KfW Kredite, gehen nun auch in der Insolvenz unter


Mehr als eine halbe Milliarde Euro: Die Northvolt-Krise könnte für Steuerzahler teuer werden

Stand: 03.12.2024, 20:39 Uhr

Von: Nicola de Paoli

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Batterieproduzent Northvolt ist insolvent

Der schwedische Batteriehersteller hat Gläubigerschutz nach Insolvenzrecht der USA beantragt. Sollte das Sanierungsverfahren scheitern, droht der Verlust von Fördergeldern in Millionen-Höhe.

Heide – Die Finanzkrise beim angeschlagenen Batteriehersteller Northvolt könnten für den Bund sowie für das Land Schleswig-Holstein teuer werden. Das schwedische Unternehmen hat ein Sanierungsverfahren nach US-Insolvenzrecht beantragt. Damit droht der Verlust von Fördergeldern in Höhe von rund 600 Millionen Euro.

Mit einer Milliarden-Investition wollten die Bundesregierung und das Land Schleswig-Holstein den Bau einer Batterie-Fabrik nahe der Stadt Heide unterstützen. Die staatseigene KfW-Bank stellte dafür einen Kredit über 600 Millionen Euro zur Verfügung. Der Bund sowie das Land übernahmen über diese Summe je zur Hälfte eine Bürgschaft.
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