Dir auch einen schönen Sonntagmorgen, kiwi!
Aber inhaltlich widerspreche ich deinem Beitrag sehr energisch.
Es gibt kaum etwas im technischen Bereich, was tatsächlich schadstofffrei wäre.
Wir sollten daher besser den Begriff "schadstoffarm" benutzen, denn dieser kommt der Wirklichkeit erheblich näher.
Ob E-Autos über ihren kompletten Lebenszyklus betrachtet wirklich schadstoffärmer sind als die Verbrenner, weiss ich nicht (es gibt zwar viele Untersuchungen und Berichte darüber, die sich mitunter aber widersprechen, aber sei's drum).
Jedenfalls ist es aus meiner Sicht ein technologischer Anachronismus, bis auf wenige berechtigte Ausnahmen heute noch Mineralöl in einem Antriebsaggregat für ein Massenvehikel zu verbrennen, wobei sich heute doch die Nutzung der Elektrizität als viel sauberer und bei richtiger Anwendung und Nutzung als viel wirtschaftlicher geradezu aufzwingt.
Und ja, das sage ich als immer-noch-Verbrenner-Eigentümer und immer-noch-Schwärmer vom allzeit technisch schönsten Vierzylinder-Motor, der je gebaut wurde, in meiner früheren Alfa Romeo Giulia Super:
Vierzylinder, zwei obenliegende Nockenwellen, Tassenstößel anstatt Kipphebeln, natriumgekühlte Ventile, nasse Laufbuchsen, u.v.a.
125 PS mit zwei Weber-Doppel-Querstromvergasern.
Hach, wie ich sie und ihr sonores Geblubber vermisse, meine heissgeliebte Giulia.
Nuja, jetzt ist eben die Epoche der fahrbaren Spielkonsolen angebrochen. So ändern sich halt die Zeiten.