Mit Kunden unfreundlichen Konstruktionen, begann der Niedergang
Einfache Lichtmaschinen, hatten [Links nur für registrierte Nutzer], sehr leicht auszutauschen, überall kostete so ein kleines aufgeschraubten Teil ca. 15 DM auch im letzten Dorf auf dem Balkan und jeder konnte es selbst machen. Komplet, so gross wie eine Streichholz Schachtel, leicht ein-ausbauchen mit 2 Schrauben. Heute hat man auch noch Entstörkondensator usw.. viele Dinge die kaputt gehen können
Heute ist die ganze Elektronische geregelte Lichtmaschine total Schaden, wegen Verbauung des Motorraumes mit technischem Müll kann das nur noch eine Werkstatt, Kosten: 500-900 €
zu Blöde etwas zu Bauen
Deutsche Autoindustrie: Der leise Tod auf Raten
28. November 2024
Bild: usertrmk / freepik
Es ist eine dieser Geschichten, die man eigentlich nicht mehr hören kann, weil sie so deprimierend vorhersehbar ist. Die deutsche Automobilindustrie, einst Kronjuwel der Wirtschaft, packt ihre Koffer. Nicht mit großem Tamtam, sondern still und leise, Stück für Stück.
VDA-Präsidentin Hildegard Müller schlägt Alarm. Wieder einmal. Dass sie dabei so klingt wie eine Mahnerin in der Wüste, liegt nicht an ihr, sondern an der kollektiven Taubheit unserer politischen Elite. Die Fakten sind so eindeutig wie erschreckend: Deutschland, das Land der Denker und Schrauber, ist in Sachen Wettbewerbsfähigkeit von Platz 6 auf Platz 24 abgerutscht. Ein Absturz, der selbst hartgesottene Pessimisten überrascht. Während unsere Politiker noch von der „Transformation“ schwärmen wie von einem neuen Heilsversprechen, wandern die Unternehmen ab – und diesmal nicht nur die Produktion.
Ferdinand Dudenhöffer, der alte Fuchs der Autobranche, bringt es auf den Punkt: „Deutschland versinkt im Sumpf.“ Ein hartes Urteil, aber eines, das sitzt. Die Deutschen haben die teuerste Energie der Welt, ein Steuersystem aus der Hölle und eine Bürokratie, die selbst Kafka Alpträume bereitet hätte. Besonders schlimm für den Standort Deutschland: Diesmal gehen nicht nur die Fließbänder ins Ausland, sondern auch die grauen Zellen. Die Entwicklungsabteilungen, das „Gehirn“ der Unternehmen, suchen ihr Heil in der Fremde. Während in Berlin noch über Industriepolitik diskutiert wird, bauen die USA und China ihre Vorsprünge aus. Der „Inflation Reduction Act“ der Amerikaner ist dabei so etwas wie ein All-inclusive-Paket für abwanderungswillige deutsche Unternehmen.
Die Liste der Firmen, die bereits ihre Zelte in Übersee aufschlagen, liest sich wie das Who’s who der deutschen Wirtschaft: Audi, BMW, Schaeffler, Siemens Energy. Timo Piwonski vom Automobilnetzwerk ofrCar bringt es auf den Punkt: „Die Koffer sind gepackt.“
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