Chaos in Washington wegen 28-Punkte-Plan: Trumps diplomatisches Ukraine-Desaster!

Ein diplomatisches Beben in Washington reicht bis nach Europa. Während Trumps Team in Genf über einen Friedensplan verhandelt, herrscht in den USA Unklarheit, wer die 28 Punkte überhaupt geschrieben hat – das Weiße Haus oder der Kreml.

Was sich derzeit in [Links nur für registrierte Nutzer], in der Schweiz und dem Rest Europas abspielt, ist ein diplomatischer Ausnahmezustand. Eine US-Delegation verhandelt in Genf mit Ukrainern und Europäern über den kontrovers diskutierten 28-Punkte-Plan.

Flankiert wird das amerikanische Team, das unter anderem aus Außenminister Marco Rubio und dem Sonderbeauftragten Steve Witkoff besteht, von Trumps Schwiegersohn [Links nur für registrierte Nutzer], der keinerlei offizielles Amt bekleidet. Aber dass dort mit Kushner, wie schon im Nahen Osten, wohl auch die finanziellen Interessen der Trump-Familie mit am Verhandlungstisch sitzen, wirkt angesichts des sonstigen Dramas beinahe nebensächlich. Denn in der US-Hauptstadt spielt sich eine heftige Kontroverse darüber ab, was dieser sogenannte Friedensplan überhaupt ist, und vor allem, wer ihn verfasst hat – die Amerikaner oder die Russen. Das Chaos und die Konfusion über diese Frage und die Verlässlichkeit der amerikanischen Außenpolitik wirken in die ganze Welt.
Eine Aussage von Polens Ministerpräsident Donald Tusk spricht Bände: "Es wäre gut, mit Sicherheit zu wissen, wer der Urheber des Plans ist", ließ er die Öffentlichkeit wissen. Kaum eine außenpolitische Initiative der aktuellen US-Regierung ist derart widersprüchlich kommuniziert worden und schon vor dem Beginn der Verhandlungen in Genf derart viel diplomatischen Schaden bei den Verbündeten angerichtet.


Senatsdelegation: "Rubio sagte, es sei ein russischer Wunschzettel"


Im Zentrum der aktuellen Eskalation stehen nach wie vor US-Außenminister und Nationaler Sicherheitsberater Marco Rubio sowie Trumps Sondergesandter, der New Yorker Immobilien-Investor Steve Witkoff:

Mehrere einflussreiche Senatoren, darunter der Republikaner Mike Rounds, berichteten am Freitag öffentlich, Rubio habe ihnen bei einem Telefonanruf erklärt, der 28-Punkte-Plan sei "nicht der Plan der Regierung", sondern ein "Wunschzettel der Russen". Weitergereicht sei dieser über den Trump-Gesandten Steve Witkoff, der gemeinsam mit Jared Kushner und Putins Gesandten Kirill Dmitriev in Miami Verhandlungen über die Ukraine geführt haben soll.

Damit detonierte in den [Links nur für registrierte Nutzer] eine politische Bombe. Denn der Plan enthält in der Tat massive Zugeständnisse an [Links nur für registrierte Nutzer]: weitgehende territoriale Abtretungen, ein faktisches Nato-Verbot für die Ukraine, eine Obergrenze für die ukrainischen Streitkräfte und kaum Gegenleistungen der russischen Seite. Die Trump-Regierung selbst hatte den Plan trotzdem als "gut" und vor allem als ihren eigenen bezeichnet.

Quelle: [Links nur für registrierte Nutzer]