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ABT 8
Das Schundwerk des wirtschaftspolitisch kompetenzbefreiten sauerlaendischen Dorftoelpels, Ami-, Juden- und Kapitalistenknechtes Friedrich Merz ist aus dem Jahr 2008, ein Ladenhueter und liegt im Buchhandel wie Blei. Buchkaeufer und Leser haben sich fast keine gefunden. Die Kritiken waren durchweg grottenschlecht und das verdient.
Friedrich Merz ist nach seinem come-back in die Politik nicht nur als Politiker und Bundeskanzler ein Versager sondern war es schon zu seiner damaligen Zeit als Politiker und Buchautor. Er gibt sich als " progressive, gegen den Strom schwimmende Kraft " ist aber tatsaechlich ein anbiederlicher, schleimiger, kapitalistischer Systemling und als Rechtsanwalt ein besonders geschulter Luegner. Durch seine Zeit als Justiziar des juedischen Hedge-Fonds Blackrock konnte er seine anwaltlichen Faehigkeiten zu arglistiger Taeuschung optimieren, was fuer ihn heute als Amtsmissbraucher, im Amt des Bundeskanzlers der BRD dienlich ist.
Ich halte den sauerlaendischen Dorftoelpel Friedrich Merz (CDU) fuer mindestens so doof wie den niedersaechsischen SPD Provinzdeppen Boris Pistorius. Die Doofheit springt beiden aus dem Gesicht. Vermutlicht liegt es an den Genen. Die sauerlaendisch und die niedersaechische Provinz sind ja als Inzuchtgebiete bekannt.
DER SPIEGEL / 14.10.2008 von Reinhard Mohr
Marktwirtschaftler Merz
Friedrich gegen den Rest der Welt
Der Titel passt zum Zeitgeist wie Atze Schröder zu Reich-Ranicki: "Mehr Kapitalismus wagen" heißt das neue Buch von Gegen-den-Strom-Schwimmer Friedrich Merz, das der CDU-Mann mitten in der Finanzkrise vorstellte und dann in Reinhold Beckmanns Talk verteidigte - mit Erfolg.
Da stand er nun, der "Fridderich" Merz, wie ihn sein CDU-Fraktionskollege Wolfgang Bosbach stets nannte. Schlaksig, braungebrannt, ernst und auch ein bisschen lächelnd stellte er am Montagnachmittag in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Berlin sein neues Buch vor. Der Titel passt zum historischen Augenblick wie Atze Schröder zu Marcel Reich-Ranicki:
"Mehr Kapitalismus wagen. Wege zu einer gerechten Gesellschaft"
Fernsehkameras surrten, Fotografen klickten, als der frühere Fraktionschef der CDU/CSU im Deutschen Bundestag und einstige Antipode von Angela Merkel zugab, dass der Buchtitel einigen Zeitgenossen "provozierend", ja möglicherweise "vollkommen abwegig" vorkommen könnte. Alle Welt halte derzeit ja gerade die Turboausgabe des Finanzkapitalismus für die Ursache der gegenwärtige Krise. Natürlich habe auch er sich gefragt, ob der Zeitpunkt seines Plädoyers für mehr Kapitalismus glücklich gewählt sei. Rasch aber sei ihm klar geworden: "Ich hätte mir keinen besseren Zeitpunkt wünschen können." Das Buch verstehe er als "grundsätzlichen Beitrag" zur aktuellen Debatte über die kapitalistische
Marktwirtschaft und ihre Zukunft.
Der heilige Geist des unbefleckten Kapitals
Mutig gepfiffen und dialektisch gedacht. Nun, da an jedem Stammtisch der Republik der Abgesang auf "Neoliberalismus" und "Casinokapitalismus" im Madrigalchor des Mainstream angestimmt wird und die ersten Bankenopfer schon kurz davor sind, Kartoffeln und Wintergemüse zur Selbstversorgung anzubauen, empfiehlt der Mann aus dem Sauerland ein verstärktes Engagement für das System der profitorientierten Kapitalverwertung auf Basis von Privateigentum und freiem Warenverkehr.
Ist der Mann noch bei Trost, mögen da viele fragen, die sich nun ganz und gar auf den guten alten Vater Staat verlassen wollen, und in der virtuellen Männer-WG aus Heiner Geißler, Norbert Blüm, Ottmar Schreiner und Oskar Lafontaine schlagen sie sowieso die Hände über den kahlen, globalisierungskritischen Köpfen zusammen.
Andererseits: Binnen Stunden ist gestern der Dax, die Ausgeburt des Finanzkapitalismus, derart raketenhaft auferstanden, als sei ihm gerade der heilige Geist des unbefleckten Kapitals erschienen. Totgesagte leben länger, und ältere Mitbürger wissen noch, dass der Kapitalismus seit Karl Marx, Friedrich Engels und Erich Honecker schon so oft auf den Misthaufen der Menschheitsgeschichte verbannt worden ist, dass er beinah immun scheint gegen Krisen aller Art, aus denen er stets gestärkt hervorgeht. Im aktuellen Fall müsste man außerdem noch China, Indien, Russland und Brasilien, die aufstrebenden Mächte eines neuen globalen Kapitalismus, um Erlaubnis fragen.
Friedrich Merz ist kein blindwütiger Fanatiker
Doch Friedrich Merz, so viel müssen Verstand und Ehre ihm lassen, ist kein blindwütiger Fanatiker. Ihm geht es um den ordoliberal pointierten Zusammenhang von Freiheit, Marktwirtschaft und Demokratie, politisch formuliert: Um die "Neujustierung des Verhältnisses zwischen Bürgern und Staat", zu der auch eine "neue Verantwortung der Leistungseliten" gehöre.
Sowohl im Manuskript als auch in der großteils abweichenden freien Rede betonte Merz zugleich die Dringlichkeit eines neu regulierten Kapitalmarkts und die Korrektur einer vor allem in Amerika verheerend falschen Geld- und Niedrigzinspolitik, die das Desaster erst ermöglicht habe.
Nun sei der Aufbau einer europäischen Rating-Agentur sowie einer zentralen Bankenaufsicht geboten. Ausdrücklich lobte er das finanzielle Rettungspaket der Bundesregierung namentlich Peer Steinbrück und Angela Merkel. Soviel wurde deutlich:
Das Buch als "Diskussionsbeitrag in meiner Partei" kleiner Hinweis an alle, die mutmaßen, er könne doch zu Westerwelles FDP wechseln löst gewiss nicht die "Akzeptanzkrise der Marktwirtschaft".
Vielleicht aber kann es die gerade ausgebrochene Debatte befeuern: "Die Deutschen sollten den Kapitalismus verstehen, damit er gerettet werden kann", heißt es am Schluss der 200-seitigen Streitschrift. "Und retten müssen wir den Kapitalismus, denn ohne Kapitalismus gibt es keinen Sozialstaat, und ohne Sozialstaat gibt es keine soziale Gerechtigkeit."
Eben dies sahen die beiden Gesprächspartner, die am Montagabend zusammen mit Friedrich Merz in der Talkshow "Beckmann" saßen und politisch Paroli bieten sollten, ganz anders Heiner Geißler, ehemaliger CDU-Generalsekretär und jetziges Attac-Mitglied sowie Harald Schumann, Journalist und globalisierungskritischer Autor.
Als der ehemalige SPIEGEL-Redakteur Schumann den eben noch gut gelaunten Friedrich Merz offen attackierte, schwand die Contenance des überzeugten Marktwirtschaftlers. "Sie sind doch Teil des Problems", warf Schumann ihm vor. Merz betreue als Anwalt Private-Equity-Firmen und stehe somit persönlich für eine gefährliche "Verquickung von Politik und Finanzwelt".
"Ich bin irritiert, dass Sie das hier zur Sprache bringen", gab Merz zurück. "Niemals" habe seine Anwaltstätigkeit Auswirkungen auf die Arbeit im Bundestag gehabt. Schumann schüttelte den Kopf: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das wirklich trennen kann."
Eine heikle Situation für Merz. Schumann und Geißler schienen leichtes Spiel zu haben. Die Gier der Investment-Banker, die verheerende weltweite Finanzpolitik und das Auseinanderdriften von Arm und Reich all das kann der CDU-Mann nicht rundweg bestreiten. Lapidar verwies er auf die "Schuld Einzelner". Das System sei keineswegs fehlerhaft. Er warnte davor, nun "alle Verantwortung" auf den Staat zu übertragen.
"Herr Merz, Sie machen sich was vor", entgegneten Geißler und Schumann. Der Fehler liege eben doch im System. Schließlich habe es die massive Fehlentwicklung erst möglich gemacht.
Politiker auf Abschiedstournee
Was bei "Beckmann" auffiel: So dynamisch sein Auftritt am Nachmittag auch war Merz ist ein Politiker auf Abschiedstournee. Zur nächsten Bundestagswahl im Herbst 2009 wird er nicht mehr antreten. Fast schien es an diesem Abend, als sei er ein wenig froh darüber. Seine Kritik an Kanzlerin Angela Merkel, die ihn nach der Bundestagswahl 2002 als Fraktionschef und Kanzlerkandidaten in spe ausgebootet hatte, formulierte er dennoch eher sanft: Er sei "nicht mit allem einverstanden", was die CDU in den vergangenen sechs Jahren gemacht habe. Beckmanns maliziöse Frage, warum er denn bis heute keinen Platz mehr im System Merkel gefunden habe, sei schlicht an den "falschen Adressaten" gerichtet.
Bleibt die "Systemfrage". Vielleicht sollten die Rechthaber von gestern, heute und morgen, die Talkshow-Debattierer aller Sendeanstalten in den nächsten Wochen versuchen, sich darüber zu verständigen, was sie mit "System" meinen: Den klassischen Kapitalismus, die gute alte "soziale" Marktwirtschaft, den Turbokapitalismus chinesischer, indischer und russischer Prägung, den Finanzkapitalismus von Wall Street und London City, die fortschreitende Globalisierung oder irgendwie alles zusammen?
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Geändert von ABAS (26.12.2025 um 18:09 Uhr)
" Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)





Russische Vertreter warnen vor Reisen in die BRD.
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Dem kann man nur zustimmen. Nicht nur russische Staatsbürger können bei der Einreise in die BRD und andere Staaten der EUDSSR ohne Gerichtsurteil um Vermögen und Freiheit gebracht werden, sondern auch eigene Bürger. Dissidenten, aber auch harmlosen Bürgern wird die Tür eingetreten und sie werden im schlimmsten Fall monatelang im Knast gehalten.
Wer dazu applaudiert, dass Menschen wie Thomas Röper, Alina Lipp und Jacques Baud die Existenz zerstört wird, nur weil sie eine von der Brüssler Camarilla abweichende Meinung vertreten, darf sich nicht wundern, dass es irgendwann ihm oder seinen Angehörigen an den Kragen geht. Die BRD ist dabei, sich von einer Scheindemokratie zu einem autoritären und totalitären System zu verwandeln. Die Mitläufer vom Schlage einer Hay müssen, wenn sie auf Linie bleiben wollen, die Verlautbarungen der Staatsmedien tagesaktuell verfolgen, denn was heute gilt, kann morgen schon eine böse Verschwörungstheorie und umgekehrt sein. Also, immer die Hacken zusammenschlagen! Immer mitmarschieren, Untertanen! Gehirn abschalten! Da ist der Feind, der böse Russe! Der will uns angreifen. Deshalb brauchen wir eure Kinder, damit sie den äh Frieden in der Ukraine absichern. Zweifelt jemand daran?
Stell dir vor, es ist Krieg und Kriegsdienstverweigerer und Politikerinnen treiben dich oder deine Kinder in den Tod.
Kriegstreiber, ab an die Ostfront! Eure Freiheit wird diesmal in der Ukraine verteidigt.

Es ist unbedeutend, ob
- ich das Thema mit meinen Worten beschreibe
- Sie es mit Ihren Worten beschreiben
- oder wir es gleichen beim Namen nennen: Exportüberschuss etc.
Darauf wollte sich bis heute keiner äussern.
Der deutsche Konsument sieht nur dass er 1 kg Kaffe für 2,80 € kaufen könne und erhebt dann seinen moralischen Zeigefinger (Baerbock), wenn die Produktionsländer 10 Pfennig mehr verlangen.
Antwort bei Anstand und nicht Duzen für: amendment, Minimalphilosoph, Zack1, Stanley_Beamish, Larry Plotter, Hitman, XARRION, SingSing, ABAS, Nathan, mabf, Le Bon, Würfelqualle, witcher, Flaschengeist.Ötzi, Götz, GSch, tosh, Empirist, Ruprecht, Pommes, Mäcki
Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (hellenische Mysterien, Dionysos, später als Plagiat im Christentum)
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