@Reilinger:
Ich habe den Eindruck, dass eine ganze Menge Hartz-IV-Empfänger so drauf sind, hohe Ansprüche an den Steuerzahler zu stellen. Mein Nachbar (den ich sonst sehr schätze) z.b. bekommt im Moment Hartz IV und wohnt alleine auf 65m^2. Einen Untermieter aufzunehmen ist er aber nicht bereit, obwohl es hier viele Leute gibt (z.b.Studenten, Praktikanten), die gerne ein Zimmer untermieten würden.
Wenn mal die Leute (vor allem hier im Osten) ihr niedriges Gehalt (nicht das überdimensionierte der Gewerkschaftsbonzen und Politiker) mit dem Hartz-VI-Satz vergleichen würden, würde vielen ein Licht aufgehen.
Genau dies wollte wahrscheinlich auch Sarrazin der Allgemeinheit vermitteln.
Die Erfahrungen deiner Eltern führen letztendlich dazu, dass Vermieter für Bewerber immer höhere Hürden einführen (neben Nachweis des Arbeitgebers und schriftlicher Versicherung des Vormieters, dass keine Mietschulden vorliegen auch Nachfragen bei der Schufa oder der demda-Mietercheck [Links nur für registrierte Nutzer]).
Ich habe mir mal die Abrechnungen meines Vaters, der zwei Wohnungen vermietet, angesehen und man muss schon sagen, dass bei Mietwohnungen die Kapitalrendite nicht sehr hoch ist; wer einmal das Pech hat, an einen Mietbetrüger zu vermieten, hat neben dem finanziellen Schaden auch jede Menge Ärger; verständlich, dass viele Leute sich das Vermieten gar nicht mehr antun.




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Die Katze sollte sich lieber um den Mäusefang kümmern als hier über die hohe Politik zu diskutieren.

