Anders als Sarrazin meldet sich mit ruhiger Stimmlage
Ali Samadi Ahadi zu Wort: "Ich habe das Gefühl, dass ich Deutschland nicht mehr wiedererkenne. Die Blicke in der Straßenbahn, auf der Straße, in der Gesellschaft, die man erhascht, haben sich verändert.
Ich mache mir Sorgen um mich und meine Familie. Ich fühle mich verletzt von Ihrem Buch." Ein Raunen geht durch den Saal. S
arrazin bügelt ihn ab, fragt lakonisch, wer sich denn um die christlichen Mädchen kümmere, die "auf den Schulhöfen in Neukölln" beleidigt würden. Beifall. Einige stehen auf, laute Zwischenrufe, Klatschen.
Moderator Läpple bittet um Ruhe, das Publikum solle sich zügeln. Sarrazin guckt zufrieden.