Ich dachte tatsächlich nicht an blosse Interessennetzwerke oder Vereine oder sowas, sondern an [Links nur für registrierte Nutzer], an Wohn-, Arbeits- und Lebensgemeinschaften, die einer Idee, einem Ethos, einer Weltanschauung, einer Lebensweise odgl. verpflichtet sind und deren Mitglieder sich an die Regeln halten müssen, wollen sie dort wohnen bleiben - was sie in gewisser Hinsicht "unfreier" macht, aber gleichzeitig "freier" in dem Sinne, als dass es eben einen Ort gibt, an dem diese oder jene präferierte Lebensweise auch tatsächlich gelebt werden kann.
Wenn der Kibbuz, das orthodoxe Kloster, die Mennonitensiedlung oder was weiss ich dann aber von der "Anarchopolizei" zerschlagen würde, weil die lieben Leut' "nicht frei genug leben", tja...
Das setzt aber, richtig, voraus, dass eben diese Bedürfnisse auch bestehen und also die Menschen noch nah genug dran sind am Hier und Heute, dass wir verstehen, wie "man" denn so tickt.
Und dann kann man eben auch gut drüber nachdenken, wie's von hie nach dort gehen mag.
Braucht es hingegen ein anderes Bewusstsein, einen "neuen Menschen", dann kann man "Anarchie", so ähnlich wie den Kommunismus, nicht einführen, sondern sie kann nur entstehen.
Aktueller Kalenderspruch, KW 8: Nicht jeder, der Gutes tut, macht nichts Schlechtes. (Michael Heymig, 021019)
Sklaverei/Herrschaft sind älter als der Zins. Sie werden mit der Androhung und Anwendung von Gewalt durchgesetzt. In der Evolution der Gesellschaftsformen haben aber die Bankiers die klassischen Formen der Herrschaft gekapert und kompromittiert (siehe Link unter "intelligentesten"). Seitdem kontrollieren die Bankierdynastien die Regierungen. Man spricht deshalb von den Regierungen als die Marionetten/Politikdarsteller der Bankster.
1. Psychopathen streben nach Macht und besetzen die meisten Posten, unabhängig von der Staatsform.
2. Alle Staaten verschuldet? - Wie das verzinste Schuldgeldsystem die Weltwirtschaft versklavt.
3. Wie die Hochfinanz das Weltgeschehen steuert.
Halt! ich bestreite, dass der Staat grundsätzlich etwas Gutes für den Menschen ist. Ist er für mich nicht. Er ist in jeder kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung einfach unverzichtbar. Das auf jeden Fall. Die Schutzmacht des Kapitals, sozusagen. Alle Mittel des Staates zielen darauf ab, eine Ordnung zu garantieren, innerhalb derer die Inhaber der Produktionsmittel in Ruhe ihre Kapitalakkumulation betreiben können... hehe, so würde es ein Altkommunist beschreiben.
Wie dem auch sei, ich stelle mir eine Gesellschaft vor aus einsichtigen Menschen, denen man keinen Staat überstülpen muss um sie vor sich selbst zu schützen.
Früher war es die qualitative Führungsfähigkeit, die einen auf seine Position brachte und ihn dort hielt; konnte er die an ihn gestellten Erwartungen nicht erfüllen, bezahlte er in nicht wenigen Fällen mit seinem Leben...
Heute wird Versagen in ebenfalls nicht wenigen Fällen zuweilen auch noch "vergoldet"...
ich erinnere mich noch an Ackermann auf dem Schoß der Kanzlerin beim Jour Fix zum Frühstück. Grauenvoll. Dennoch ist das Bild schief. Ackermann wurde aus dem Tempel gejagt. Der hat dann gar nichts mehr kontrolliert. Sein Nachfolger versucht es erst gar nicht. Das Märchen von den bösen Bankern ist auch so alt wie der Böhmerwald. Gleich hinterher kommen dann die bösen Juden, denen die Banken gehören... das Manöver war schon immer viel zu durchsichtig.
Als Kommunist musst du das wohl so sehen, denn der Kommunismus wurde von den Bankstern als gesteuerte Opposition geschaffen, um die Ignoranz gegenüber dem [Links nur für registrierte Nutzer] zu fördern und stattdessen die Schuld an der Massenverarmung den Unternehmern in die Schuhe zu schieben.
1. Psychopathen streben nach Macht und besetzen die meisten Posten, unabhängig von der Staatsform.
2. Alle Staaten verschuldet? - Wie das verzinste Schuldgeldsystem die Weltwirtschaft versklavt.
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Das erspare ich mir, einfach deshalb weil Herrschaft nur dann möglich ist wenn jemand Macht ausüben kann und das wird heute über nicht zu bedienende Verbindlichkeiten arrangiert und der Zinseszins ist so eine, der Beweis liegt doch vor, die Nationen sind über die Halskrause verschuldet und die großen Vermögensverwalter und die Banken haben die Macht.
Eine korrekte Richtigstellung, besten Dank.
Der Kapitalismus ist per se nichts Schlechtes, so lange man ihn bei seiner ursprünglichen Funktion belässt und diese zu kontrollieren vermag. Das war bei der sozialen Marktwirtschaft - eine Erfindung von uns Deutschen! - noch gegeben.
Sobald aber der Kapitalismus soziologische Funktionen übernimmt - und das tut er, weil ihm die unregulierte Ausbreitung immanent ist - dann entwickelt sich eine gesellschaftliche Härte und "Kälte"; Reichtum bzw. das Streben danach drückt jegliche "konkurrierenden Werte" beiseite.
Dem Kapitalismus gehören im Grunde nur "die Flügel gestutzt": Gewinne machen: ja, aber permanent nur auf Gewinnmaximierung aus sein: nein.
Der Kapitalismus braucht im übertragenen Sinne so etwas wie "Anstand" - und dafür sorgt m. E. nur der Staat. Hier auf "Selbstregulierungskräfte" zu hoffen, widerspräche dem Wesen des Kapitalismus.
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