Abgesehen von dem philologischen Problem (decolare - delocare) in dem genannten konkreten Fall, bei dem ich nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung bin - viele historische Gesellschaften wie auch die germanische waren von einer Alltagsgewalt gekennzeichnet, die wir nicht kennen, weil's uns erstens viel zu gut geht und wir zwotens die Sippe als rechtlich-politische Einheit vor Ewigkeiten zugunsten des Staates hinter uns gelassen haben.
D.h. wir wissen nicht, wie die lieben Leut' sich bei, k.A., zwanzigfacher Bevölkerungsdichte o.s. verhalten würden und ob ihre spezifische Kultur, ihre spezifische Art und Weise der Konfliktregelung damit klarkäme. Schaue ich mir das Verhalten von Zuwanderern aus sippenbasierten Gesellschaften an, ahne ich Probleme!
Umgekehrt ist natürlich auch richtig, dass mit ihrer spezifischen Kultur und Lebensweise so eine moderne Gesellschaft ja auch gar nicht entstehen könnte. Es ist dies eine quasi symbiotische Entwicklung: Gesellschaft, Kultur, Recht, Staat, alles zusammen bewegt sich und wie es sich anders hätte bewegen können und wohin, das ist sehr spekulativ.
(Ich hatte dazu noch einen Gedanken, aber der ist grad verschwunden...)
Nachtrag: Fiel mir wieder ein, gibt da sogar einen Begriff, Genetic Pacification: Modernisierte Institutionen mendeln demnach Gewaltgene aus der Bevölkerung heraus.
Geändert von -jmw- (06.12.2025 um 18:46 Uhr)
Aktueller Kalenderspruch, KW 2: Bless with a hard heart those who surround me... (Jethro Tull, Broadsword)
Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“
Deine Aussage in #1254 war ganz wörtlich: Allerdings wird Europa dann nicht "islamisch" und Deine Begründung war der kalte[.] Norden.
Das ist m.W. ganz gegenteilig zu dem, was jetzt hier unten steht, denn bspw. Afghanistan ist ja auch heute einwandfrei "islamisch", auch wenn es sich i.W. um "ein paar primitive Stämme" handelt.
Aktueller Kalenderspruch, KW 2: Bless with a hard heart those who surround me... (Jethro Tull, Broadsword)
König Agenor war der Vater von Europa, somit auch ein "Schwiegervater" vom Mädchenräuber Zeus




Übersicht mit KI
Der Islam spielt in Grönland praktisch keine Rolle; es gibt kaum Muslime, oft wird nur ein einziger bekannt (ein Libanese in Nuuk), daher gibt es auch keine Moscheen, und Muslime dort erleben aufgrund der extrem langen Tage im Sommer eine sehr lange Fastenzeit während des Ramadan.
Dafür müssten die Araber oder Afrikaner die Kohle erst mal fördern. Mit Technik und Arbeitseifer, den sie in der Masse jedoch nicht haben. Da sie ohne Führungsschichten weißer Herkunft selbst in den angenehmen und sehr fruchtbaren südlichen Ländern keine Hochkulturen errichten konnten, werden sie das wohl kaum unter extrem erschwerten Bedingungen im hohen Norden hinbekommen. Auf sich allein gestellt. Also ohne Sozialsystem, Elektroheizung und Industrie
Was glaubst du, wie es ohne die intelligenten, weißen Kulturträger dort aussehen würde, wenn es heute trotz Sozialsystem und Technologie schon SO aussieht
"Israels Geheimvatikan" (Sachbuch) Teil 1-3 von Wolfgang Eggert
"Beutewelt" (politisch kritische Dystopie) Teil 1-7 von Alexander Merow
"Die Reichsdeutschen - Das Dritte Reich als 3. Supermacht auf Erden?" (Sachbuch) von Martin Neumann
"Beuteland - Die Ausplünderung Deutschlands nach 1945" (Sachbuch)
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