Zitat Zitat von Friedrich Beitrag anzeigen
Die Ablehnung seitens der EU ist schon da, bevor man überhaupt um ihre Meinung gebeten hat und bevor noch etwas Offizielles (also nicht die Version für die Presse) auf dem Tisch liegt. Das Wichtigste scheint ihnen wirklich, die Beziehungen zu Rußland dauerhaft zu vergiften, die Sanktionen aufrechtzuerhalten, die Reisefreiheit und die wirtschaftlichen Beziehungen zu kappen. Ganz im Sinne des Jahrhundertziels, (vor allem) Deutschland und Rußland voneinander zu trennen. Ob die neue Berliner Mauer am Dnjepr, Dnjestr oder wo auch immer verläuft - Hauptsache sie bleibt bestehen! Natürlich spielt auch eine Rolle, daß ein seriöser wertewestlicher Politiker eher Millionen über die Klinge springen läßt als einen Irrtum einzugestehen.

Dann wird also bis Odessa und Transnistrien weitergekämpft und dann an der Grenze solange provoziert werden, bis man den ersehnten Angriff auf NATO-Gebiet hat. Das wird nicht schnell erfolgen (Rußland geht ja ressourcenschonend vor), also haben wir immer noch eine Gnadenfrist, uns unserer Aufseher zu entledigen. Eine bessere geopolitische Lage als unter Trump, Putin und Xi werden wir dazu nicht mehr bekommen.
Die EU hat den Vorschlag keineswegs pauschal abgelehnt. Im Gegenteil haben die europäischen Staaten bereits einen Gegenvorschlag unterbreitet, der große Teile des 28-Punkte-Plans aufgreift.