Zu den Wahlen im Osten ist mir dieser Artikel aufgefallen:
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Ein wirklich interessanter Auszug aus dem Artikel:
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Und so sollte es nach Überzeugung von Lafontaine auch bleiben. Der ehemalige deutsche Finanzminister und sozialdemokratische Kanzlerkandidat trieb die Linkspartei mit Machtkämpfen und Intrigen vor sich her. Und als sie nicht mehr nach seiner politischen Pfeife tanzte, schmiss er hin und hinterliess einen Scherbenhaufen – nicht zum ersten Mal.
Besonders der letzte Absatz ist auch lesenswert, guckst du hier:
Lafontaine bleibt Strippenzieher
Heute ist Lafontaine 81 Jahre alt. Ein eigenes politisches Comeback wird er wohl nicht mehr starten. Für ihn ist es ohnehin komfortabler, im Hintergrund als Stratege in der Partei seiner Frau,
[Links nur für registrierte Nutzer] zu wirken. «Das BSW ist eine Art Spielzeug für Lafontaine», sagt der Politikwissenschafter Schroeder. Wagenknecht, die zwar eigenständige Positionen in vielen Fragen entwickelt habe, sei in entscheidenden Themen sein Sprachrohr.
Bei Gysi scheint sich dagegen die Geschichte zu wiederholen: Ihn ereilen wieder Rufe, als Retter der Linkspartei anzutreten. Seinen Wahlkreis in Ostberlin hatte er stets direkt gewonnen. Mit drei gewonnenen Mandaten würde die sieche Linkspartei den Einzug in den Bundestag im kommenden Jahr abermals schaffen. Ob Gysi noch einmal kandidiert, lässt er offen. Er hat drei Herzinfarkte hinter sich und wäre dann 77 Jahre alt. Offiziell will er seine Entscheidung auf dem Parteitag der Linkspartei Ende Oktober mitteilen.
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Ich schrieb ja schon, dass Oskar sich an seinen SPD-Freunden rächen wird.
