Fiel, das weiß ich auch. Meine Oma ist mit meiner Mutter zur Verwandschaft aufs Land nach Dittmannsdorf geflohen. Beschuss war alltäglich.
Zunächst solltest du aber auch Meinungen akzeptieren, die die Tiefflugattacken am 13.14. 2. an der Elbe eher sachlich beleuchten, wie Schnatz. Das Buch wurde nicht geschrieben, um die Augenzeugen zu diskreditieren, sondern um Widersprüche in den Aussagen auf den Grund zu gehen. Es ist eine Meinung, ein Ansatz.
Dies hast du auch nicht richtig gelesen:
Und am folgenden Mittag ist ein Luftkampf entlang der Elbe belegt, bei dem US-„Mustangs“ deutsche Jagdmaschinen verfolgten. Möglich hatten die Menschen, die sich vor dem Feuersturm auf die Elbwiesen gerettet hatten, dabei den Eindruck, es würde auf sie geschossen.
Stimmt, das hatte ich nicht richtig gelesen, weil mir bei deinem Beitag schon die Adern aus den Augen getreten waren. Aber es paßt natürlich in den Zusammenhang, dass eben alles möglich war, nur nicht, dass die Amerikaner auf wehrlose Menschen geschossen hatten. Hier waren eben die deutschen Piloten die Schuldigen. Und in einigen Jahren hat ganz Dresden nicht mehr stattgefunden - wie schon mehrfach hier beschrieben.
Du schreibst von lichterschwenkenden Hampelmännern. Erstens wurden keine Lichter geschwenkt, sondern wir bildeten eine geschlossene Menschenkette um die Innenstadt, ohne Lichter. Zweitens verbitte ich es mir, als Hampelmann bezeichnet zu werden. In der Menschenkette fanden sich Bürger mit Zivilcourage zusammen, junge und alte, Überlebende der Bombenangriffe, Politiker aller großen Parteien, Künstler wie der Trompeter Ludwig Güttler, Wissenschaftler, die Oberbürgermeisterin, Studenten, Christen, Menschen anderer Religion, Atheisten, Gewerkschafter, Leute aus der Wirtschaft, Sportler von bekannten Dresdner Vereinen wie z.B. von Dynamo Dresden, Ärzte, Lehrer und Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Ein breites Bündnis also, dass so nur selten zustandekommt und allein das ist schon ein sehr positiver Aspekt, denn darauf lässt sich aufbauen. Das ist so in Dresden das erste Mal gelungen. Sonst kochte meistens jede Gruppierung und Partei ihr eigenes Süppchen. Das hier war aber eine neue Qualität. Durch diese Menschenkette wurden die Neonazis und ihre Sympathisanten gezwungen, zum Neustädter Bahnhof auszuweichen. In den anderen Jahren starteten sie ihren Aufmarsch nämlich vom Hauptbahnhof aus durch das Stadtzentrum. Doch dieser Weg war diesmal durch die Menschenkette blockiert. In der Neustadt gelang es dann den dortigen Demonstranten und durch die Sitzblockaden friedlicher Menschen, die Polizei zu zwingen, die Neonazis am Neustädter Bahnhof einzukesseln. Auch das gelang so in Dresden bisher noch nicht. Die Aktionen waren also ein voller Erfolg und ein Sieg der Zivilcourage gegen die menschenverachtende Propaganda einiger scheinbar Ewig Gestriger und zwar ohne wenn und aber.
Dies lag mir fern, deshalb sein dir auch das Tuntenbashing verzeihen.
Ich antwortete auf diese Frage und lieferte nur einen möglichen Erklärungsversuch.
Da es hier um viel Dinge rund um das Thema geht, verliert man schon mal schnell mal den Überblick, ge?.Zitat von Marathon Beitrag anzeigen
In der Doku "Dresden - Fall und Aufstieg einer Stadt" ab Minute 26 erzählt der Zeuge Christian Just, der damals auf den Elbwiesen war, dass er nichts von Tieffliegern gesehen oder gehört hat.
Man hat alle Zeugen, die etwas von Tieffliegern erzählt hatten, interviewt und die Orte nach Projektilen untersucht, aber man hat keine Projektile finden können.
- Antwort:
komisch wieso gibt es dann soviel Augenzeugen gibt ein Augenzeug hat s mir selbst berichtet er sprach von Bordwaffen die die Menschen niedergemäht haben
das der sich geirrt hat halt ich persönlich für vollkommen ausgschlossen !
Nun, mein Vater hatte als Kind diesen Bombenangriff überlebt. Vor einigen Jahren hatter er ein Klassentreffen der ganz alten Art. Einige der Beteiligten erzählten von Tieffliegerangriffen auf Flüchtlinge auf den Elbwiesen. Das war kein zufälliger Beschuß wie er im Luftkampf entsteht.
Wie gesagt, es ist ein heißes Thema.
Die Zerstörung der Stadt bleibt im kollektiven Gedächtnis der Dresdner. Vergessen wird es niemals. Es war ein Verbrechen, darauf können wir uns hier wohl alle einigen.
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