Wenn jemand der Religiösen glaubt, mutiert das zur Tatsache. Wenn er also glaubt, er stünde "Jesus" gegenüber, hält er das für eine Tatsache. Hätte es einen "Jesus" gegeben, wäre es ja auch so. Fragtest Du einen Religiösen, ob es "Gott" gäbe, so antwortete er mit ja. Fragtest Du ihn, warum er dann an ihn glaubte, fällt ihm alles aus'm Gesicht. Hab ich bei Pastoren erlebt!




Denn in Deiner Antwort stellst Du die Begriffe ja doch wieder gegenüber: Glauben hie, Wissen da. Also "glauben" als sowas wie "ahnen", "meinen", "sich denken", "schätzen" odgl. Was eben nicht richtig ist! Denn, wie gesagt, wenn Thomas "glaubt", wenn Jesus ihm gegenübersteht, dann kann man das ja kaum mit "meinen" oder "dafürhalten" übersetzen, denn man weiss ja, wenn einem einer gegenübersteht. Und also muss "glauben" hier etwas anderes meinen.
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