Der Krieg scheint für die Ukraine verloren, wenn da nicht noch etwas Großes passiert....
Es herrscht Ignoranz gegenüber der Realität auf dem Schlachtfeld
Von entscheidender Bedeutung sind weiterhin die Realitäten auf dem Schlachtfeld, mit denen sich viele im Westen vehement schwertun.
Diesbezüglich hat Alex Werschinin für das Belfer Center der Harvard Kennedy School [Links nur für registrierte Nutzer], dass es aufgrund "steigender personeller und materieller Defizite schwer zu sehen [sei], wie die Ukraine ohne die direkte Intervention westlicher, und besonders US-amerikanischer, Streitkräfte durchhalten kann".
Russland hingegen erscheine als "in der Lage dazu, die eigenen Verluste zu ersetzen und gleichzeitig die Größe der eigenen Armee auszubauen".
Weitere derartige Realitäten sind, dass es sich beim Krieg in der Ukraine bereits seit Längerem um einen Abnutzungskrieg handelt und "diese Art von Kriegen nicht durch die Eroberung von Gelände gewonnen [werden], sondern durch das vorsichtige Verwalten von Ressourcen, dem Bewahren der eigenen bei gleichzeitiger Zerstörung der feindlichen".
In diesem Kontext habe die "russische politische und militärische Führung die abnutzende Natur des Konflikts und die Bedeutung der Bewahrung der eigenen Ressourcen begriffen, nachdem der initiale Blitzkrieg daran gescheitert ist, in den ersten zwei Monaten einen Regierungswechsel in Kiew herbeizuführen".
Hier, und nicht in einem vermeintlichen russischen Unvermögen, liegt der zentrale Grund für die inkrementellen Frontverschiebungen dieses Krieges.
Abschließend sei für Werschinin daher die "wirkliche" Frage in der gegenwärtigen Situation:
Kann die Ukraine einen akzeptablen, wenn auch bitteren, Frieden jetzt erlangen oder wird sie weiterkämpfen und damit einen späteren militärischen Kollaps sowie ein viel strengeres russisches Diktat riskieren?
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die bekommen genug Personal so und so.

