
Zitat von
Nathan
Toll, wie du das schreibst. Typisch faschistische Vorgehensweise, wie einst von Mussolini vorexerziert. Was braucht ein Diktator? Zuerst eine gar schröckliche Zukunft für die Nation, damit er diesen dann erretten kann. Außerdem einen gemeinsamen Feind, der an allem schuld ist und dessen Beseitigung wirklich jedes Gewaltmittel rechtfertigt. Haben wir auch schon, es sind die Grünen und die Muslime. Hauptsächlich die Grünen müssen weg, und zwar ganz weg. Mussolinis "Camissa nera" kopierte Onkel Adi zu den "Braunhemden", damit der Ideenklau nicht so auffiel.
Wenn man Trump und Mussolini vergleicht, dann ist Trump der aktuelle Neofaschist. Zuerst so tun, als ob die Nation total am Boden läge, dann sich als Retter aufspielen, seine Schutztruppe losschicken, die Presse erpressen, die Richter gleichschalten, die Polizei unter seine Fuchtel kriegen und Schritt für Schritt die Demokratie aushöhlen. Dazu dann ein ein ausufernder Personenkult, "Mussolini hat immer recht!"
Dokus über Mussolini erinnern besonders intensiv an Trumps Vorgehensweise. Onkel Adi hatte zwar auch einige faschistische Ideen übernommen, aber eben nicht komplett kopiert, sondern eine ganz eigene Ideologie entwickelt. Wir hatten das schon, Die "Nahzies" waren eben das, aber keine Faschisten. Es gibt auch in Europa zur Zeit keine Neofaschisten (ne, auch nicht als AfD), jedenfalls nicht in nennenswerter Stückzahl, und ein neuer Diktator bietet sich gerade auch nicht an. Dafür aber neuerdings in den USA. Da haben wir jemand, der Stück um Stück Mussolini imitiert und zwar schon ganz nahe am Original. Dessen unrühmliches Ende sieht Trump natürlich nicht...
Aber es kommt alles wie es kommen muss. Trump wird einen Krieg vom Zaun brechen, um von seinem wirtschaftlichen Versagen abzulenken, und er wird ihn verlieren und er wird aufgehängt werden, zum trocknen. Das kann man deutlich bereit im Entstehen voraussehen.