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Ganz_unten
Große Mengen an CO2 und abiogenem Methan in der Atmosphäre stammen aus der Erdkruste und dem Erdmantel. Fortwährend strömen diese Gas infolge tektonischer Aktivität der Erdkruste in die Ozeane, z.T. aus Vulkanschloten unter Wasser oder auch auf den Kontinenten. Aufgrund der bekannten Löslichkeit von CO2 in Wasser (jeder kennt Mineralwasser) liegt es vorwiegend als HCO3-Ion im Meerwasser vor. Wird es wärmer, so geht es an der Grenzfläche Wasser-Luft im Ozean wieder als CO2 in die Luft. Dieser Produktionsmechanismus riesiger Mengen an CO2 ist in der Tat der dominante Effekt. Bis heute wurden aus dem Erdmantel ca. 463000 Billionen Tonnen CO2 auf diese Weise in die Atmosphäre ausgegast. Schätzungsweise ist die gleich Menge noch als Reserve in den oberen Schichten der Erdkruste übrig, die künftig noch ausgasen werden. In der Geschichte der Menschheit (seit Abraham....) wurden insgesamt(!) nicht einmal 1.1 Billionen Tonnen CO2 durch Verbrennen fossiler Energieträger erzeugt. Die anthropogen zusätzlich erzeugte Menge an CO2 ist im Vergleich dazu subdominant, nämlich weniger als 0.00023% der Menge, die bereits aus dem Erdmantel ausgeströmt ist. Angesichts dieser Faktenlage ist die von der Politik geführte Diskussion zur Halbierung des anthropogenen Anteils am atmosphärischen CO2 inhaltsleer.