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Thema: Das Märchen um das schadstoffreie e-Auto

  1. #2381
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    Standard AW: Das Märchen um das schadstoffreie e-Auto

    @Olliver:
    @ABAS:
    Wenn man extrem vorsichtig fährt, hält ein Satz Reifen eine Million km.
    Die Haltbarkeit von Autoreifen hängt extrem von der Fahrweise ab.
    Der im Mittel um 20 bis 30 % höhere Reifenverschleiß bei E-Autos ist absolut vernachlässigbar gegenüber den Schadstoffen – ohne CO2 – die ein Verbrenner erzeugt.

  2. #2382
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Das Märchen um das schadstoffreie e-Auto

    Zitat Zitat von hmpf Beitrag anzeigen
    Erklären Sie mal einem Physiker, was ein „abfederndes Getriebe“ ist.
    Die Pisa-Studien scheinen nur die Spitze des Eisbergs beschrieben zu haben.

    Sie mögen sicherlich zum Frühstück ein - mit dem Feinstaub und den Schwefelverbindungen aus dem Auspuff Ihres Autos - gewürztes Müsli.

    Wie kann man nur so behämmert sein?
    Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen. Zu der Zeit gab es noch regelmaessig Smog Alarm. Je nach Stufe des Smog Alarms wurden sogar Fahrverbote verhaengt. Fuer Fahrzeug mit Benzin- und Dieselmotoren gab es noch keine Katalysatoren. Benzin war verbleit und Winterdiesel unbekannt. Fahrer von Fahrzeugen mit Dieselmotoren fuhren im Winter mit einer Mischung aus 90 % Diesel und 10-15 % verbleiten Benzin.

    Die Abgase von Fahrzeugen die mit verbleiten Benzin oder mit einer Mischung aus Diesel und verbleiten Benzin betrieben werden, bietet ein unbeschreibliches Geruchserlebnis. Noch heute lasse ich mich von dieser wohlriechenden Abgaskomposition auf Oldtimertreffen stimulieren.

    bpb / kurz&knapp / Hintergrund aktuell / Januar 2015

    1985 - Smog-Alarm in Deutschland

    Vor 30 Jahren löste die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen den ersten Smog-Alarm der höchsten Stufe aus. Wegen der immensen Schadstoffkonzentration in der Luft mussten Schulen geschlossen bleiben, Autos durften nicht fahren und Fabriken mussten die Produktion drosseln. Smog ist heute noch ein großes Problem - in vielen Großstädten sich industrialisierender Länder.

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    SMOG - Der Film (1973) von Wolfgang Petersen (Kompletter Film)



    Smog ist ein gesellschaftskritischer deutscher Film von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1973. Er wurde ausschließlich für das Fernsehen produziert. Viele Zuschauer hielten die Pseudo-Doku für real und riefen während der Ausstrahlung am 15. April 1973 besorgt beim Fernsehsender WDR an. Seit vier Tagen dauert eine bedrohliche Smog-Wetterlage im Ruhrgebiet an. Die vom Menschen mit verursachte Umweltkatastrophe bahnt sich langsam an.

    Unzählige Autos sind auf den verstopften Straßen unterwegs, aus den Fabrikschornsteinen entweichen Unmengen ungefilterter Schadstoffe. Als sich die Wetterlage verschlechtert, der Schadstoffgehalt in der Luft immer höher wird und erste Krankheitsfälle auftreten, ziehen die Verantwortlichen die Notbremse: Sie lösen Smog-Alarm aus, sperren die Straßen, der Autoverkehr wird eingestellt. Doch der Smog fordert bereits erste Opfer.

    Smog ist ein Kunstwort aus den englischen Worten für Rauch (smoke) und Nebel (fog ).

    Kein Film, sondern bittere Realität war eine Inversionswetterlage in London 1952. Vom 4. bis 10. Dezember sorgte ein Hochdruckgebiet sorgt dafür, dass die Luft in höheren Schichten wärmer war als unten in der winterlichen Stadt. Die Dunstglocke mit all ihren Schadstoffen konnte nicht entweichen. Die Smog-Woche forderte nach offiziellen Angaben etwa 4.000 Todesopfer. (Andere Schätzungen nennen noch weit höhere Zahlen.) Es war vor allem der Rauch aus den Schornsteinen der privaten und industriellen Kohleöfen, der eine Stickoxydkonzentration erzeugte, die auch gesunden Menschen das Atmen schwer machte.

    Der Smog war so dicht, dass man auch am Tag auf der Straße kaum sehen konnte. Das scheint 1973 schon wieder vergessen. Denn am Tag nach der Ausstrahlung von "Smog" werfen manche Politiker dem Film Panikmache vor. Die Polizei erklärt, die im Film dargestellten 15 Kilometer Stau auf der Autobahn seien völlig unrealistisch.

    Aber nicht nur darin erhalten die Autoren später Recht:

    1979 muss im Ruhrgebiet erstmals Smog-Alarm ausgelöst werden, 1985 sogar die höchste Alarmstufe 3. Danach ist es mit dem klassischen Smog in NRW bald vorbei:

    Neue Umweltgesetze und technik sorgen dafür, dass die Luft in der Region besser wird. Das giftige Schwefeldioxid wird sogar um 90 Prozent verringert. Beseitigt sind die Probleme jedoch nicht:

    Statt Smog gibt es heute Ozon- und Feinstaubalarm.
    Geändert von ABAS (16.08.2024 um 09:38 Uhr)
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  3. #2383
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    Standard AW: Das Märchen um das schadstoffreie e-Auto

    Zitat Zitat von hmpf Beitrag anzeigen
    Sorry, aber Sie reden physikalischen Unfug.
    In dem Dokument wird von 4- bis 5-mal höheren Verschleiß geschrieben.
    Das Mehrgewicht durch die Akkus macht höchstens 20 bis 30 % aus.
    Ein in der Größenordnung höherer Verschleiß wäre physikalisch nachvollziehbar.

    Wenn die Leute das höhere Drehmoment der E-Autos ständig ausnützen würden, wären solch hohe Verschleißwerte denkbar – aber das wäre dann ein psychologischer Grund.
    Wer bei einem Verbrenner ständig Vollgas gibt, hat natürlich auch einen höheren Reifenverschleiß.
    Werde jetzt nicht unverschämt!

    Ich hatte ganz sachlich und ohne jede Anzüglichkeit meine fundiert begründeten Aspekte zum vielfältigen und anscheinend verbreitet höheren Verschleiss der Reifen bei E-Autos aufgezählt.

    Es kann also logischerweise nur an den verschiedenen höheren Belastungen durch Fahrverhalten, Gewicht sowie der spontan höheren Leistungsabgabe bzw. Drehmoment bei E-Autos im Vergleich zu Verbrennern liegen, dass sich ein vergleichsweiser höherer Abrieb einstellt.

    Eine andere Erklärung ist kaum möglich, denn die stärkeren Magnetfelder bei den E-Fahrzeugen werden ja wohl keinen Einfluss auf den Reifenabrieb ausüben.

  4. #2384
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    Standard AW: Das Märchen um das schadstoffreie e-Auto

    Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
    ...
    Die Abgase von Fahrzeugen die mit verbleiten Benzin oder mit einer Mischung aus Diesel und verbleiten Benzin betrieben werden, bietet ein unbeschreibliches Geruchserlebnis. Noch heute lasse ich mich von dieser wohlriechenden Abgaskomposition auf Oldtimertreffen stimulieren.
    Es soll auch Leute geben, die nur wegen des „Geruchserlebnisses“ extra in öffentliche Toiletten gehen.

  5. #2385
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    Standard AW: Das Märchen um das schadstoffreie e-Auto

    Zitat Zitat von hmpf Beitrag anzeigen
    @Olliver:
    @ABAS:
    Wenn man extrem vorsichtig fährt, hält ein Satz Reifen eine Million km.
    Die Haltbarkeit von Autoreifen hängt extrem von der Fahrweise ab.
    Der im Mittel um 20 bis 30 % höhere Reifenverschleiß bei E-Autos ist absolut vernachlässigbar gegenüber den Schadstoffen – ohne CO2 – die ein Verbrenner erzeugt.
    Bei ganz nornaler Fahrweise und bezogen auf die üblichen gehandelten Reifenmarken sind eine Million Kilometer selbst bei ganz behutsamer Fahrweise absolut nicht zu erreichen, ohne derart gestört zu fahren, dass man entweder den gesamten Verkehr behindert, oder eventuell das Auto nur schiebt.

    Die allermeisten Reifen halten bei den allermeisten Autofahrern bei üblicher Fahrweise bestenfalls 30.000....50.000 Kilometer.

    Eine Million Kilometer? Völlig ausgeschlosen.

  6. #2386
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    Standard AW: Das Märchen um das schadstoffreie e-Auto

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Werde jetzt nicht unverschämt!

    Ich hatte ganz sachlich und ohne jede Anzüglichkeit meine fundiert begründeten Aspekte zum vielfältigen und anscheinend verbreitet höheren Verschleiss der Reifen bei E-Autos aufgezählt.
    ...
    Dass höheres Gewicht einen höheren Verschleiß bewirkt ist physikalisch.
    Dass 20 bi 30 % Mehrgewicht einen 400 bis 500 % höheren Verschleiß bewirken ist unphysikalisch.

  7. #2387
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    Standard AW: Das Märchen um das schadstoffreie e-Auto

    Zitat Zitat von hmpf Beitrag anzeigen
    Es soll auch Leute geben, die nur wegen des „Geruchserlebnisses“ extra in öffentliche Toiletten gehen.
    Bist Du eigentlich nur Physiker oder auch Jude, wie Albert Einstein und J. Robert Oppenheimer?
    " Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
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  8. #2388
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    Standard AW: Das Märchen um das schadstoffreie e-Auto

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    ... Eine Million Kilometer? Völlig ausgeschlosen.
    Wenn man nur nachts zwischen Hamburg und München mit Tempo 100 km/h auf der Autobahn fährt, müssten eine Million km drin sein.

    Ich habe schon einmal auf einem Testgelände innerhalb von einer Stunde die Außenseiten meiner Vorderreifen komplett blank gefahren.
    Es kommt halt auf die Fahrweise an.

    Aber egal, dass E-Autos einen mehr als 50 % höheren Reifenverschleiß haben, haben sich gelangweilte Redakteure ausgedacht.
    Das ist physikalischer Unfug.
    Ein ebensolcher Unfug ist es, zu behaupten, dass es „abfedernde Getriebe“ geben würde.

  9. #2389
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    Zitat Zitat von hmpf Beitrag anzeigen
    Dass höheres Gewicht einen höheren Verschleiß bewirkt ist physikalisch.
    Dass 20 bi 30 % Mehrgewicht einen 400 bis 500 % höheren Verschleiß bewirken ist unphysikalisch.
    Doch, 20....30 % Mehrgewicht können durchaus bei generell scharfer Fahrweise einen derart höheren Verschleiss verursachen, weil Gewicht und Verschleiss nicht linear miteinander korrespondieren.

    Aufgrund meiner eigenen Erfahrung kann ich nach einer Lebens-Fahrleistung von knapp zwei Millionen Kilometern und fast einem Dutzend PKW-Fabrikaten sowie einem halben Dutzend Reifenmarken (Pirelli, Michelin, Conti, Goodyear etc.) mir durchaus eine solche auf großer Erfahrung beruhende Schlussfolgerung erlauben.

    Bei einem meiner frühesten Autos (einer Alfa Giulia Super) war aufgrund meiner seinerzeit etwas "temperamentvollen" Fahrweise ein Satz schon nach rund 5.000 Kilometern runter, später dann - nach Rückkehr zu etwas gemäßigterem Fahrverhalten - kam ich immerhin auf runde 10.000...15.000 Kilometer.

    Es völlig unsinnig, hier mit Physik anzufangen. Viel zu groß - oder gar determinierend - sind die Einflüsse von individuellem Fahrverhalten, Straßenbelägen, Streckenführungen, Temperaturen etc. pp.

    Den Reifen ist es völlig egal, durch welche Kraft sie angetrieben werden. Also kann der bei den E-Autos höhere Verschleiss wohl nur durch Fahrzeuggewicht, Antriebsschlupf, seitliche Scherkräfte und somit durch das generelle Fahrverhalten bewirkt werden.

    Es kann keine anderen Ursachen geben.
    Geändert von Chronos (16.08.2024 um 10:15 Uhr)

  10. #2390
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    Standard AW: Das Märchen um das schadstoffreie e-Auto

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Doch, 20....30 % Mehrgewicht können durchaus bei generell scharfer Fahrweise einen derart höheren Verschleiss verursachen, ...
    Sie widersprechen sich selbst.
    Bei „generell scharfer Fahrweise“ kann man auch bei 0 % Mehrgewicht, die Reifen in einer Stunde platt fahren.
    Es ging hier aber um die Behauptung E-Autos hätten grundsätzlich einen 4- bis 5-mal höheren Reifenverschleiß.

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