernünftige Lösung gibt ... damit die Gruppen weiter ihr Süppchen kochen können.

  6. #14706
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    Standard AW: Noch mal Sarrazin

    Zitat Zitat von Durkheim Beitrag anzeigen
    Die Geschichtsklitterung besteht wohl eher darin, dass einige Diskutanten behauptet haben, die Türkei hätte grossen Druck ausgeübt und hätte gar Deutschland bedroht, damit türkische Gastarbeiter nach Deutschland kommen. Als ich kritische Argumente dazu brachte, dass die Türkei garnicht in der Lage gewesen sei, so eine Position einzunehmen oder gar durchzusetzen, wurde es bereits kurz danach relativiert, nach dem Motto, die USA hätten Deutschland aus geostrategischen Gründen unter Druck gesetzt. Auch Dein Posting geht nun in diese Richtung und ist daher etwas komplett anderes als die zuvorigen Behauptungen.

    Vielleicht kann jemand interessehalber den Handelsaustausch zwischen Deutschland und Türkei aus jener Zeit posten, da ich mit gutem Grund annehmen kann, dass es in den 60er/70er Jahren kaum eine relevante Grösse gewesen sein kann.

    Zu all den Thesen und Verschwörungstheorien wird ein einziges Buch präsentiert, das, soweit ich das erkennen kann, schon seit langem nicht mehr erhältlich ist. Im übrigen basieren die Recherchen auf Regierungsdokumente, wo keiner davon ausgehen kann, dass dabei eine selbstkritische Dokumentation erfolgt sein kann. Insbesondere im Hinblick auf die Rolle der deutschen Politik im Schatten der deutschen Industrielobbyisten. Alleine auf dieses Buch zu verweisen, wo quasi sich der eigentliche Verantwortliche (Politiker, Regierung) vom Bock zum Gärtner macht, wird hier als einzig glaubwürdige Quelle für Schuldabweisungen und Reinwaschung von Verantwortlichen Politikern herangezogen.

    Im übrigen gibt es dabei einen grossen Widerspruch. Die Türkei soll also mit Hilfe der USA die deutsche Innenpolitik bestimmt haben. Wenn dem so ist, wieso hatte die Türkei ab der 80er Jahre insbesondere bei den illegalen Einwanderern, insbesondere den Kriminellen, Terroristen und Staatsfeinden, die zu hundertausenden nach Deutschland strömten keine Handhabe bei Auslieferungsersuchen? Wieso musste sich die Türkei höhnische Kommentare von deutschen Behörden und Justiz anhören, wo der Türkei stets klar gemacht wurde, dass Deutschland selbst entscheiden würde, ob sie Auslieferungsersuchen von Kriminellen nachkommen oder nicht.
    Das ging so weiter bis Ende der 90er Jahre.

    Dieses Problem hat die Türkei nicht nur mit Deutschland, sondern auch anderen EU-Staaten.

    Also ich finde es äusserst merkwürdig, dass die Türkei angeblich Zuwanderung von türkischen Gastarbeitern, laut euren Behauptungen, ENTGEGEN der deutschen Regierung durchsetzen konnte, aber gleichzeitig konnte die türkische Regierung bei keinem anderen Thema, unter anderem auch Auslieferung von Kriminellen und Terroristen nicht durchsetzen.

    Insgesamt ein grosser Widerspruch wie man sich präsentieren möchte und die schlussendlichen Realitäten.

    Es gibt noch ein weiteres, etwas aktuelleres Buch zu dieser Thematik als die Quelle aus Wikipedia:
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    Aus der Sicht der Türkei, die ihre eigenen Interessen vertritt absolut legitim. Entscheidend ist nicht, welche Interessen die Türkei vertreten hat, sondern was deutsche Politiker taten!

    Und hier wird es nun interessant. Luft ist übrigens der Buchautor, dessen Name nachfolgend mit einem Fazit genannt wird:

    Somit kommen wir am Ende wieder auf dasselbe hinaus, was ich zuvor schrieb. Die Gewinne der Unternehmen bzw. Industrie wurden privatisiert und die Kosten verstaatlicht. Dabei waren es die Unternehmerverbände, die mit ihrem Lobbyismus das entscheidende Zünglein an der Waage gewesen sind.

    Auch an den Asylanten haben Unternehmer eine goldene Nase verdient, die schliesslich im Staatshaushalt als grosser "Kosten"block gelistet werden. Alleine hier die Einkünfte von deutschen Privatunternehmen zu den Asylbewerberunterkünften:
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    Mit solchen Wucherpreisen wie im Artikel beschrieben haben deutsche Unternehmer den deutschen Staat ausgenommen wie eine Weihnachtsgans.

    Zwei Tage nach der Buchveröffentlichung von Sarrazin gab es diese Nachricht in den Medien:
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    Wer steckt nun wieder dahinter? Türkei? USrael? Welche Ausreden hat man jetzt wieder parat?

    Die Antwort ist ganz einfach, die Industrielobbyisten und Vertreter machen das was sie schon seit Jahrzehnten tun. Durch Migration auf dem Arbeitsmarkt eine künstliche Konkurrenzsituation zu schaffen, um am Ende das allgemeine Lohnniveau zu drücken.

    100.000 von Deutschland ausgebildete Fachkräfte verlassen regelmässig das Land. Diese sind für die Industrielobbyisten uninteressant, finden keine Erwähnung, da sie höhere Löhne bedeuten als die forcierte Zuwanderung, die diese Abwanderung nun auf niedrigerem Lohnniveau ersetzen soll. Bereits jetzt plädiert man den Mindestlohn für Fachkräfte zu senken bzw. ganz abzuschaffen, da dies angeblich ein Grund sei, weswegen kaum einer von ihnen nach Deutschland kommen mag. Auf den Unsinn muss man erst einmal kommen. Klar, Fachkräfte, die es sich international aussuchen können in Zeiten des Globalismus und Mobilität, suchen sich natürlich die Länder aus, wo sie am wenigsten verdienen. Klingt logisch! Die reinste Volksverdummung.

    Mit Niedriglöhnen kriegt man nicht die besten, sondern eher den Rest, die sonstwo keine Chancen haben. Aber um Qualität geht es bekanntlich der Industrie nicht, sondern Quantität, nur so kann man künstlichen Druck auf den Arbeitsmarkt ausüben (die Gewerkschaften somit Matt setzen), eine entsprechende Konkurrenzsituation auf dem Arbeitsmarkt und niedrige Löhne als Endziel schaffen.
    Vergiss das DIW und den linken Quark.
    Genug Ältere sind noch ohne jobs. Die AG wollen nur Junge ( auch vom Ausland) die Sozialkosten der zugewanderten Frau mit Kindern laden sie beim Steuerzahler ab.

    Man sollte das als Geschaftsmodell BRD-AG sehen ( was lohnend ist) und nicht die Rosinenpickerei der Arbeitgeberschaft.
    Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.

  7. #14707
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    Standard AW: Thilo Sarrazin: "Deutschland schafft sich ab." - Neue Entwicklungen

    Zitat Zitat von Conger71 Beitrag anzeigen
    Deutschland ist Thilo Sarrazin nicht genug!


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    13.08 Uhr veröffentlicht und jetzt schon wieder die Kommentarfunktion aus "technischen Gründen abgeschaltet"

  8. #14708
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    Standard AW: Thilo Sarrazin: "Deutschland schafft sich ab." - Neue Entwicklungen

    Es ist wirklich nicht zu glauben, was alles unternommen wird, um die Wahrheit ins lächerliche zu ziehen, bzw. zur Lüge zu machen. Unglaublich, aber für derartige Lügenblätter eigentlich nur logisch, dass die Kommentarfunktion deaktiviert wurde. Die Welt täte gut daran, sich von derartigen Schmierfinken zu trennen. Hoffentlich geht wenigstens die Auflage weiter den Bach runter.

  9. #14709
    Mitglied Benutzerbild von Durkheim
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    Standard AW: Noch mal Sarrazin

    Zitat Zitat von Laotse Beitrag anzeigen
    Vieles ist richtig ... aber die Frage stellt sich doch: "Was ist jetzt zu tun?"

    Inzwischen haben wir dadurch den Islam (ungewollt) in unsere Land geholt, der unsere Gesellschaft zerstören wird, und können nichts machen, oder doch ?

    Denn wieder kochen die einzelnen Gruppen "ihre Süppchen":

    die Linken im Gleichheitswahn und chronische Angst vor imaginären Rechten
    die Gutmenschen (nach dem Sinn ihrer eigenen lächerlichen Lebens)
    die Grünen im MulitKulti-Rausch
    die pc-Politiker (um nur keine Wählerstimme zu verlieren)
    die Mächtigen (um weiter Geld zu scheffeln)
    und "Schlagbarer", als 5. Kolonne

    und der Bürger (deutsche Michel) steht da, versteht nichts, muß alles bezahlen und hat auch noch die Probleme (Gewalt, Betrug, Sozialabbau) zu bewältigen.

    Schade ist nur, daß es den o.g. Gruppen immer wieder gelingt, vernünftige Bürger ob deutsch oder mit türkischen Hintergrund sich aufeinander hetzen zu lassen, damit es keine vernünftige Lösung gibt ... damit die Gruppen weiter ihr Süppchen kochen können.
    Wenn auch sehr spät, seit 2004 wird bereits einiges getan, was die letzten 30 Jahre versäumt und an Fehlentwicklungen geleistet wurde.

    Wenn ich hier mal eine Parallelentwicklungen zu den USA anführen darf, folgendes Beispiel, wie bei den Amerikanern zur selben Zeit die Entwicklungen verliefen. Insbesondere ab den 80er Jahren entschied man sich in den USA zu einer bedarfsorientierten Einwanderung in der Industrie und einer praktisch ungezügelten Einwanderung von sog. "High-Potentials", die schliesslich in der Forschung eingesetzt werden sollten. Während also in Deutschland daran gearbeitet wurde, lieber das allgemeine Lohnniveau zu drücken, setzten die USA enorme Energien in gesteuerte Einwanderung und vor allem um die klügsten Köpfe. Als die USA diese Politik bekannt machten, wies die indische Regierung seine Studenten an, das Land zu verlassen und in die USA zu gehen. Auch indischen Abiturienten wurde nahegelegt mit staatlicher Unterstützer die Ausbildung in den USA fortzusetzen. Mehr als eine Million Inder verliessen somit mit staatlicher Unterstützung das Land. Einerseits halfen sie den USA, andererseits auch neuerdings mit einigen Rückkehrern, um die indische Wirtschaft mit Know-how aus dem Westen aufzubauen.

    Um es kurz zu fassen. Während die USA also vor Jahrzehnten den Wettbewerb um die gebildeten Schichten startete, war die Politik in Deutschland eher damit beschäftigt durch ungesteuerte Zuwanderung eine künstliche Situation zu schaffen, um das allgemeine Lohnniveau zu drücken hin zu Zeitarbeit, hin zu 1 Euro Jobs. Um High-Potentials wurde nicht geworben. Man hat praktisch das Feld den USA, Kanadiern und Australiern überlassen, die sich die besten Köpfe heraussuchen konnten. Australien kam auch sehr spät auf den Trichter und wildert mittlerweile auch auf dem deutschen Fachkräftemarkt.

    Was ist zu tun? Zunächst einmal muss man die fehlgeleitete Politik detailliert betrachten, anschliessend kann man daraus lernen und Lösungswege suchen:
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    Ein erster Step wäre die Gründe für die Abwanderung von deutschen Fachkräften zu analysieren und Gegenmassnahmen treffen. Ansonsten ist man bereits auf einem guten Weg anfänglich seit 2000, schwerpunktmässig seit 2004 mit der Integrationspolitik, wenn auch über 40 Jahre zu spät.

  10. #14710
    Mitglied Benutzerbild von Durkheim
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    Daumen hoch! AW: Noch mal Sarrazin

    Zitat Zitat von Dr Mittendrin Beitrag anzeigen
    Man sollte das als Geschaftsmodell BRD-AG sehen ( was lohnend ist) und nicht die Rosinenpickerei der Arbeitgeberschaft.
    Das trifft es auf den Punkt!

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