"Das harte Wort schmerzt immer, sei's auch ganz gerecht." - Sophokles
"Ignorance more frequently begets confidence than does knowledge: it is those who know little, not those who know much, who so positively assert that this or that problem will never be solved by science." - Charles Darwin
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Auch ich habe die Diskussionen …. zu Thilo Sarrazin aufmerksam verfolgt.
Und mir fiel auf, daß, wann immer auch von Kriminalität, Zahlenmaterial …. die Rede war, niemals auf Kirsten Heisig verwiesen wurde. Man stritt über Statistiken, auch bei M.Illner, aber niemand erwähnte die Frau, die genau dazu wohl am meisten zu sagen hatte.
Unsere ausländischen Damen (bei Beckmann und Illner) taten beleidigt, es ist ja alles nicht so wie geschildert und auch unser Bundesinnenminister meldete sich mit der Behauptung, daß die beschriebenen Probleme zu einem Großteil schon beseitigt seien.
Kirsten Heisig
„Das Ende der Geduld“
Seite 28 und 29
PKS
dass auch die weiblichen Angeklagten bei der Tatbegehung häufig alkoholisiert sind, und man wundert sich manchmal, zu welcher Brutalität solch zarte Gestalten unter Schnaps oder anderen Drogen stehend fähig sind. Insgesamt kann aus meiner Sicht aber behauptet werden, dass kriminelles Verhalten junger Frauen noch deutlich episodenhafter ist als das der Männer; insbesondere im Bereich der Intensivtäter gibt es nahezu keine Frauen. Sie sind nach wie vor im Schnitt durch Interventionen besser zu erreichen, hören bei der Ge¬richtsverhandlung eher zu, zeigen Einsicht in ihr Fehlverhalten, er¬füllen ihre Auflagen zuverlässiger und schneller.
Laut PKS Berlin betrug der Anteil der weiblichen Tatverdächti¬gen in 2008 immerhin 27,9 Prozent. Statistisch gesehen stehen hier Diebstahl und Schwarzfahren im Vordergrund, unterdurchschnitt¬lich fällt der Anteil der jungen Frauen bei Sachbeschädigung, Rauschgiftdelikten (zumindest auf der Dealer-Seite), Raubtaten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aus. Interessant finde ich, dass es so gut wie keine Sachbeschädigung in Form von Graffiti gibt, die durch Mädchen begangen wird, genauso wie im Übrigen junge Männer mit Migrationshintergrund zwar allerlei Straftaten bege¬hen, in diesem Deliktsfeld aber ebenso stark unterrepräsentiert sind. Bei den weiblichen Tatverdächtigen unter 21 Jahren weist die PKS 2009 einen Anteil von 4,3 Prozent bei Graffiti-Vergehen auf, was extrem wenig ist.
Bezogen auf den Anteil der nichtdeutschen Jugendlichen begehen hingegen die deutschen Jugendlichen 1,7-mal häufiger Sachbeschädigung durch Schmierereien in der Öffent¬lichkeit. Im Vergleich dazu tauchen jugendliche männliche Perso¬nen mit Migrationshintergrund in der PKS überproportional häufig im Bereich der Gewaltdelikte auf. Im Verhältnis zu ihrem Bevölke¬rungsanteil wurden Jugendliche nichtdeutscher Herkunft 2,2-mal häufiger wegen Sexualdelikten, 1,7-mal häufiger wegen Straßenkri¬minalität, 2,3-mal häufiger wegen Gewaltkriminalität, 2,3-mal häu¬figer wegen gefährlicher und schwerer Körperverletzung, 2,4-mal häufiger wegen Straßenraubes und dreimal häufiger wegen Schwarz-fahrens belangt als männliche deutsche Jugendliche.
Insgesamt lag im Jahr 2008 der Anteil der jugendlichen Tatver-
dächtigen bezogen auf alle Straftaten bei 9,9 Prozent. Der entspre¬chende Bevölkerungsanteil bewegt sich hingegen lediglich bei 3,2 Prozent. Ähnlich verhält es sich bei den Heranwachsenden mit ei¬nem Anteil von 9,6 Prozent der Tatverdächtigen bei einem Bevölke¬rungsanteil von 3,3 Prozent. Über den Zeitraum von zehn Jahren betrachtet ist zu erkennen, dass der Anteil der unter 21-Jährigen an der Berliner Gesamtbevölkerung von 20,5 Prozent auf 17,8 Prozent gesunken ist. 4,1 Prozent aller ermittelten Tatverdächtigen waren Kinder, deren Bevölkerungsanteil bei 11,3 Prozent liegt. Vor diesem Hintergrund ist der der PKS 2008 zu entnehmenden Abnahme der Jugendkriminalität von 26,5 Prozent in 1999 auf 23,6 Prozent in 2008 bezogen auf alle Tatverdächtigen mit großer Vorsicht zu be¬gegnen. Dies umso mehr, als zwar ausweislich der Statistik die Raubdelikte stark rückläufig sein sollen, bei den schwersten Er¬scheinungsformen dieser Deliktsgruppe hingegen ein auffallend ho¬her Anteil von Tatverdächtigen unter 21 Jahren zu verzeichnen ist. So waren bei Mord im Zusammenhang mit Raubdelikten acht Tat¬verdächtige von 13, bei Raubüberfällen auf Spielhallen 13 von 17, bei Raubüberfällen auf Tankstellen zehn von 14, bei Handtaschen¬raub 61 von 101 und bei schwerem Raub aus Wohnungen 56 von 96 unter 21 Jahre alt. Beim Wohnungseinbruchdiebstahl lag der Anteil der unter 21-Jährigen bei 38,2 Prozent.
Bereits aus dem Zahlenwerk der PKS ergibt sich demzufolge, dass die Jugendlichen und Heranwachsenden, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, überproportional häufig straffällig werden und - was besonders bedenklich erscheint - an den erheblichen Straftaten deutlich vermehrt beteiligt sind. Es wird dieser Erkennt¬nis häufig entgegengehalten, Jugendliche und Heranwachsende seien in ihrer „Sturm- und Drangphase" schon immer anfällig für kriminelle Handlungen gewesen, das „wachse sich dann schon ir¬gendwann aus". Dies ist meistens zutreffend. Jedoch kommen auch rein statistisch gesehen inzwischen so erhebliche und auch zahlrei¬che Straftaten vor, dass es weder dem Jugendlichen nützlich noch den Opfern zumutbar ist, abzuwarten, bis die „pubertätsbedingte" kriminelle Phase ihr Ende findet.
Kirsten Heisig
„Das Ende der Geduld“
Seite 30 und 31
Zahlen
Im Übrigen sollte man sich über die alljährlichen Zahlen hin¬ausgehend der Mühe eines Langzeitvergleiches unterziehen. Hierfür werde ich mich auf den Berliner Bezirk Neukölln beziehen, für den ich zuständig bin und dem ich mich später noch ausführlich wid¬men werde. Mir liegen Zahlen vor, die durch das Bezirksamt Neu¬kölln erhoben worden sind und sich aus der Zahl der bei der Ju¬gendgerichtshilfe (JGH) eingehenden Strafverfahren speisen. Diese Behörde ist am Jugendstrafverfahren beteiligt und erhält von der Polizei sämtliche Schlussberichte über Strafverfahren gegen die im Bezirk wohnhaften Jugendlichen und Heranwachsenden. Der Ab¬gleich über die Zeitspanne von 1990 bis 2008 ist lohnend. Wurden im Jahre 1990 1600 Verfahren geführt - wobei in einem Verfahren auch mehrere Taten enthalten sein können -, waren es 2008 3585 (in 2007 3562), was einer Zunahme um 124 Prozent entspricht. Im Be¬reich der Körperverletzung ist eine Steigerung von 274 Prozent zu verzeichnen, beim Raub um 144 Prozent und bei Eigentumsdelikten um 194 Prozent. Festzuhalten ist dementsprechend, dass im Bezirk Neukölln ein nennenswerter Rückgang der Verfahren in dem Jah-resvergleich von 2007 zu 2008 gar nicht zu verzeichnen ist. Hinzu kommt die Tatsache der kontinuierlichen Zunahme der Jugendkri¬minalität über knapp zwanzig Jahre bei stetig abnehmender Gebur¬tenrate. Die extremen Unterschiede zwischen den Zahlen der PKS bezogen auf Gesamtberlin und auf einen sehr großen Bezirk mit im¬merhin ca. 300.000 Einwohnern - was knapp einem Zehntel der Einwohnerzahl Berlins entspricht - verwundern.
Zusammenfassend darf festgestellt werden, dass Jugendliche und Heranwachsende vorwiegend im Bereich der Körperverletzun¬gen, des Schwarzfahrens, der Sachbeschädigung, des Ladendieb¬stahls, der Rauschgiftdelikte, der Raubtaten und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in Erscheinung treten. Überwiegend trifft die These, dass sich strafbares Verhalten junger Menschen un¬gefähr mit Anfang zwanzig „auswächst'1, nach wie vor zu. Dennoch kommt der Eindruck, dass sich etwas verändert hat, bereits in den zitierten Zahlen aus der Langzeitbeobachtung Neuköllns zum Aus¬druck. Ein weiteres Indiz für eine problematische Entwicklung in
der Jugendkriminalität ergibt sich aus der Berücksichtigung der so¬genannten „Intensivtäter". Was verbirgt sich hinter dem Begriff „In¬tensivtäter"?
Unglücklicherweise definieren Polizei und Staatsanwaltschaft den Begriff des Intensivtäters unterschiedlich. Die Polizei bezeich¬net eine Person dann als Intensivtäter, wenn er beharrlich und mit einem hohen Maß an krimineller Energie den Rechtsfrieden beson¬ders störende Straftaten begeht (z. B. Raub und sonstige Rohheitsde-likte). Die Staatsanwaltschaft ordnet einem jungen Menschen, der innerhalb eines Jahres mindestens zehn erhebliche Delikte began¬gen hat, einen für ihn zuständigen Staatsanwalt zu und nimmt ihn in die Intensivtäterliste auf. Die Staatsanwaltschaft bündelt an dieser Stelle alle Verfahren und hat auf diese Weise stets den Überblick, welche Taten wer mit wem begangen hat, wobei auch diejenigen Verfahren herangezogen werden, die der Jugendliche im strafun¬mündigen Alter, sprich vor Erreichen des 14. Lebensjahres, ausge¬löst hat. Auf dieselbe Weise wird bei der Polizei vorgegangen. Die Einrichtung der Abteilung 47 der Staatsanwaltschaft Berlin in 2003, die die Intensivtäterverfahren bearbeitet, war nie unumstritten. Ei¬nige Jugendrichterkollegen, Vertreter des Jugendamtes, Strafvertei-diger und Kriminologen vertreten die Auffassung, der Begriff stig¬matisiere. Diese Ansicht teile ich nicht. Schließlich begeht der Täter erst die Delikte und erhält dann die Bezeichnung „Intensivtäter" und nicht umgekehrt.
Die Staatsanwaltschaft führt entsprechend ihrer Definition zur-zeit etwa 550 Personen als Intensivtäter, Hiervon unterfallen etwa drei Viertel der Zuständigkeit des Jugendrichters, sind also bei Tat¬begehung zwischen 14 und 21 Jahre alt. Insgesamt hört sich diese Zahl für eine Millionenstadt wie Berlin beruhigend an. Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass laut einer Studie von Prof. Clau¬dius Ohder, die bezogen auf 264 Intensivtäter im Auftrag der Berli¬ner Landeskommission gegen Gewalt angefertigt wurde, von diesen Beschuldigten knapp 7000 Straftaten begangen wurden (Heft Nr. 26 des „Berliner Forums Gewaltprävention"). Da es sich hierbei um er-hebliche Delikte handelt, verschiebt sich der Eindruck der Harmlo-
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”
(Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen die Demokratie - SPIEGEL 52/1999)
.„Es gibt Verbrechen gegen und Verbrechen für die Menschlichkeit. Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden von Deutschen begangen. Die Verbrechen für die Menschlichkeit werden an Deutschen begangen.“ Carl Schmitt, deutscher Staatsrechtler und Philosoph
"Der Sieg ging an die Alliierten, der soldatische Ruhm an die Deutschen." Drew Middleton, amerikanischer Militärpublizist
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Das ist vollkommen normal.........das sind die sog. Einzelfälle...ok...wenn das Pendel dann umschlägt und wir über die kriminellen Bereicherer reden in den PC-Medien, dann sind das dann eben mal kurz die Einzelfälle
Schon verrückt mit was wir uns eigentlich befassen
Mit Einzelfällen![]()
Geändert von tosh (03.09.2010 um 00:52 Uhr)
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Quadrokopter in der Bibel: https://www.politikforen.net/showthread.php?186118
Unsere fälschlich so genannte „Zivilisation“ beruht in Wirklichkeit auf Zwangsarbeit und Sklaverei, Zuhälterei und Prostitution, Organisierter Kriminalität und Kannibalismus.
Prof. Dr. Jack D. Forbes
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