User in diesem Thread gebannt : observator and Ötzi


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Thema: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

  1. #161401
    Mitglied Benutzerbild von Ennea Silvio P.
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von erselber Beitrag anzeigen
    [...] und La Fontaine (französisch)
    In Brüssel hat man ihm schon ein Standbild gesetzt


    Anderswo halten selbstbekennende "Sözialdemokraten" dat "Maneken Pis" für einen der ihren:
    Zitat Zitat von Anhalter Beitrag anzeigen
    Für mich ist Oskar Lafontaine ein waschechter linker Sozialdemokrat welcher sich nicht verbiegen lässt.
    den man sogar "waschen" kann, ob auch "weichspülen" und "schleudern" bleibt "für ihn" (den User) wohl noch offen

    auch im Anzug verbogen bleibt dat Maneken nur ein "Bogenpisser":
    (könnte immer möglich sein!)

  2. #161402
    Mitglied Benutzerbild von Soshana
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023



    Anscheinend muessen die woken cancel culture NATO-Neofaschisten den Soldaten in der Ukraine zunehmend Psychohilfe auf dem Schlachtfeld leisten ?

    Sich mit Russland anzulegen, ist halt gefaehrlich, was ich schon vorher im HPF immer wieder gesagt und auch entsprechend gewarnt habe. Aber keiner wollte auf mich hoeren. Ich habe frueher mit den Russen Waffenguetervertraege abgewickelt.

    Russland ist nicht militaerisch so schwach, wie das immer im Westen so in den Medien dargestellt wird. Stichwort: Die Russen haetten keine Computer-Chips und muessten diese aus Waschmaschinen ausbauen. Das hat Ursula gesagt / keine Munition und keine Raketen / alles wuerde den Russen ausgehen. Ich habe davon nichts gesehen.

    Wer kann sich daran noch erinnern ?

    Wird Zeit, dass der Westen die Realitaeten endlich anerkennt und nicht weiter sich selbst in die eigene Tasche luegt. Ich mache das ja auch nicht.

    28. Dezember 2024, 21:51 Uhr

    In Großbritannien beschlossen sie, die Soldaten der Streitkräfte der Ukraine vor der Panik auf dem Schlachtfeld zu retten

    Großbritannien wird 180 ukrainische Soldaten in dringender psychologischer Hilfe ausbilden.

    Text: Evgeniya Karavaeva

    Im Jahr 2025 planen britische Spezialisten, 180 ukrainische Soldatinnen und Soldaten für die psychologische Nothilfe vor Ort auszubilden, was eine Fortsetzung früherer Ausbildungsprogramme sein wird.

    Britische Spezialisten werden im Jahr 2025 180 ukrainische Soldaten ausbilden, um dringende psychologische Hilfe vor Ort zu leisten, berichtet TASS.

    Im Jahr 2024 haben 100 Soldaten der Streitkräfte der Ukraine an einer solchen Ausbildung teilgenommen. Der Trainingskurs wurde auf Wunsch der ukrainischen Seite gemeinsam von britischen und ukrainischen Experten entwickelt. Das Training dauert fünf Wochen und richtet sich an Beamte, die in Moral und Resilienz geschult werden. Es sind auch Techniken enthalten, die es Ihnen ermöglichen, eine Person schnell aus einem Zustand akuten Stresses und Panik auf dem Schlachtfeld zu befreien und ihre Kampffähigkeit wiederherzustellen.

    Seit Februar 2022 haben britische Ausbilder mit Unterstützung von Partnern aus 12 NATO-Ländern bereits 51 Tausend ukrainische Soldaten ausgebildet.

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    _
    Quelle:

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    “The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)

  3. #161403
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023



    Kriegsschmuck am Weihnachtsbaum, genau wo es hingehört, subtil in seine Weihnachtsansprache untergebracht. So bösartig arbeiten keine Schwachköpfe, sondern wahnsinnige Psychopathen.

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    Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. - J.W. v. Goethe


  4. #161404
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Virtuel Beitrag anzeigen
    Wenn Du mal ein wenig im Strang mitlesen würdest, müßtest Du die Frage nicht stellen, weil ich die Antwort längst gegeben habe:

    Daß sich in Deutschland so viele ukrainische Wehrpflichtige aufhalten, ist ein Irrtum.
    Von den 1,2 Mio. Ukrainern in Deutschland sind etwa 30 % Minderjährige und gut 10 % über 60 Jahre alt.
    Der Rest der Erwachsenen (60 %) sind etwa zwei Drittel Frauen und ein Drittel Männer.
    Ein Teil dieser Männer sind nur bedingt wehrpflichtig, weil sie mindestens drei Kinder haben oder aus anderen Gründen ausreisen durften.
    Die zwischen 18 und 24 kann man ebenfalls abziehen, weil aktuell unter 25 keine Wehrpflicht besteht.

    [B][COLOR=#333333]Die Ukrainer wären nicht in Deutschland oder in einem anderen Land außerhalb des eigenen (der UA), hätte Putin nicht seine „Operation“ begonnen.
    Das ist natürlich grober Unfug den Du da erzählst und ich denke Du weisst ganz genau dass Du lügst.
    Es ist ein wunder Punkt der Kriegstreiber, dass es in einem ECHTEN Verteidigungskrieg ein Unding wäre, dass die EU ukrainische Deserteure alimentiert.

    Hierzo u muss man aber wissen, WARUM es diesen Krieg überhaupt gibt, warum nicht längst Frieden herrscht:
    Russland ist für den Westen eine Bedrohung, nicht militärisch (dafür sind sie viel zu schwach) sondern kulturell.

  5. #161405
    Mitglied Benutzerbild von Blackbyrd
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von BrüggeGent Beitrag anzeigen
    Vielleicht kann man solche Politikerinnen bei den Moderatorinnen von WELT-tv finden... ...!?
    Die beste Frau bei WELT-tv ist die Österreicherin Anna Schneider...die ist ein Genuss...
    Ich muss immer schmunzeln, wenn ich Lale die Wetterfee sehe.

  6. #161406
    Mitglied Benutzerbild von Soshana
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Blackbyrd Beitrag anzeigen
    Ich muss immer schmunzeln, wenn ich Lale die Wetterfee sehe.
    Die Anna Schneider von Welt-TV finde ich dufte. Sehr geistreich und zum Nachdenken anregend.

    Ich schaue morgens sehr oft zum Fruestueck Welt-TV. Vor allem beobachte ich den Christoph Wanner, was der so aus Russland und der Ukraine berichtet.

    Der neue Bericht von ihm aus Sewersk war heftig. Sehr mutig von ihm, sich dort aufzuhalten.
    “The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)

  7. #161407
    Mitglied Benutzerbild von Soshana
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Die Wetterfee ist ganz nett. Die Schwarze. Name ist mir gerade entfallen.

    Erst kuerzlich ist ihre Heizung zu Hause ausgefallen, als es so kalt in Berlin geworden ist. Sie war froh, sich im Studio aufwaermen zu koennen.
    “The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)

  8. #161408
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Soraya Beitrag anzeigen
    Marionette der USA mag stimmen - trotzdem ging es den Menschen unter ihm besser als jemals zuvor und auch als es ihnen jetzt geht
    Mit Verlaub gesagt, Du hast keine Ahnung bzw. glaubst den Luegen Deiner Friseuse, die eine dem Schah Regime getreuer Jubelperserin ist. Es gab gleich mehrer trifftige Gruende fuer die Revolution im Iran.

    SAV / 30.03.2023

    Iran 1979 – die gestohlene Revolution
    (Auszug)

    ...

    In den Revolutionsjahren 1978 und 1979 gingen im Iran bis zu sechs Millionen Menschen auf die Straße. Es gab politische Streiks und Generalstreiks, Revolutionäre lieferten sich bewaffnete Kämpfe mit dem Militär und der berüchtigten Geheimpolizei SAVAK.

    ...

    Imperialismus und Schah-Regime

    Der Iran war formal ein souveräner Staat, aber seit dem 19. Jahrhundert stand er unter der Kontrolle der imperialistischen Mächte Russland und Großbritannien. Vor allem die Ölindustrie war lange in britischer Hand. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der US-Imperialismus zur bestimmenden Kraft. Der Schah, als Verbündeter westlicher Imperialisten, regierte mit eiserner Hand.

    ...

    Unter der Regierung des Reformers Mossadegh wurde die Ölindustrie verstaatlicht. Das führte 1953 zu einem von der CIA gestützten Putsch. In der Folge wurde die Linke wieder unterdrückt und die Tudeh-Partei (“Massenpartei”), die sich politisch an der Sowjetunion orientierte, verboten. Die Arbeiter reagierten Anfang der 1960er mit Widerstand und Generalstreik. Der Schah konterte gegen die revolutionären Bewegungen von unten mit Reformen von oben.

    ...


    Doch die Großgrundbesitzer wurden fürstlich entschädigt und konnten sich in Kapitalisten verwandeln. Viele nun freie Bauer verarmten und flohen in die Städte, wo sie katastrophale Armut und Ausbeutung erlebten.

    ...

    Beim Widerstand gegen diese Reformen profilierten sich die schiitischen Geistlichen. Sie attackierten die progressiven Elemente (Laizismus, Landreform und Frauenrechte) von einem konservativen Standpunkt aus und kritisierten zugleich auch soziale Ungerechtigkeiten, staatliche Repression und den US-Imperialismus, womit sie bei Teilen der Mittelschicht wie der wichtigen Sicht der Basar-Händler (Basaris), Teilen der Arbeiterklasse, Studierenden und sehr armen Menschen auf dem Land und in den städtischen Slums Sympathien gewannen.

    ...

    Das Pulverfass explodiert

    Durch die Öleinnahmen konnte der Schah lange Zeit in Infrastruktur und Bildung investieren. Doch ab 1976 ging es mit der Wirtschaft bergab. Es gab eine Inflation von über 100% und Massenverarmung. Gegen Proteste und Streiks reagierte das Regime mit Repression und Gewalt. Im Jahre 1978 brachen überall im Land Massenproteste aus, die bis zum Dezember 1978 ihren Höhepunkt im “Aschura-Aufstand” fanden.
    In vielen Städten kam es zu bewaffneten Zusammenstößen von Arbeitern und Studenten mit Polizei und Armee.

    ...

    Überall im Land hatten Arbeiter Shoras gebildet, die allerdings nicht zentral und landesweit koordiniert waren. Linke und Islamisten formierten sich, der Staatsapparat löste sich auf. Am 12. Februar 1979 verließ der Schah fluchtartig das Land. Die Revolution hatte gesiegt.

    ...

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    Iran: Revolution und Konterrevolution 1978-1981 (Auszug)

    ...

    Der Iran im 20. Jahrhundert

    Die Geschichte Irans im 20. Jahrhundert ist eine Geschichte der Abhängigkeit von imperialistischen Mächten, von gescheiterten Versuchen eine bürgerliche Demokratie zu etablieren, extremer Ausbeutung der Massen und brutaler Unterdrückung der Arbeiterbewegung.

    ...

    Bis zur Entdeckung der Erdölvorkommen 1908 dominierte die Landwirtschaft den Iran. Nur zehn Prozent der Bevölkerung lebte in Städten, wo sich ein Handelskleinbürgertum entwickelte – die so genannten Basaris, die bis heute einen wichtigen Teil des iranischen Bürgertums ausmachen.

    Die Ölfelder im Südwesten des Landes wurden seit Beginn des 20. Jahrhunderts von der Anglo-Persischen Ölgesellschaft kontrolliert.

    ...

    Die Anglo-Persische Ölgesellschaft machte gigantische Gewinne, von denen nur ein Bruchteil im Iran selber landeten. Zwischen 1912 und 1933 betrugen diese zum Beispiel 200 Millionen britische Pfund, wovon nur 16 Millionen als Abgaben an die persische Regierung gezahlt wurden.

    ...

    Unter Reza Khan entwickelte sich eine erste Phase der Industrialisierung, die jedoch sehr einseitig verlief und den Interessen von Konzernen aus den imperialistischen Ländern nicht entgegen lief. Diese konnten profitabel Produktionsanlagen in den Iran verkaufen. Reza Khan investierte 260 Millionen Pfund in den Aufbau der Industrie.
    ...

    Als Reza Khan im Zweiten Weltkrieg eine Annäherung an Nazi-Deutschland erkennen ließ und sich der uneingeschränkten Kooperation mit den Alliierten verweigerte, intervenierten Großbritannien und die Sowjetunion, was zur Absetzung des Herrschers und zu seiner Ersetzung durch seinen Sohn Mohammad Reza Pahlavi führte, der der ergebene Diener der Imperialisten wurde.

    ...

    Teile des iranischen Bürgertums wendeten sich auch gegen die Dominanz Großbritanniens, vor allem gegen die imperialistische Ausbeutung der Ölvorkommen. Die Nationale Front, ein bürgerlich-demokratisches Bündnis verschiedener Parteien, spielte dabei die entscheidende Rolle. Deren Führer Mohammed Mossadegh wurde 1951 Premierminister und das Parlament beschloss die Verstaatlichung der Ölindustrie. Diese Maßnahme, unter dem Druck der Bevölkerung ergriffen und so begrenzt wie sie war, wurde vom Imperialismus als Bedrohung betrachtet und rief eine Wirtschaftsblockade der westlichen kapitalistischen Staaten hervor.

    Am 19. August 1953 organisierten die Geheimdienste Großbritanniens und der USA einen Putsch gegen die Regierung Mossadegh und installierten Reza Pahlavi wieder als Schah. Dieser war drei Tage zuvor aufgrund der Massenproteste aus dem Land geflohen.

    Das Pahlavi-Regime wurde in den darauf folgenden Jahren zu einem wichtigen Statthalter des Imperialismus im Nahen Osten. Das iranische Erdöl war für den Westen von großer Bedeutung. Außerdem konnte der Imperialismus durch den Iran die Kontrolle über wichtige Transportwege ausüben und sah in dem Land ein wichtiges Gegengewicht gegen die Sowjetunion.

    Zu Beginn der 1960er Jahre kam es zu scharfen sozialen Spannungen und einem Generalstreik, der brutal vom Regime unter Einsatz des Geheimdienstes SAVAK nieder geschlagen wurde. Um weiteren sozialen Kämpfen der Massen vorzubeugen und mit dem Ziel die Industrialisierung und Modernisierung des Landes voran zu treiben rief Schah Reza Pahlavi die Weiße Revolution aus. Diese sah vor allem eine Landreform vor, die jedoch weniger den Kleinbauern zugute kam, als durch üppige Entschädigungszahlungen an die Großgrundbesitzer die Voraussetzung schaffte, dass diese in Industrie und Handel investierten. Die Weiße Revolution traf die Geistlichkeit, deren wichtigste wirtschaftliche Basis der Großgrundbesitz war. Dies verstärkte den Konflikt zwischen schiitischem Klerus und dem Schah-Regime.

    ...

    Seit der zweiten Hälfte der 1960er Jahre genoss der Iran drastisch steigende Einnahmen aus dem Ölgeschäft. Diese stiegen zum Beispiel von 1965 bis 1969 von 522 Millionen US-Dollar auf 938 Millionen US-Dollar und 1974 auf 22 Milliarden US-Dollar. Diese Einnahmen ermöglichten dem Schah, ein Modernisierungs- und Infrastrukturprogramm durchzuführen. Gleichzeitig stiegen die ausländischen Investitionen. Die Industrialisierung setzte sich fort. Millionen Bauern gingen in die Städte und wurden Arbeiter. 1947 gab es im Iran 175 große Unternehmen mit 100.000 Arbeiter, 1972 waren dies 6.000 bzw. 1,8 Millionen.

    Doch diese Entwicklung führte zu wachsender sozialer Polarisierung und nicht zu einem wachsenden Lebensstandard für die Massen.

    Das galt umso mehr, nachdem der Boom 1976 ein Ende fand und der Schah seine Investitionsprogramme einstellte. Steigenden Löhnen stand eine wachsende Inflation von über einhundert Prozent in den Jahren 1973 bis 1975 gegenüber. Ein großer Teil der Staatseinnahmen floss in den Ausbau des repressiven Staats- und Militärapparates. 31 Prozent des Staatshaushaltes gingen in den Verteidigungsetat.

    ...

    Hinzu kam eine enorme Konzentration von Reichtum in den Händen der herrschenden Elite, nicht zuletzt der Pahlavi-Familie selber. In den 1970ern wurden vierzig Prozent der Ausgaben von den reichsten zehn Prozent der Bevölkerung getätigt. Die führenden 45 Familien kontrollierten 85 Prozent der größeren Unternehmen. Der Schah galt in den 1970ern als der reichste Mann der Welt. Nach dem Ausbruch der revolutionären Proteste 1978 haben 178 Mitglieder der herrschenden Elite eine Milliarde britische Pfund ins Ausland geschafft. Hinzu kamen eine Milliarde, die der Schah in diesem Zeitraum auf Konten bei US-Banken transferierte – zusätzlich zu einer weiteren Milliarde Pfund, die ohnehin schon auf Schweizer und anderen ausländischen Konten lagen.

    Dem standen in den 1970ern katastrophale Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Massen gegenüber. 73 Prozent der Beschäftigten verdienten weniger als den gesetzlichen Mindestlohn. In Hamadan wurde die Arbeitszeit auf 18 Stunden verlängert. In Mesched waren zwei Drittel der Teppicharbeiter Kinder zwischen sechs und zehn Jahren – trotz eines Kinderarbeitsverbots bis zum zwölften Lebensjahr! Mit dem Ende des Booms stieg die Arbeitslosigkeit rasant. In Teheran entwickelten sich riesige Slumgebiete, Krankheiten grassierten.

    Das war der soziale Hintergrund für die wachsende Opposition gegen das Regime, die in der Revolution von 1978/79 mündete.

    ...

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    Der Kampf gegen den Imperialismus und für die Arbeitermacht im Iran


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    Eine Antwort an einen Verfechter des „iranischen islamischen Sozialismus“
    Der Kampf gegen den Imperialismus und für die Arbeitermacht im Iran – Teil 2


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    Der Kampf gegen den Imperialismus und für die Arbeitermacht im Iran – Teil 3


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  9. #161409
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Soshana Beitrag anzeigen
    Die Anna Schneider von Welt-TV finde ich dufte. Sehr geistreich und zum Nachdenken anregend.

    Ich schaue morgens sehr oft zum Fruestueck Welt-TV. Vor allem beobachte ich den Christoph Wanner, was der so aus Russland und der Ukraine berichtet.

    Der neue Bericht von ihm aus Sewersk war heftig. Sehr mutig von ihm, sich dort aufzuhalten.
    Anna Schneider in einer Talkshow mit Miosga oder Klamroth !?
    Die würde beide locker an die Wand spielen...
    Deutschland ist kompliziert...nichts für Anfänger...

  10. #161410
    Mitglied Benutzerbild von Soshana
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Schloss Beitrag anzeigen


    Kriegsschmuck am Weihnachtsbaum, genau wo es hingehört, subtil in seine Weihnachtsansprache untergebracht. So bösartig arbeiten keine Schwachköpfe, sondern wahnsinnige Psychopathen.

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    Zum Robert darf ich Unfreundliches jetzt nicht sagen. Ich denke es mir nur ganz still.

    § 188 StGB hab ich schon im Kopf. Der neue StGB-Kommentar von Fischer, 72. Auflage, Jahr 2025, liegt neben mir auf der Couch.

    Sonst steht morgen ein SEK-Kommando in der Badstrasse vor meinem Wohnhaus und klopft freundlich an meine Tuer.

    Hihi.
    “The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)

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