Das stimmt nicht. Gerade in der Frage der Judenverfolgung spiel(t)en Zeitzeugen eine sehr große Rolle. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgend ein Opa oder ein uralte Oma von ihren KZ-Erlebnissen erzählt. Das sind ganz besonders tief gehende Eindrücke. Die Ersteller der "Dokumente", hauptsächlich alliierte Kommandos, die bei der KZ-Befreiung dabei waren, sind als Augenzeugen auch "Zeitzeugen".
Die ganze HC-Leugnung ist in meinen Augen so sinnlos wie ihr Verbot. Beide Seiten erreichen mit ihrem Leugnen und ihrem Verbot des Leugnens jeweils das Gegenteil:
Die Leugner bewirken das, was sie verhindern wollen, nämlich die Tilgung der Geschehnisse aus dem nationalen Gedächtnis, überhaupt nicht. Der HC ist in aller Munde.
Das Verbot führt auch zum Gegenteil der Zielsetzung, nämlich die Würde der Opfer zu beschützen. Die antijüdische Hetze wird immer schlimmer (wobei natürlich auch das Weltmuseltum kräftig anschiebt).
Insgesamt das reinste Trauerspiel, ein jämmerliches Versagen beider Seiten.



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