In Reaktion auf EU-Zölle: Trump kündigt teuren Gegenschlag an
Trump kündigt 25 Prozent Einfuhrzölle auf Autoimporte an. Damit reagiert er auch auf die Zölle der EU auf amerikanische Autos. Für die deutsche Autoindustrie könnte das gravierende Folgen haben...
Die Zölle kommen zusätzlich zu den bereits bestehenden 2,5 Prozent Einfuhrzöllen.
Der US-Präsident sieht bei den Zöllen keinen Verhandlungsspielraum. Sie würden (mindestens) bis zum Ende seiner Amtszeit bleiben, so der Republikaner. Besonders hart wird die Industrie treffen, dass auch Autoteile mit den Strafzöllen belegt werden. Somit wird eine Umgehung der Zölle, indem der Großteil der Produktion im Ausland stattfindet und die Autos nur in Amerika zusammengebaut werden, verhindert.
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Zwischen Vergeltung und Verhandlungsbereitschaft
Stand: 27.03.2025 08:40 Uhr
Die neuen Autozölle des US-Präsidenten Trump lösen international Kritik aus. Wichtige Handelspartner wie Kanada und Japan erwägen Gegenmaßnahmen. In der EU setzt man weiterhin auf Verhandlungen.
Habeck: "Stärke und Selbstbewusstsein sind gefragt."
Deutschlands Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck fordert ein konsequentes Vorgehen gegen die Sonderzölle. "Es kommt jetzt darauf an, dass die EU eine entschlossene Antwort auf die Zölle gibt - es muss klar sein, dass wir gegenüber den USA nicht klein beigeben werden", teilte der Grünen-Politiker mit. "Stärke und Selbstbewusstsein sind gefragt."
Der Schritt komme nicht überraschend, die EU-Kommission habe sich im Austausch mit den Mitgliedstaaten darauf vorbereitet. "Gleichzeitig werden wir die Europäische Kommission dabei unterstützen durch Verhandlungen weiter eine Lösung mit den USA zu finden, die eine Zollspirale abwendet", so Habeck. Zölle schadeten am Ende den USA und der EU und dem globalen Handel insgesamt...
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Zollkonflikt
USA erheben 25 Prozent Zoll auf Auto-Importe – EU prüft Gegenmaßnahmen
Nach der Ankündigung von US-Präsident Trump, Sonderzölle auf Autoimporte einzuführen, prüft die EU entsprechende Gegenmaßnahmen...
Bundeswirtschaftsminister Habeck sprach sich für eine entschiedene Reaktion der EU aus. Man dürfe sich das Vorgehen der USA nicht gefallen lassen, erklärte der Grünen-Politiker...
Trump kündigt Gegenmaßnahmen auf mögliche Gegenmaßnahmen an*
US-Präsident Trump hat unterdessen bereits gedroht, auf Gegenmaßnahmen der EU und Kandas mit noch höheren Zöllen zu reagieren. Er sagte, wenn die Europäische Union mit Kanada zusammenarbeite, um den USA wirtschaftlichen Schaden zuzufügen, würden beide mit weitaus höheren Zöllen belegt als derzeit geplant.
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*In seiner ersten Regierungszeit gab es einen Kompromiß:
Wie die EU Trump in dessen erster Amtszeit von den schlimmsten Zöllen abhalten konnte
Dass es aber während Trumps erster Amtszeit nicht noch schlimmer kam, ist einem persönlichen Besuch von Ex-Kommissionschef Juncker zu verdanken. Bei einem Besuch im Weißen Haus, im Juli 2018, einigte er sich auf einen Deal mit Trump: Die EU kauft wesentlich mehr Soja und Flüssiggas aus den USA - dafür lässt Trump seine Pläne für Zölle auf europäische Autos fallen. ...
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Trump ist idiotischer selbstbewusster geworden.
Vermutlich gibt das eine Zollspirale und 4 Jahre Handelskrieg der USA gegen EU, Japan und Kanada.
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