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Experten rechnen damit, dass Teile der im Wasser liegenden Brücke abgerissen oder sich extrem viel Treibgut an der Carolabrücke ansammeln könnte.
Deshalb hat sich Sachsen an Tschechien gewandt, den Elbe-Zufluss vorübergehend zu drosseln. Doch Landwirtschaftsminister Marek Výborný lehnte ab.
„Ich kann bestätigen, dass wir heute über die Internationale Kommission zum Schutz der Elbe von sächsischer Seite kontaktiert wurden und gefragt haben, ob wir den Abfluss auf der Elbe vorübergehend reduzieren können“
Ganz im Gegenteil, der Zufluss in die Elbe muss laut einem Bericht von ekolist.cz sogar erhöht werden. Tschechien rechnet für die kommenden Tage mit extremen Niederschlägen, muss daher den Abfluss in Richtung Elbe eher steigern
„Ich glaube, dass auch die sächsischen Kollegen verstehen werden, dass die eingestürzte Brücke jetzt nicht diesen Vorrang haben kann, sondern der Schutz des Eigentums und des Lebens der Bürger der Tschechischen Republik und letztlich auch Deutschlands.“
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