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Thema: Krisenherd Venezuela

  1. #1761
    Sudbury-Schul-Befürworter Benutzerbild von DonauDude
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    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    Umgekehrt gefragt: Was haben Weiße im Land der Indianer verloren?
    Ab ca. 200 Jahre kontinuierliche Besiedelung kann man von Einheimischen sprechen. Die USA und Kanada sind Länder von einheimischen Weißen.
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt:
    Zentralistische Effizienz und Einigkeit plus Dezentralistische Freiheit und Innovation

  2. #1762
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    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    (Mit KI erstellt)

    Frage: Was hat die Wiedervereinigung Deutschlands gekostet und was hat sie für eine Wertschöpfung generiert?

    Die Wiedervereinigung Deutschlands hat schätzungsweise 1,3 bis über 2 Billionen Euro gekostet, wobei rund 65 % in Sozialleistungen und etwa 300 Mrd. Euro in die Infrastruktur flossen. Als Wertschöpfung entstand ein "zweites Wirtschaftswunder" mit modernisierter Infrastruktur, Angleichung der Lebensverhältnisse und der Erschließung neuer Märkte, auch wenn strukturelle Unterschiede bestehen bleiben.


    Kosten der Wiedervereinigung (netto):


    • Gesamtvolumen: Wirtschaftsexperten beziffern die Nettotransferzahlungen von West nach Ost von 1990 bis etwa 2014 auf rund 2 Billionen Euro, wobei oft eine Spanne von 1,3 bis 2 Billionen genannt wird.
    • Verwendung: Zwei Drittel (ca. 65 %) der Mittel flossen in soziale Sicherungssysteme (Renten, Arbeitslosenhilfe), während ca. 300 Mrd. Euro in die Erneuerung der Infrastruktur (Straßen, Schienen, Telekommunikation) investiert wurden.
    • Finanzierung: Die Finanzierung erfolgte durch die [Links nur für registrierte Nutzer], den Fonds „Deutsche Einheit“, höhere Neuverschuldung und den Solidaritätszuschlag.


    Wertschöpfung und ökonomische Effekte:


    • Modernisierung: Der Aufbau in Ostdeutschland führte zu einer der modernsten Infrastrukturen in Europa.
    • Wirtschaftswachstum: Die neuen Bundesländer wurden zu einem Markt für westdeutsche Unternehmen, was das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Aufbauphase stark ankurbelte.
    • Lebensstandard: Die Einkommen stiegen von rund der Hälfte auf etwa zwei Drittel des Westniveaus, und die Lebenserwartung erhöhte sich deutlich.
    • Strukturelle Effekte: Die Wiedervereinigung fungierte als Wachstumsantrieb, da sie der deutschen Wirtschaft half, neue Märkte in Osteuropa zu erschließen.


    Trotz der hohen Kosten hat die Einheit zu einer Angleichung des Lebensstandards geführt, auch wenn weiterhin Unterschiede bei der Wirtschaftskraft und Arbeitslosigkeit bestehen.

    Und meine persönliche Einstellung: Ich habe die Wiedervereinigung befürwortet - und zwar egal zu welchen "Kosten"!!!!

    Hauptsache, sie kostete so wenig wie möglich "deutsches Blut"....

    Und auch heute noch würde ich wieder für die Wiedervereinigung eintreten!
    Ok.

    Das Geld ist ja nicht "weg". Wenn a) es nicht mehr hat, liegt das daran, daß es nun bei b) oder c) landet.
    Was ist also das Problem dieser "Kosten"?
    Es gibt nichts politischeres, als in Friedenszeiten auf dem eigenen Territorium
    von Fremden angegriffen oder erschlagen zu werden.

  3. #1763
    Mitglied Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von Ossi Beitrag anzeigen
    RICHTIG! Und dies für günstige Kredite aus dem "Westen", was für ein Verräter!
    Kurz vor seinem Tod wurde er allerdings kritischer und prangerte die Nato-Osterweiterung an, dabei hatte der Depp das selbst zu verantworten.

    ---
    „Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg“ 3. Esra, 4, 41

  4. #1764
    Sudbury-Schul-Befürworter Benutzerbild von DonauDude
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    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub: Noch nicht einmal ansatzweise sind diese "Bedrohungsfälle" ähnlich gelagert!
    Woher willst du das so sicher wissen? Du hast nicht die Wahrnehmung von Washington oder Moskau.
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt:
    Zentralistische Effizienz und Einigkeit plus Dezentralistische Freiheit und Innovation

  5. #1765
    Mitglied Benutzerbild von Bettmaen
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    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von Anhalter Beitrag anzeigen
    Man kann nur hoffen das sich Venezuela irgendwie einigt mit den Amis und das ohne weiteren Krieg.
    Ohne Rückendeckung aus Russland, China, Brasilien und anderen lateinamerikanischen Staaten wird es eng.

    Ich wiederhole mich zwar, aber offenbar haben die mächtigen Spieler die Welt unter sich aufgeteilt: ganz Amerika geht wohl an die USA, außerdem die EU-Staaten. Russland übernimmt den Osten der Ukraine und Teile von Zentralasien. China kauft sich weiterhin überall ein, hegt aber außerhalb seiner eigenen Staatsgrenzen keine ernsthaften geopolitischen Ambitionen.

    Argentinien war nur der Anfang der US-amerikanischen Dominanz, die es schon mal gab, als die USA die schlimmsten Folterknechte und Juntas in ihrem "Hinterhof" einsetzten. Sie führten Regimewechsel durch, machten Fußballstadien zu Gefängnissen und warfen zehntausende politische Gefangene aus dem Flugzeug ins Meer. Das Verbrechen der meisten war es, Sozialisten, Gewerkschafter oder Anhänger der katholischen Befreiungsbewegung zu sein.

    Ich war nie in Südamerika, aber es dürfte ein wenig wie in Südeuropa zugehen, in verschärfter Form. Im Süden handelt man nicht sehr planvoll, sondern meist spontan und emotional. Gegen die nordischen USA haben solche Gesellschaften keine Chance.
    Stell dir vor, es ist Krieg und Kriegsdienstverweigerer und Politikerinnen treiben dich oder deine Kinder in den Tod.

    Kriegstreiber, ab an die Ostfront! Eure Freiheit wird diesmal in der Ukraine verteidigt.

  6. #1766
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    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Das wird einigen Präsidenten anderer Länder zum Nachdenken bringen. Der Schaden durch diese Aktion ist nicht abzuschätzen.
    Oder vielleicht Nutzen? Man weiß es noch nicht.
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt:
    Zentralistische Effizienz und Einigkeit plus Dezentralistische Freiheit und Innovation

  7. #1767
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von Xarrion Beitrag anzeigen
    Wie oft warst du denn schon in Grönland?

    Erzähle doch mal von deinen persönlichen Erfahrungen mit den Inuit.
    Ich habe über Grönland inzwischen jede Menge Dokumentationen und Reportagen gesehen. Lange, bevor ein Donald Trump das Thema aktuell machte.

    Über Youtube bekam ich schon vor ca. zwei Jahren über irgendeinen Algorithmus Kurzfilmchen über eine der bekanntesten Influenzerinnen Grönlands. Die machte eine hervorragende Promotion für die Insel und für die Einheimischen. Dort hörte ich zum ersten Mal, dass es auf Grönland gar keine Straßen gibt - nur innerhalb der wenigen Orte.

    Und wozu bedarf es da persönlicher Erfahrungen? Wie die Grönländer zu Donald Trumps "forschen Angeboten" stehen, kannst du doch auch selbst recherchieren, ohne gleich hinfliegen zu müssen...

  8. #1768
    Mitglied Benutzerbild von Anhalter
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    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Ohne Rückendeckung aus Russland, China, Brasilien und anderen lateinamerikanischen Staaten wird es eng.

    Ich wiederhole mich zwar, aber offenbar haben die mächtigen Spieler die Welt unter sich aufgeteilt: ganz Amerika geht wohl an die USA, außerdem die EU-Staaten. Russland übernimmt den Osten der Ukraine und Teile von Zentralasien. China kauft sich weiterhin überall ein, hegt aber außerhalb seiner eigenen Staatsgrenzen keine ernsthaften geopolitischen Ambitionen.

    Argentinien war nur der Anfang der US-amerikanischen Dominanz, die es schon mal gab, als die USA die schlimmsten Folterknechte und Juntas in ihrem "Hinterhof" einsetzten. Sie führten Regimewechsel durch, machten Fußballstadien zu Gefängnissen und warfen zehntausende politische Gefangene aus dem Flugzeug ins Meer. Das Verbrechen der meisten war es, Sozialisten, Gewerkschafter oder Anhänger der katholischen Befreiungsbewegung zu sein.

    Ich war nie in Südamerika, aber es dürfte ein wenig wie in Südeuropa zugehen, in verschärfter Form. Im Süden handelt man nicht sehr planvoll, sondern meist spontan und emotional. Gegen die nordischen USA haben solche Gesellschaften keine Chance.
    Alles soweit richtig. Nur glaube ich nicht das ganz Amerika an die USA gehen wird. Der Zug ist längst abgefahren ...
    Friede den Hütten! Krieg den Kriegstreiberpalästen! (Georg Büchner und ich)

  9. #1769
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    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Ab ca. 200 Jahre kontinuierliche Besiedelung kann man von Einheimischen sprechen. Die USA und Kanada sind Länder von einheimischen Weißen.
    Weite Teile der USA, und Kanadas sowieso, waren eh praktisch nicht besiedelt. Ich meine, die USA ist ja selbst jetzt zum Teil menschenleer, mit all den >300 Millionen Einwohnern, damals war es noch viel extremer. Was natürlich nichts an den Kolonialverbrechen ändert, aber solche Geschichten muss man differenziert und realistisch betrachten. Dazu gehört ja auch die Frage, wo man wie Grenzen ziehen will, was welchem Volk und Stamm damals gehörte. Wenn an einer Stelle paar Tausend leben und an anderer Stelle ebenso, gehören ihnen gleich Millionen von Quadrakilometern, Tausende km entfernt? Mit Sicherheit nicht.
    "Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen [...] sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst" - BMI
    "Der Westen ist das Imperium der Lügen" - Putin
    “Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein." - Goethe

  10. #1770
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    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Im Jahr 1989 kamen ca. 350.000 DDR-Ausreisende in die BRD (DDR sprach von 200.000).
    1990 dann "nur" noch etwas mehr als 200.000.

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    ---
    Das erklärt alles, denn die Maueröffnung, mit der die DDRler in die BRD flüchteten, fand im Jahr 1989 statt.

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