Unsinn- die Erholung nach der letzten Eiszeit beträgt konstante 1.1 - 1.8 mm /pA.
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Unsinn- die Erholung nach der letzten Eiszeit beträgt konstante 1.1 - 1.8 mm /pA.
Übrigens entspricht dies dem pA Aufwuchs der Korallenriffe weltweit.
Ist schon möglich dass ich da etwas durcheinander gebracht habe. Der springende Punkt ist ja nicht die gesamte Regenmenge pro Jahr, sondern wie sich die Niederschläge übers Jahr verteilen. In unserer Gegend liegt der Jahresniederschlag z.B. bei über 3.000 mm. Da gibt es Wochen mit durchgehenden Wolkenbruch. Als Ausgleich kann es von März-Juni böse Dürren geben, wie z.B. dieses Jahr wegen La Nina. Sowas brauchen die Bauern ungefähr so nötig wie ein zweites Loch im Arsch.
Auf jedem Schiff das schwimmt und schwabbelt,
ist einer drauf, der dämlich sabbelt!
Normalerweise gibt es hier in der trockenzeit etwa alle 2 Tage abends einen kräftigen Schauer oder Gewitter, ansonsten sonnig oder leicht bewölkt. Das sind perfekte Verhältnisse für die Landwirtschaft.
Dieses Jahr hatten wir von Mitte Dezember bis Ende Mai nur insgesamt 5 oder 6 mal richtigen Regen. Dadurch sind auf unserer Farm alle Brunnen, trotz Vertiefungsarbeiten, trockengefallen. Deshalb haben wir einen Anschluß vom öffentlichen Wasserwerk bekommen. Auf diese Weise konnten wir die 2.200 Zitronen- und damals 750 Papayabäume retten. Das hat ne Menge Geld gekostet, aber die Alternative wäre der Totalschaden gewesen.
Eine solche Dürre hat es zuletzt 1998 gegeben, ebenfalls ein La Nina Jahr. Unabhängig davon wird es hier seit Jahrzehnten immer kälter, was sich merkwürdigerweise aber nicht in den offiziellen Temperaturmessungen widerspiegelt. Insgesamt gesehen haben sich dadurch die Bedingungen für die Landwirtschaft deutlich verbessert, was sich in immer höhere Hektarerträge niederschlägt.
Wenn das am Klimawandel liegt bedeutet es dass es auch Gewinner gibt. Es ist nur schwierig den globalen Saldo zu beziffern.
Auf jedem Schiff das schwimmt und schwabbelt,
ist einer drauf, der dämlich sabbelt!
knapp 3 mm pro Jahr
jetzt bitte in PANIK ausbrechen!
Wir haben die Hybridsorte "Red Lady". Die Bäume werden nur 2,5 Meter hoch und sollen bis zu 200 KG pro Jahr bringen. Seit Januar haben wir fast jeden Monat ca. 250 Stück gepflanzt. Daher sind die alle verschieden groß. Der erste Schwung ist in diesen Tagen reif für die erste Ernte, das sind fast 2 Monate Verspätung, bedingt durch den Dürrestreß im Frühsommer.
Die Früchte wiegen so zwischen 1,5 und 2,5 KG und wachsen immer wieder nach, bis die Staude ca. 18 Monate alt ist.
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Auf jedem Schiff das schwimmt und schwabbelt,
ist einer drauf, der dämlich sabbelt!
Nein, das ist kein Schmarrn. Der kleine Klimafreund braucht nämlich einen BEZUGSPUNKT um die Veränderung einer dazu in Relation stehenden Größe zu ermitteln.
Stehst du also am Stand und der Wasserspiegel steigt, solltest du dich erstmal vergewissern daß die Insel nicht grade absäuft.
Derartige Probleme hat ein Satellit nicht. Ein weiterer Vorteil ist, daß er ständig rund um den Planeten herum messen kann, somit rein lokale Phänomene ausschließt.
Falls es Dir unbekannt ist, der Meeresspiegel weist z.B. zwischen Atlantik und Pazifik einen Unterschied von etwa 150 Höhenmetern auf.
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