Wie auch immer, Für und Wider, etwas stimmt, vieles ist einfach nur Schrott, was der Mann von sich gegeben hat, aber der Effekt ist:
Thilo Sarrazin schafft sich selbst ab:
Raus aus dem Bankvorstand, raus aus der SPD, sein Buch raus aus den Buchläden, eben raus. Man nennt sowas Selbstdemontage.
Er will ja wohl gegen die Entlassung klagen, er sollte nur aufpassen, dass er nicht wegen Volksverhetzung angeklagt wird. Eine begründete Anzeige und ein Tipp an die Medeien genügt, um die Behörden laufen zu lassen.
Wir hatten genug Volksverdummer, es reicht jetzt.
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Ich finde es ausnehmend lustig wie man nun versucht ihm selbst muslimische Wurzel zu unterstellen und dies versucht aus seinem Namen abzuleiten. Das nenne ich dann doch einmal Rufmord vom Feinsten.
Das deutsche Namenslexikon bietet folgende Erklärung des Namens:
Sar(r)azin (frz. Sarrasin): der im Land der Sarazenen, im Morgenland geweilt hat
Hans Bahlow, Deutsches Namenslexikon, Suhrkamp, 1972
Ich füge ergänzend hinzu, dass dies eine Bezeichnung war, die früher einmal vergeben wurde für Leute, die z.B. während der Kreuzzüge im heiligen Land gegen die Sarazenen gekämpft haben.
Aber es ist doch immer wieder nett wenn sich Leute das Maul zerreißen, deren Bildung etwa so weit reicht wie die Fernbedienung ihres Fernsehers. Lesen bildet und es dürfen ruhig auch mal "richtige" Bücher sein und nicht nur das abgeschriebene Geklekse der Medienschreiberlinge.
MfG
Alion
Schenkt Ihnen nichts und nehmt Ihnen alles!"Aus Nacht,
durch Blut,
zum Licht!"


Man nennt soetwas eher einen Menschen zum Märtyrer machen.
Schaue ich mir die Stimmung im Volk an so kann man immer öfter hören:
"Was er sagt ist vielleicht falsch aber was mit ihm geschieht geht viel zu weit."
Nicht Sarrazin demontiert sich gerade sondern die Volksparteien indem sie ihre Distanz zum Volk und ihre Demokratiefeindlichkeit aufzeigen.
Zum Thema Nachhilfestunden:
Zu meiner Zeit (sooo schrecklich lange ist das nun auch noch nicht her) war dieser inflationäre Gebrauch von Nachhilfestunden nicht nötig. Da lernte man die Dinge, die man brauchte noch auf der Schule, von den Lehrern. Und zwar in Klassen mit 30 Kindern. Komisch, viele meiner Mit-Grundschüler haben mit mir zusammen Abitur gemacht. Andere machten ihren Haupt- oder Realschulabschluß und fanden problemlos eine gute Lehrstelle. Ich wüßte nicht von einem, der ohne jeden Abschluß geblieben ist. Entweder waren wir einfach alle viel intelligenter, als die Schüler heute, oder irgend etwas anderes hat sich dramatisch verändert.
Was das wohl sein mag?
Teilen ist das neue Haben.
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