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Thema: Krieg in Israel ab 7.10.2023

  1. #36771
    Mitglied Benutzerbild von Soshana
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    Standard AW: Krieg in Israel ab 7.10.2023

    Zitat Zitat von Panther Beitrag anzeigen
    Der iranische Präsident Masoud Peseschkian:

    „Die Vereinigten Staaten und Europa behaupteten, dass es zu einem Waffenstillstand in Gaza kommen würde, wenn der Iran seine Reaktion auf die Ermordung von Ismail Haniyyah verzögere
    – sie haben gelogen“



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    Mit diesen naiv-dummen iranischen Präsidenten bewegt sich der Iran in Richtung Krieg mit Israel.
    Unter Raisi hatte man den Iran noch respektiert.

    Khamenei sollte mal die iranische Generalität, den Geheimdienst und alle iranischen Politiker, Behörden und Parteien nach Verrätern genauestens durchleuchten.
    Wuerde mich echt nicht wundern, wenn der geheime Aufenthaltsort von Nasrallah von den Mullahs in Teheran an den Mossad weitergegeben worden ist. Wahrscheinlich wird Teheran die Hisbollah und die Hamas wegen des BRICS-Plus Formats so oder so fallen lassen muessen, weil Russland, die Saudis und China darauf draengen werden ?

    Das vermute ich mal jetzt, weil es ein genialer Schachzug des Mossads waere. Das kann man sich eigentlich kaum ausdenken, wenn es wirklich so laufen wuerde.
    “The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)

  2. #36772
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    Standard AW: Krieg in Israel ab 7.10.2023

    Zitat Zitat von Soshana Beitrag anzeigen
    Wuerde mich echt nicht wundern, wenn der geheime Aufenthaltsort von Nasrallah von den Mullahs in Teheran an den Mossad weitergegeben worden ist. Wahrscheinlich wird Teheran die Hisbollah und die Hamas wegen des BRICS-Plus Formats so oder so fallen lassen muessen, weil Russland, die Saudis und China darauf draengen werden ?

    Das vermute ich mal jetzt, weil es ein genialer Schachzug des Mossads waere. Das kann man sich eigentlich kaum ausdenken, wenn es wirklich so laufen wuerde.
    Dann sind die jetzigen Herrscher im Iran aber ewig Getriebene...BRICS diktiert ihnen die Bedingungen...!
    Deutschland ist kompliziert...nichts für Anfänger...

  3. #36773
    Erfinder von USrael Benutzerbild von tosh
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    Standard AW: Krieg in Israel ab 7.10.2023

    Zitat Zitat von Nicht Sicher Beitrag anzeigen
    Was mich persönlich verwundert, ist, dass die Hezbollah bis jetzt anscheinend keinerlei moderne Luftabwehr für kurze Strecken bis ~20km hat oder zumindest nicht einsetzt. Das ist heutzutage kein Hexenwerk und passt auf einen einzigen LKW drauf, mit Flugkörpern bis ~20km Reichweite und Höhen bis ~15km. Gleichzeitig sind solche System hochmobil und richtig eingesetzt nur sehr aufwändig mit wieder eigenen Verlusten bekämpfbar.

    Damit würde man >90% der Luftangriffe der Israelis unmöglich machen, da diese gelenkte Bomben abwerfen die keinerlei Flügel für den Gleitflug besitzen, sondern nur Steuerflächen. Die Reichweite dieser Waffen ist arg begrenzt, um auch nur 10km zu schaffen muss das Tragflugzeug selber >10km hoch fliegen und Reichweiten von 20km sind da in etwa das absolute Maximum, wenn das Flugzeug diese aus 15km Höhe und Überschall abwirft. Dazu das Fehlen von GPS-Jammern, welche in der Ukraine die Effektivität von westlichen Präzisionswaffen fast komplett zunichte gemacht haben, die nur per GPS gelenkt werden.

    Angriffe auf den zentralen Bunker der Hezbollah wären so in der Form wie sie passiert sind unmöglich oder zumindest mit argen Verlusten für die Zionisten verbunden gewesen. Berücksichtigt man, dass die Zionisten durch frühere Angriffe jede Menge Flugzeuge verloren hätten, hätten sie den Versuch überhaupt nicht gemacht oder wären wie gesagt gar nicht erst erfolgreich gewesen. Beirut liegt ja schließlich fast 100km von der israelischen Grenze entfernt und die Flugzeuge hätten also den Großteil der Strecke erst zurücklegen müssen, bevor sie überhaupt die Bomben werfen würden. Das absolut Wichtigste für den Libanon und den ganzen nahen und mittleren Osten ist es, so viele israelische Flugzeuge zu zerstören und Piloten zu töten oder gefangen zu nehmen. Das ist das Wertvollste und Schlagkräftigste, was das Zionistenregime dort vor Ort hat und was daher neutralisiert werden muss.

    Aber bis jetzt ist das alles nur ein hätte, hätte, Fahrradkette.
    Wundert mich auch, dass die Hisbollah noch kein gescheites Luftabwehrsystem hat. Eigentlich müsste der Iran ja so etwas liefern, weil er die Hisbollah angeblich total unterstützt.
    ...
    Geändert von tosh (30.09.2024 um 16:06 Uhr)
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  4. #36774
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    Standard AW: Krieg in Israel ab 7.10.2023

    Zitat Zitat von BrüggeGent Beitrag anzeigen
    Dann sind die jetzigen Herrscher im Iran aber ewig Getriebene...BRICS diktiert ihnen die Bedingungen...!
    Du fällst auf die Lügen der Jüdin Soschana herein.
    Weder Russland noch die BRICS werden den Iran dazu bringen die Hisbollah fallen zu lassen.
    Russland hat lediglich vor einiger Zeit auf den Iran mäßigend eingewirkt und zum Ausgleich Lieferung modernster Waffen zugesagt.
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  5. #36775
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    Standard AW: Krieg in Israel ab 7.10.2023

    „Danke, Israel.“

    Iraner veranstalten in Toronto ein Straßenfest und verteilen Kuchen zu Ehren der israelischen Tötung des Hisbollah-Führers Nasrallah durch einen Luftangriff.“


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  6. #36776
    Mitglied Benutzerbild von Panther
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    Standard AW: Krieg in Israel ab 7.10.2023

    Israels Bodenoffensive in den Libanon steht kurz bevor.
    Usrael hat grünes Licht gegeben.
    "Ein Volk, das korrupte Politiker, Betrüger, Diebe und Verräter wählt, ist kein Opfer, sondern ein Komplize."
    George Orwell
    "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient."
    Joseph Marie de Maistre

  7. #36777
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Krieg in Israel ab 7.10.2023

    Zitat Zitat von Ennea Silvio P. Beitrag anzeigen
    Um "Macht" geht nahezu jeder Krieg,
    doch ach was - "in beiden Weltkriegen" um Erdöl - das wäre mir neu !

    Wusste man 1914 denn überhaupt schon vom Erdöl im damaligen Osmanischen Reich ?
    Ist wegen Erdöl der KuK Kronprinz ermordet worden,
    wollten damals nahezu alle "(Groß)Mächte" den Krieg - "wegen Erdöl";
    hat "man" etwa deshalb das neutrale Belgien überfallen und sich so lange in Frankreich "eingegraben"?

    Ist "wegen Erdöl" der "liebe Nikki" bei seinem "lieben Willi" in Ostpreußen einmarschiert ?
    (und hat der dann 1917 den Uljanow engagiert, finanziert und beauftragt, seinen Verwandten umbringen zu lassen? )

    Haben sich 1939 "wegen Erdöl" Molotow und von Ribbentrop im Auftrag ihrer Herren verabredet und Osteuropa gegenseitig "geschenkt" ?
    Bis Mitte 1941 ("Barbarossa") hat die Sowjetunion das Deutsche Reich doch noch im Krieg gegen das verhasste UK ("England") unterstützt und mit "kriegswichtigen Materialien" beliefert - erst nach der "Schlappe vor Moskau" (Winter 1941/42) spielte Erdöl doch eine Rolle für den Krieg (Richtung Kaukasus).
    - sein Kriegsziel "Sowjetrussland" hatte Hitler schon in den 1920er Jahren formuliert und veröffentlicht, da war nichts von "Erdöl" zu lesen

    Mag sein, dass die Japaner am 7. Juli 1937 den Weltkrieg in Asien schon "wegen Erdöl" begonnen haben,
    als sie am 7. Dezember 1941 den Krieg ausgeweitet haben, ging es ihnen tatsächlich "um Erdöl"

    Auf der "Arabischen Halbinsel" wurde Erdöl überhaupt erst 1938 "gefunden" und der Export aus Saudi-Arabien begann erst nach dem Krieg.
    Beim "Afrikafeldzug" (mit dem "Versager Rommel") ging es nicht "um Erdöl", sondern vorrangig um die Verbindung der Briten zu ihren Kolonien in Asien - in Libyen wurde Erdöl erst ab 1959 gefördert!
    Ja! Den US Amerikanern, Briten, Franzosen und Niederlaendern war schon vor 1914 und damit vor Beginn des 1. Weltkrieges die Erdoelvorkommen im Nahen Osten, insbesondere in Persien, Irak und den arabischen Wuestenregionen bekannt.

    Die ersten Erdoelerkundungen im Nahen Osten begannen ebenfalls vor dem 1. Weltkrieg. In den arabischen Wuestenregionen wurden sie im Gegensatz zu Persien und dem Irak allerdings erst einige Jahrzehnte spaeter, in den 1930er Jahren fuendig, weil Wuestengebiete eben extrem grosse Flaeche haben und es unzaehlige Bohrversuche erfordert.

    Dem Osmanischen Reich sollten die bereits entdeckten Erdoelvorkommen im Irak, Persien und die vermuteten gigantischen Erdoelvorkommen in der arabischen Wueste nicht ueberlaessen werden. Daher haben die Briten gezielt die Araber gegen das Osmanische Reich aufgehetzt und den Arabern als "Judaslohn " fuer die Kollaboration mit den Briten die Eigenstaatlichkeit zugesichert.

    Erst nachdem das Osmanische Reich, mit Hilfe der Araber von den Entemaechten besiegt und aufgeloest wurde, hat das synthetische Nationbuilding im Nahen Osten begonnen, mit dem Ziel die erdoelreichen arabischen Laender, genau wie im Irak und Persien moeglichst exklusiv ausbeuten zu koennen.

    Eine kleine Geschichte
des Erdöls

    Bereits in der Vorgeschichte wurde Erdöl verwendet, etwa zum Abdichten von Booten. Die moderne Geschichte beginnt mit der Nutzung von Petroleum als Lampenöl und Edwin Drakes Entdeckung einer unterirdischen Ölquelle in Titusville. Als Treibstoff der Industriegesellschaft beginnt die goldene Zeit des Erdöls:

    Erdöl entscheidet Kriege und trägt maßgeblich zum materiellen Wohlstand der Industriegesellschaften bei – wird aber selbst auch zum Auslöser von Krisen und Kriegen.

    Wie alles anfing

    Erdöl (zu seiner >> Entstehung) wurde vom Menschen schon in der Vorgeschichte genutzt: An der Oberfläche austretendes Erdöl wird durch den Kontakt mit Sauerstoff zu asphaltähnlichem Bitumen, das bereits vor 12.000 Jahren in Mesopotamien zum Abdichten von Booten verwendet wurde. In Babylonien wurde Erdöl vermutlich bereits zur Beleuchtung verwendet – es hieß dort “naptu”, abgeleitet von “nabatu” = leuchten, das Wort ist der Ursprung des griech. naphtha für Erdöl.

    Erdöl als Heilmittel wurde schon ab dem 9. Jahrhundert von islamischen Herrschern in Baku (im heutigen Aserbaidschan) gehandelt; und auch die nordamerikanischen Indianer behandelten damit Wunden.

    Die moderne Geschichte des Erdöls begann, als in den USA der New Yorker Rechtsanwalt George Bissell die Idee hatte, Petroleum (“Steinöl” – zur Unterscheidung von Pflanzenöl und Tierfett) als Brennstoff für Lampen zu verwenden – Walrat und Walöl waren aufgrund der selten gewordenen Wale zu teuer geworden.

    Bissell glaubte, dass es unter der Erde größere Mengen dieses Stoffes geben müsse. Die von ihm mitgegründete Pennsylvania Rock Oil Company beauftragte den pensionierten Eisenbahner Edwin Drake damit, nach Öl zu bohren – 1859 fand Drake in Titusville, Pennsylvania, eine ergiebige Ölquelle. Bissells Vermutung war damit bewiesen. Titusville erlebte den ersten Ölboom der Geschichte, Ende 1860 förderten hier bereits 75 Ölbrunnen. Petroleum wurde zu einem erfolgreichen Lampenöl und Bissell ein reicher Mann.

    Öl wird zum globalen Geschäft

    Öl war zur richtigen Zeit gekommen: 1865 war der amerikanische Bürgerkrieg zu Ende; die nun richtig in Schwung kommende Industrialisierung, die Erschließung des Westens und die Einwanderungswelle aus Europa schufen einen riesigen Markt.

    Dessen Potenzial hatte ein geschäftstüchtiger junger Kaufmann namens John D. Rockefeller rechtzeitig erkannt. Er stieg in den Ölhandel ein – und wurde damit zum reichsten Mann der Welt. Rockefeller kümmerte sich um alles, was mit Öl zusammenhing, vom Anbau von Eichen für Ölfässer bis hin zu eigenen Lagerhäusern. 1870 gründete er die Standard Oil Company, die bald den größten Teil der amerikanischen Raffineriekapazität kontrollierte und auch in die Ölförderung einstieg.

    Und die Öl exportierte: Auch Europa brauchte gutes, billiges Licht und Schmieröl.

    Wie in den USA unterbot Rockefeller auch in Europa jeden Konkurrenten und versuchte, dessen Geschäft zu übernehmen; Standard Oil wurde zum ersten multinationalen Konzern. 1871 wurde Rockefellers Monopolstreben aber gefährdet: Bei Baku am Kaspischen Meer wurde Öl entdeckt; die dortige Ölförderung und -raffinierung wurde bald durch Ludwig und Robert Nobel (Brüder des Nobelpreisstifters Albert Nobel) beherrscht. Ludwig Nobel, der auch der “russische Rockefeller” genannt wurde, sollte das Tankschiff erfinden. Es wurde ab 1878 auf dem Kaspischen Meer genutzt; Mitte der 1880er Jahre erwies es sich auch als hochseetauglich. Die Produktion in Russland war größer als die russische Nachfrage, und die Nobels suchten nach neuen Märkten.

    Unterstützt wurden sie dabei von der Bankiersfamilie Rothschild aus Paris, die eine Eisenbahnstrecke zum Schwarzen Meer finanzierte, die dem russischen Öl den Zugang zu westeuropäischen Märkten erleichterte. Die Rothschilds sollten bald auch eigene Ölquellen und Raffinerien in Baku kaufen und zum Konkurrenten für die Nobels – und Rockefeller – werden.

    ...

    Standard Oil wurde 1911 vom obersten Gericht der USA zerschlagen. Für eine der Töchter, Standard Oil of Indiana, hatte unterdessen der Chemiker William Merriam Burton herausgefunden, wie man lange Kohlenstoffketten aufbrechen konnte (“cracken”) – damit konnte die Ausbeute an Benzin aus Rohöl mehr als verdoppelt werden. Gerade rechtzeitig:

    1910 übertraf der Absatz von Benzin erstmals den von Petroleum.

    Währenddessen war 1907 in Asien die Royal Dutch/Shell Group entstanden: Royal Dutch förderte Öl auf Sumatra im niederländischen Ostindien; Shell war aus einer Handelsgesellschaft hervorgegangen, die er Händler Marcus Samuel aufgebaut hatte – Samuel war der Mann, der für die Rothschilds Asiens Märkte erschließen sollte. Das in Asien gefördert Öl war besonders zur Herstellung von Benzin geeignet, und 1912 wurde die Gruppe auch in Amerika aktiv.

    Der Kämpfe um den Ölmarkt zwischen Rockefeller, den Nobels, Rothschilds und Samuel gingen als “Ölkriege” in die Geschichte des Erdöls ein.

    1908 wurde auch in Persien Öl gefunden; und 1914 sicherte sich die britische Regierung 51 Prozent an der Anglo-Persian Oil Company (aus der später BP werden sollte):

    So wollte sie sich den Zugang zum Öl sichern, das eine strategische Bedeutung hatte – der britische Marineminister Winston Churchill hatte sich nämlich entschlossen, neue Großkampfschiffe mit Öl anzutreiben. Schiffe mit Verbrennungsmotoren waren schneller: Im Wettlauf mit Deutschland, das im Zuge der “Weltpolitik” Kaiser Wilhelm II. mit der englischen Flotte gleichziehen wollte, war dies ein wesentlicher Vorteil. Churchill sah wie viele Engländer damals einen Krieg heraufziehen, und tatsächlich erklärte am 1. August 1914 Deutschland Russland den Krieg: Der erste Weltkrieg hatte begonnen

    Der erste Weltkrieg

    Er wurde zur Katastrophe: Die Errungenschaften der industriellen Revolution wurden für die Kriegsführung nutzbar gemacht – rund 10 Millionen Tote und ein Mehrfaches an Verwundeten und Vertriebenen waren der Preis. Öl sollte eine entscheidende Rolle spielen, aber weniger bei der Flotte (abgesehen von der Rolle, die die deutschen – dieselgetriebenen – Unterseeboote spielten), sondern auf dem Land: Der erste Weltkrieg wurde zum ersten motorisierten Krieg. Lastwagen transportierten Truppen und Nachschub, Panzer beendeten schließlich den Stellungskrieg, und Flugzeuge wurden zuerst zur Aufklärung, später auch zur Bombardierung des Feindes genutzt – Kriegsführung erhielt eine ganz neue Dimension. Damit wurde der Ölnachschub tatsächlich kriegsentscheidend, und als 1917 Deutschland den uneingeschränkten U-Boot-Krieg wiederaufnahm und immer mehr Tankschiffe der Alliierten versenkten, drohte deren Nachschub zu stocken.

    ...

    Im Jahr 1932 wurde auf der kleinen Insel Bahrain auf der arabischen Seite des Persischen Golfs Öl gefunden; damit rückte das im gleichen Jahr entstandene Königreich Saudi-Arabien in das Blickfeld der Ölkonzerne. Den Zuschlag für die Suche in dem im Osten des Königreichs vermuteten Ölfeld al-Hasa erhielt Standard Oil of California – ein historischer Moment, der den Einfluss der USA in der Region begründete.

    1938 fand die von der amerikanischen Gulf Oil und der Anglo-Persian gegründete Kuwait Oil Company das Burgan-Ölfeld, das bis heute zweitgrößte Ölfeld der Welt; wenige Wochen später war Standard in Saudi-Arabien fündig – in der Nähe der heutigen Ölstadt Dhahran und des Erdölhafens Ras Tanura. Aber die Förderung konnte zunächst nicht beginnen – der Zweite Weltkrieg unterbrach alle Zukunftspläne.

    ...


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  8. #36778
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Krieg in Israel ab 7.10.2023

    Zitat Zitat von Panther Beitrag anzeigen
    Israels Bodenoffensive in den Libanon steht kurz bevor.
    Usrael hat grünes Licht gegeben.
    Die tatsaechliche, unlauteren Absicht des schaebigen israelischen Likudschurkenregimes ist am Vorgehen klar erkennbar. Zunaechst wird von der IDF Luftwaffe alles in Schutt und Asche gebombt. Danach rueckt die IDF von Sueden des Libanon mit Bodentruppen bis in den Norden vor und errichtet ueberall israelische Militaerstuetzpunkte, damit israelische Siedler sicher nachruecken koennen.

    Ob der ganze Libanon genau wie Gaza, Westjordanland und die Golan Hoehen vom Likudregime voelkerrechtswidrig annektiert werden und mit israelischen Juden besiedelt werden koennen, welche die Libanesen dann entrechten, um ihr Land bringen, unterwerfen, ausbeuten oder in die Flucht treiben, stelle ich allerdings in Zweifel. Ich halte es eher fuer wahrscheinlich, dass seitens der Hamas, Hisbollah und Revolutionaeren Garden der Islamischen Republik Iran das erfolgreich verhindert und der Schurkenstaat Israel militaerisch zur Hoelle geschickt werden kann.

    " Der Krug geht solange zu Wasser bis er bricht ! "

    Die Weissheit gilt insbesondere fuer " israelische Kruege " mit der Wasser aus den Brunnen volkerrechtswidrig annektierten Gebiete auf arabischen Grund und Boden gestohlen wird.
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  9. #36779
    Mitglied Benutzerbild von Sheharazade
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    Standard AW: Krieg in Israel ab 7.10.2023

    Zitat Zitat von Panther Beitrag anzeigen
    Israels Bodenoffensive in den Libanon steht kurz bevor.
    Usrael hat grünes Licht gegeben.
    Dann werden sie wie 2006 rausgeprügelt.

    Hat jemand mitbekommen, dass der Bruder von Assad, Maher Assad tatsächlich umgekommen ist?

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    Angeblich haben ihn die Israelis erwischt, als sie seine Villa bombardierten.

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    Das israelische Militär hat am Sonntagabend in der Nähe der syrischen Hauptstadt einen Luftangriff geflogen. Berichten zufolge war das Ziel die Villa von Präsident Bashar al-Assads Bruder Maher.

    Eine Militärquelle teilte der in London erscheinenden Zeitung Al-Quds Al-Arabi mit , eine Drohne habe das Haus von Maher al-Assad im Gebiet Yafour westlich von Damaskus entlang der Autobahn, die in die libanesische Hauptstadt Beirut führt, mit drei Raketen angegriffen.

  10. #36780
    Mitglied Benutzerbild von Panther
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    Standard AW: Krieg in Israel ab 7.10.2023

    Zitat Zitat von Sheharazade Beitrag anzeigen
    Dann werden sie wie 2006 rausgeprügelt.

    Hat jemand mitbekommen, dass der Bruder von Assad, Maher Assad tatsächlich umgekommen ist?


    Angeblich haben ihn die Israelis erwischt, als sie seine Villa bombardierten.

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    Das israelische Militär hat am Sonntagabend in der Nähe der syrischen Hauptstadt einen Luftangriff geflogen. Berichten zufolge war das Ziel die Villa von Präsident Bashar al-Assads Bruder Maher.

    Eine Militärquelle teilte der in London erscheinenden Zeitung Al-Quds Al-Arabi mit , eine Drohne habe das Haus von Maher al-Assad im Gebiet Yafour westlich von Damaskus entlang der Autobahn, die in die libanesische Hauptstadt Beirut führt, mit drei Raketen angegriffen.
    Es wird Zeit das der Iran und Assad die Syrienfront für Usrael eröffnet.
    "Ein Volk, das korrupte Politiker, Betrüger, Diebe und Verräter wählt, ist kein Opfer, sondern ein Komplize."
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